• 21.02.2010
      10:30 Uhr
      Wir stehen auf Berlin - Eine Stadt und ihre Lieder Zwischen Marschmusik und Hip-Hop-Track | phoenix
       

      Seit mindestens 100 Jahren werden Lieder über Berlin geschrieben. Jede Generation hat einen anderen Blick auf die Stadt. Der Film zeigt anhand dieser Songs, wie sich die Metropole über die Jahrzehnte verändert hat.

      Sonntag, 21.02.10
      10:30 - 11:15 Uhr (45 Min.)
      45 Min.
      Stereo

      Seit mindestens 100 Jahren werden Lieder über Berlin geschrieben. Jede Generation hat einen anderen Blick auf die Stadt. Der Film zeigt anhand dieser Songs, wie sich die Metropole über die Jahrzehnte verändert hat.

       

      Interpreten der Lieder kommen zu Wort, Filmaufnahmen aus ganz unterschiedlichen Zeiten vermitteln das jeweilige Lebensgefühl.
      In den 20er Jahren schreiben Kabarettisten wie Claire Waldoff, Otto Reutter oder Friedrich Hollaender lebensfrohe Chansons. Nach dem Zweiten Weltkrieg kommen melancholische Songs in Mode: Marlene Dietrich z.B. singt "Ich hab so Heimweh nach dem Kurfürstendamm".

      Der Kalte Krieg beschert Westberlin das "Insulanerlied", und in der Hauptstadt der DDR besingt Gisela May die Freundschaft zwischen "Moskau und Berlin". In den 60er Jahren textet Hildegard Knef "Berlin - dein Gesicht hat Sommersprossen". In den 70er Jahren schwärmt Klaus Hoffmann für das "Westend", die Gebrüder Blattschuss schunkeln zu den "Kreuzberger Nächten", die Band City besingt den "King vom Prenzlauer Berg" und Udo Lindenberg "Das Mädchen aus Ostberlin". In den 80er Jahren singt Silly über die "Verlorenen Kinder von Berlin" und Udo Lindenberg will im "Sonderzug nach Pankow" reisen. Und in den 90er Jahren bejubeln die Technokünstler Berlin, das sie inspiriert hat.

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      Sonntag, 21.02.10
      10:30 - 11:15 Uhr (45 Min.)
      45 Min.
      Stereo

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