• 11.02.2010
      12:30 Uhr
      Unterwegs zu den Inseln Südamerikas phoenix
       

      Die Spanier nannten sie einst die "verzauberten Inseln". Gerade fünf Millionen Jahre alt sind die Galapagos und damit erdgeschichtlich noch nicht mal in der Pubertät. Die Natur und der Artenreichtum jedoch sind weltweit einzigartig.

      Donnerstag, 11.02.10
      12:30 - 13:15 Uhr (45 Min.)
      45 Min.
      Stereo

      Die Spanier nannten sie einst die "verzauberten Inseln". Gerade fünf Millionen Jahre alt sind die Galapagos und damit erdgeschichtlich noch nicht mal in der Pubertät. Die Natur und der Artenreichtum jedoch sind weltweit einzigartig.

       

      Stab und Besetzung

      Redaktionelle Zustaendigkeit Carsten Thurau

      Das ZDF-Team des Studios Rio de Janeiro bereist die Inseln Südamerikas.
      Auf Galapagos begleitet Carsten Thurau Don Fausto, der hier der "Vater der Schildkröten" genannt wird. Seit über 30 Jahren kümmert er sich um die mittlerweile vom Aussterben bedrohten Riesenschildkröten. Das, was Charles Darwin hier 1835 vorfand und worauf seine Evolutionstheorie basiert, ist zu 90 Prozent noch erhalten. Das Charles-Darwin-Institut arbeitet mit viel Mühe daran, dass es auch so bleibt. Das größte Problem der Galapagosinseln sind fremde Tier- und Pflanzenarten, die im Laufe der Jahrhunderte vom Menschen eingeführt wurden, illegale Fischerei und der zunehmende Tourismus.

      Nächste Station: die Osterinsel. Sie liegt mitten im Stillen Ozean, Tausende Kilometer vom Festland entfernt. Der vielleicht einsamste Ort der Welt. Das Team ist dabei, als ihre Bewohner, die Rapa Nui, das traditionelle Kulturfest feiern und die Osterinsel-Königin wählen.

      Von der Osterinsel geht es in den Süden des Landes, in die Region mit dem Namen Los Lagos - die Seenregion, rund um die Stadt Puerto Montt. Auch hier gibt es Inseln, viele sogar, denn die Landschaft ähnelt ein wenig der Küste Norwegens mit Fjorden und Schereninseln. Ein ökologisch sehr sensibles Gebiet mit einem seit ein paar Jahren nicht unumstritteten wirtschaftlichen Aufschwung. Im Süden Chiles boomt ein neuer Industriezweig - die Lachszucht. Knapp 1.000 Lachsfarmen gibt es in der Region und für die meisten ist der Profit wichtiger als die Umwelt.

      Die Falklandinseln: eisige Inseln im Südatlantik, Schauplatz eines Krieges, der vor 26 Jahren tobte. 1982 standen sie 74 Tage lang im Mittelpunkt der Weltöffentlichkeit. Die Reportage führt zu Kriegsschauplätzen zusammen mit Tony Smith, denn kaum jemand kennt sich hier so gut aus mit der Geschichte dieses Krieges wie er. Zu den gefährlichsten Hinterlassenschaften zählen etwa 25.000 Landminen. Gelöst ist der Konflikt bis heute nicht.

      Von den Falklands geht es in Richtung Norden, in die Tropen, nach Brasilien. Die Bucht vor der Stadt Angra dos Reis ist ein Touristenmagnet. Mehrere hundert kleine Inseln gibt es hier und eine Große, die "Ihlha Grande", dazu atlantischer Regenwald bis an die Küste, feine Sandstrände, erlesene Restaurants und noble Hotels. Die jährliche Durchschnittstemperatur liegt bei 24 Grad. Ein angenehmer Ort vor allem für die, die es sich leisten können.

      Brasilien hat zwei Hochseeinseln. Eine davon ist das letzte Ziel: Fernando de Norohna. 21 Inseln, aber nur eine ist bewohnt. Tropisch heiß ist auch hier das Klima mit nur zwei Jahreszeiten: der Regen- und der Trockenzeit. Fernando de Noronha ist ein nahezu unberührtes Naturparadies.

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      Donnerstag, 11.02.10
      12:30 - 13:15 Uhr (45 Min.)
      45 Min.
      Stereo

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