• 14.03.2012
      03:00 Uhr
      Die letzte Fahrt der Columbus (2/2) Die Odyssee - Thema: Schiffbruch | phoenix
       

      70 Jahre nach dem Untergang des Kreuzfahrtschiffes beleuchtet die Dokumentation die Hintergründe der spektakulären Selbstversenkung der "Columbus" und die Odyssee der deutschen Besatzung in den USA bis zu ihrer Heimkehr Ende 1945. Grundlage der Dokumentation bilden die einzigartigen 16-mm-Filmaufnahmen und die zahlreichen Fotografien des Bordfotografen Richard Fleischhut, die von der "Columbus" erhalten geblieben sind. Über zwei Stunden Filmmaterial - vieles davon in Farbe - dokumentieren die letzten Tage des "schönsten Schiffs der norddeutschen Lloyd".

      Nacht von Dienstag auf Mittwoch, 14.03.12
      03:00 - 03:45 Uhr (45 Min.)
      45 Min.
      Stereo

      70 Jahre nach dem Untergang des Kreuzfahrtschiffes beleuchtet die Dokumentation die Hintergründe der spektakulären Selbstversenkung der "Columbus" und die Odyssee der deutschen Besatzung in den USA bis zu ihrer Heimkehr Ende 1945. Grundlage der Dokumentation bilden die einzigartigen 16-mm-Filmaufnahmen und die zahlreichen Fotografien des Bordfotografen Richard Fleischhut, die von der "Columbus" erhalten geblieben sind. Über zwei Stunden Filmmaterial - vieles davon in Farbe - dokumentieren die letzten Tage des "schönsten Schiffs der norddeutschen Lloyd".

       

      Farbaufnahmen vom Landgang in der Karibik, wo das Schiff mit amerikanischen Passagieren auf Kreuzfahrt geht, stehen dabei den düsteren Impressionen von der Selbstversenkung vor Norfolk/Bermuda gegenüber.

      Der zweite Teil der Radio Bremen-Dokumentation erzählt vom Schicksal der Columbus-Besatzung nach dem Untergang: Zunächst auf Ellis-Island interniert, werden die Schiffbrüchigen immer wieder zum Spielball der internationalen Auseinandersetzungen. Die britische Marine lässt nicht zu, dass die Besatzung nach Deutschland zurückkehren kann. So werden die Männer der Columbus zunächst nach San Francisco verlegt, wo sie auf der Gefangeneninsel "Angel Island" unterkommen. Lediglich einige "wehrunfähige" Männer dürfen von hier aus die Heimreise antreten. Knapp 500 Besatzungsmitglieder müssen jedoch bis zum Kriegsende in den USA bleiben.

      Ihre Heimat ist ab 1941 das Lager Fort Stanton in New Mexiko. Nach ihrer Rückkehr 1945 nach Deutschland werden sie als Kriegsgefangene behandelt und kommen in die berüchtigte Festung Hohenasperg bei Stuttgart. Erst 1946 ist für die meisten Männer der "Columbus" die letzte Fahrt zu Ende.

      Den Autoren Reinhard Joksch und Annette Sander ist es gelungen, nicht nur ehemalige Crewmitglieder der "Columbus" zu finden, sondern auch Besatzungsmitglieder des amerikanischen Kreuzers "Tuscaloosa", wie der Matrose Frank Arnold oder der Elektriker Charles Olintz, die von der dramatischen Rettungsaktion der deutschen Schiffbrüchigen berichten.

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      Nacht von Dienstag auf Mittwoch, 14.03.12
      03:00 - 03:45 Uhr (45 Min.)
      45 Min.
      Stereo

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