• 10.08.2018
      06:30 Uhr
      Medaillen um jeden Preis Die Partei, die Stasi und der Sport | phoenix
       

      Sport in der DDR, das war in erster Linie Mittel zum Zweck. Führungspositionen waren mit treuen SED-Parteimitgliedern besetzt, das Ministerium für Staatssicherheit kontrollierte alles.

      Doch gerade im Sport wuchsen in den 80er Jahren auch Kritik und Widerstand. In der Dokumentation geht es vor allem um den Breitensport und die Leistungssportförderung im SED-Staat, die bereits im Kindergarten begann.

      Freitag, 10.08.18
      06:30 - 07:15 Uhr (45 Min.)
      45 Min.
      Stereo

      Sport in der DDR, das war in erster Linie Mittel zum Zweck. Führungspositionen waren mit treuen SED-Parteimitgliedern besetzt, das Ministerium für Staatssicherheit kontrollierte alles.

      Doch gerade im Sport wuchsen in den 80er Jahren auch Kritik und Widerstand. In der Dokumentation geht es vor allem um den Breitensport und die Leistungssportförderung im SED-Staat, die bereits im Kindergarten begann.

       

      Sport in der DDR, das war in erster Linie Mittel zum Zweck. Führungspositionen waren mit treuen SED-Parteimitgliedern besetzt, das Ministerium für Staatssicherheit kontrollierte alles.

      Doch gerade im Sport wuchsen in den 80er Jahren auch Kritik und Widerstand. In der Dokumentation geht es vor allem um den Breitensport und die Leistungssportförderung im SED-Staat, die bereits im Kindergarten begann.

      Schon bei den Kleinen wurden im Blick auf den Spitzensport Talente gesucht, in den Schulen standen wöchentlich zwei bis drei Stunden Sport auf dem Stundenplan, an Hochschulen und Unis war der Sportunterricht für alle Studierenden obligatorisch.

      Besonders begabte Kinder konnten bereits mit elf Jahren in ein Sportinternat wechseln - das galt als besondere Ehre. Was Eltern und Kinder nicht wussten: Auch hier wurde bereits gedopt, nicht selten mit gesundheitlichen Folgen. Der Film lässt neben vielfältigem Archiv-Material vor allem Zeitzeugen aus unterschiedlichen Sportarten zu Wort kommen.

      Sport in der DDR, das war in erster Linie Mittel zum Zweck. Führungspositionen waren mit treuen SED-Parteimitgliedern besetzt, das Ministerium für Staatssicherheit kontrollierte alles.

      Doch gerade im Sport wuchsen in den 80er Jahren auch Kritik und Widerstand. In der Dokumentation geht es vor allem um den Breitensport und die Leistungssportförderung im SED-Staat, die bereits im Kindergarten begann.

      Schon bei den Kleinen wurden im Blick auf den Spitzensport Talente gesucht, in den Schulen standen wöchentlich zwei bis drei Stunden Sport auf dem Stundenplan, an Hochschulen und Unis war der Sportunterricht für alle Studierenden obligatorisch.

      Besonders begabte Kinder konnten bereits mit elf Jahren in ein Sportinternat wechseln - das galt als besondere Ehre. Was Eltern und Kinder nicht wussten: Auch hier wurde bereits gedopt, nicht selten mit gesundheitlichen Folgen. Der Film lässt neben vielfältigem Archiv-Material vor allem Zeitzeugen aus unterschiedlichen Sportarten zu Wort kommen.

      Film von Angelika Schmidt-Biesalski

      Film von Angelika Schmidt-Biesalski

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programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 20.07.2019