• 21.02.2010
      11:15 Uhr
      IM DIALOG Michael Krons im Gespräch mit Gayle Tufts | phoenix
       

      Die Entertainerin und selbsternannte „Deutschkanerin“ Gayle Tufts versucht mit ihren Shows zwei Kulturen zusammenzubringen, eine „Brückenbauerin“ zwischen Amerika und Deutschland zu sein.

      Sonntag, 21.02.10
      11:15 - 11:45 Uhr (30 Min.)
      30 Min.
      Stereo

      Die Entertainerin und selbsternannte „Deutschkanerin“ Gayle Tufts versucht mit ihren Shows zwei Kulturen zusammenzubringen, eine „Brückenbauerin“ zwischen Amerika und Deutschland zu sein.

       

      Zum Image der Deutschen sagt Tufts: „Ich weiß nicht, ob die Mentalität der Deutschen oder nur das Public Image sich geändert hat. Der Rest der Welt, besonders Amerika, sehen die Deutschen als sehr ernst, pragmatisch, praktisch und eher humorlos. Sie haben ein sehr kaltes Bild von den Deutschen, wie die Bösewichte in James-Bond Filmen. Aber durch die Love-Parade, die Weltmeisterschaft, Knut und Heidi Klum als Popkulturbotschafter, hat sich dieses Public Image wirklich radikal verändert, finde ich. Und wir wissen, wie lieb und witzig ihr alle seid.“
      Den Pessimismus der Deutschen versteht sie nicht: „Ist das Glas halb voll oder halb leer? Die Deutschen sagen: ‚Scheiß Glas!’.“ Die Wirtschaftskrise sei für Tufts kein Grund dafür: „Die Zeiten waren immer hart, so ist das Leben. Aber wir müssen für uns selbst und miteinander weitergehen. Das ist das Einzige was ich gelernt habe, dass es immer weiter geht.“
      Zu ihrem Beruf als Entertainerin sagt die gebürtige Amerikanerin: „Ich hoffe, dass ich ein bisschen Freude, ein bisschen Musik, Laughs und auch ein paar Tränen übermitteln kann. Das ist das Leben, und Gott sei Dank haben wir diese Dinge. Wir haben es gut.“

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      Sonntag, 21.02.10
      11:15 - 11:45 Uhr (30 Min.)
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