• 27.05.2012
      21:00 Uhr
      Abenteuer Panamericana (2/5) Von Mexiko bis El Salvador | phoenix
       

      In der zweiten Folge der fünfteiligen Reihe "Abenteuer Panamericana" ist das NDR-Team ziemlich berauscht - nicht nur von der grandiosen Landschaft Mexikos, sondern auch vom Nationalgetränk des Landes, dem Tequila, und seiner Herstellung.

      Sonntag, 27.05.12
      21:00 - 21:45 Uhr (45 Min.)
      45 Min.
      Stereo

      In der zweiten Folge der fünfteiligen Reihe "Abenteuer Panamericana" ist das NDR-Team ziemlich berauscht - nicht nur von der grandiosen Landschaft Mexikos, sondern auch vom Nationalgetränk des Landes, dem Tequila, und seiner Herstellung.

       

      Stab und Besetzung

      Autor Silke Gondolf
      Regie Silke Gondolf

      Auf riesigen Feldern werden Agaven angebaut, Ursprung für das Nationalprodukt. Aus ihren süßen Früchten, den Pinas, die nach acht Jahren geerntet werden, entsteht der weltberühmte Schnaps.

      In Mexiko City begegnet das Team auf der Weiterreise der Vergangenheit, in Form von alten VW-Käfern, die hier als Taxis fahren, und auf den Spuren des Kaisers Maximilian in seinem einstigen Palast Chapultepec, wo sich heute eine Museum befindet.

      Nur eine Stunde Fahrzeit von der mexikanischen Hauptstadt entfernt liegt Teotihuacán, einst die größte Stadt auf dem amerikanischen Kontinent. Die bis zu 65 Meter hohen Steinpyramiden sind heute noch gut erhalten. Man kann sie erklimmen, allerdings sind die einzelnen Stufen ungewöhnlich hoch.

      Ein besonderes Phänomen bietet Juchitán, die Stadt der Zapoteken, eines Indianervolks. Bei ihm gibt es das sogenannte dritte Geschlecht, die Muxe. Das Fernsehteam porträtiert Vanessa, eine der Muxen. Sie wird als Frau akzeptiert, obwohl sie männlicher Herkunft ist. Das ist ein Teil der traditionellen zapotekischen Kultur.

      Nach einem Kurzbesuch in einer Klinik für Krokodile in einem Nationalpark im Cañón del Sumidero reist das Team weiter Richtung Süden, Richtung Guatemala. Zum ersten Mal wird es auf dieser Reise von einer bewaffneten Polizeieskorte begleitet. Die Gefahr, überfallen und beraubt oder gar entführt zu werden, ist hier einfach zu groß. Es wird sich zeigen, dass Guatemala leider nicht das einzige Land ist, in dem Polizeischutz nötig ist. Trotzdem begibt das Filmteam sich auf die Suche nach dem extrem bunt gefiederten Quetzal, dem Wappenvogel Guatemalas, den es letztlich leider nicht vor die Kamera bekommen. Bei dieser Unternehmung infizieren sich die Teammitglieder mit Malaria, was sie allerdings erst später merken.

      Entlohnt werden die Reisenden dafür in der Stadt Antigua mit süßen Köstlichkeiten aus einer kleinen, aber feinen Kakao- und Schokoladenmanufaktur. Früher haben die Azteken Kakaobohnen sogar als Zahlungsmittel eingesetzt. Strapaziös wird es für das Team am Pacaya, dem aktivsten Vulkan des Landes, dessen Ausbruch wenige Wochen später Menschenleben fordert.

      Ein Besuch auf einer Kaffeeplantage in Guatemala ist angesagt, die direkt am Fuße des Vulkans liegt. Die Erde dort ist besonders geeignet für die Kaffeepflanzen.

      Durch insgesamt 15 Städte führt die Tour auf der Panamericana. Das nächste Land, das die Crew bereist, ist El Salvador. Dort ist es politisch so unruhig, dass auch hier eine bewaffnete Eskorte notwendig ist. Die Hauptstadt San Salvador hat eine der höchsten Mordraten der Welt. Trotzdem besucht das Team einen der für die Länder Mittel- und Südamerikas so typischen, bunten Märkte.

      Nicht weit davon entfernt stoßen die Fernsehleute dann auf die Marimba. Es ist ein Instrument, das sie in Guatemala vergeblich gesucht haben, obwohl es dort ein Nationalinstrument ist. Ursprünglich stammt die Marimba aus Afrika. In Mittelamerika unterhält sie die Menschen seit vier Jahrhunderten. In diesem Film bedienen zwei ältere Herren virtuos die Marimba. Immerhin spielen die beiden seit 40 Jahren zusammen.

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      Sonntag, 27.05.12
      21:00 - 21:45 Uhr (45 Min.)
      45 Min.
      Stereo

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