• 21.10.2011
      02:10 Uhr
      Der 8. Kontinent: Die Eroberung Sibiriens (3/3) Kuriere und Soldaten | phoenix
       

      Die letzte Folge zeigt, wie Sibirien durch Verkehrwege erschlossen wurde. Nach der "Großen Nordischen Expedition" war Sibirien - zumindest als geografischer Raum - erfassbar geworden.

      Nacht von Donnerstag auf Freitag, 21.10.11
      02:10 - 02:55 Uhr (45 Min.)
      45 Min.
      Stereo

      Die letzte Folge zeigt, wie Sibirien durch Verkehrwege erschlossen wurde. Nach der "Großen Nordischen Expedition" war Sibirien - zumindest als geografischer Raum - erfassbar geworden.

       

      Doch es dauerte bis Mitte des 18. Jahrhunderts, um am Zarenhof einzusehen, dass Sibirien nur an Europa angebunden werden kann, wenn Verkehrswege entstehen. Man begann mit dem Bau des "Sibirischen Trakts", einer Poststraße, die in Irkutsk endete. Von dort ging es auf dem Fluss Amur per Schiff weiter nach Osten. Die Straße, die in Jekaterinburg hinter dem Ural begann, galt als die "schlimmste Straße" der Welt: Sie war nur ein Feldweg und stellenweise lediglich eine Schneise durch die Taiga. Erst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts begann man in Russland den Bau einer Eisenbahn durch Sibirien zu diskutieren. Amerika und Kanada besaßen bereits ihre transkontinentalen Verbindungen, und Russlands Engagement im Fernen Osten machte den Eisenbahnbau - auch für den Transport von Militär - dringend notwendig. 1891 beauftragte Zar Alexander III. seinen Sohn Nikolai, den späteren Nikolai II., in Wladiwostok den ersten Spatenstich zum Bau der Transsibirischen Eisenbahn vorzunehmen.

      Die dritte Folge von "Die Eroberung Sibiriens" begleitet den Fotografen Wenjamin Metenkow aus Jekaterinburg bis nach Wladiwostok. Dort hielt er den ersten Spatenstich zum Bau der "Transsib" für die Nachwelt fest.

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      Nacht von Donnerstag auf Freitag, 21.10.11
      02:10 - 02:55 Uhr (45 Min.)
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programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 28.11.2020