• 22.10.2011
      00:45 Uhr
      Zwischen Feuer und Eis - Islands wilde Winter THEMA: Island | phoenix
       

      Die Vulkaninsel Island, die auf halber Strecke zwischen Amerika und Europa liegt, ist dünn besiedelt, den größten Raum nimmt die Natur ein. 150 Vulkane gibt es auf Island, ein Zehntel der Fläche ist von Gletschern bedeckt.

      Nacht von Freitag auf Samstag, 22.10.11
      00:45 - 01:30 Uhr (45 Min.)
      45 Min.
      Stereo

      Die Vulkaninsel Island, die auf halber Strecke zwischen Amerika und Europa liegt, ist dünn besiedelt, den größten Raum nimmt die Natur ein. 150 Vulkane gibt es auf Island, ein Zehntel der Fläche ist von Gletschern bedeckt.

       

      Fünf Uhr morgens am Polarkreis: Schneeflocken tanzen über dem Meer, kreischende Möwen umkreisen die "Poleifur", das Schiff von Gylfi Gunnarson und seinen Söhnen. Auch im Winter werfen die Fischer ihre Netze aus, sie fangen Kabeljau und Seelachs in den reichen Fischgründen zwischen Nordatlantik und Polarmeer. Wild sind die isländischen Winter, das Wetter ist unberechenbar. Doch die Isländer tragen es mit Humor. "Wenn dir das Wetter nicht gefällt, brauchst du nur fünf Minuten warten oder fünf Kilometer weiter fahren." Die Vulkaninsel, die auf halber Strecke zwischen Amerika und Europa liegt, ist gerade einmal so groß wie die ehemalige DDR. Mit knapp 300.000 Einwohnern ist sie dünn besiedelt, den größten Raum nimmt die Natur ein. 150 Vulkane gibt es auf Island, ein Zehntel der Fläche ist von Gletschern bedeckt. Die Insel ist das am stärksten vergletscherte Land der nördlichen Erdhalbkugel. "Das Leben in dieser Umwelt hat uns schon hart gemacht", sagt Ragnar Axelsson, Islands bekanntester Fotograf. Der 47-Jährige ist seit 30 Jahren unterwegs auf den Gletschern, Vulkanen und in der Fjordlandschaft des Westens. "Wir kämpfen mit den Kräften der Natur, und das macht eine Menge Spaß." Abenteurer wie Ragnar Axelsson gibt es viele in Island, und besonders viele starke Frauen. Zum Beispiel Berklind, eine berufstätige Mutter mit drei kleinen Kindern. Sie arbeitet als Lehrerin und hält mit ihrem Mann in der Einöde Südislands 40 grönländische Schlittenhunde. Mit denen fährt sie im Sommer Touristen über die Gletscher. Modern und gleichzeitig mystisch ist Island. Die Isländer haben eines der sichersten Seerettungssysteme der Welt - und doch verlassen sie sich bei Gefahr auch auf die Kraft des Übersinnlichen: 50 Prozent aller Isländer glauben an Elfen und Trolle. Die Regierung hat sogar eine Elfenbeauftragte eingesetzt, die für die Rechte des unsichtbaren Volks eintritt.

      Ein Film über das Leben auf Island.

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      Nacht von Freitag auf Samstag, 22.10.11
      00:45 - 01:30 Uhr (45 Min.)
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      Stereo

programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 28.01.2021