• 22.12.2017
      04:50 Uhr
      Mein Mexiko Drogenkrieg, Gewalt und Korruption | phoenix
       

      Trauriger Höhepunkt: Am 26. September 2014 werden 43 Studenten aus Ayotzinapa entführt und ermordet. Das Verbrechen wühlt die mexikanische Öffentlichkeit auf und führt zu Massenprotesten im ganzen Land. Mexikanische Behörden gehen davon aus, dass der Bürgermeister von Iguala José Luis Abarca Velázquez und seine Frau María de los Ángeles Pineda Villa die Drahtzieher des Verbrechens sind. Das Verschwinden der 43 Studenten ist zum Symbol für die Verstrickung von Politik und Polizei in das organisierte Verbrechen geworden. Der Film zeigt eindrücklich die Auswirkungen des Drogenkrieges auf die Menschen in Mexiko.

      Nacht von Donnerstag auf Freitag, 22.12.17
      04:50 - 05:20 Uhr (30 Min.)
      30 Min.
      Neu im Programm
      Stereo

      Trauriger Höhepunkt: Am 26. September 2014 werden 43 Studenten aus Ayotzinapa entführt und ermordet. Das Verbrechen wühlt die mexikanische Öffentlichkeit auf und führt zu Massenprotesten im ganzen Land. Mexikanische Behörden gehen davon aus, dass der Bürgermeister von Iguala José Luis Abarca Velázquez und seine Frau María de los Ángeles Pineda Villa die Drahtzieher des Verbrechens sind. Das Verschwinden der 43 Studenten ist zum Symbol für die Verstrickung von Politik und Polizei in das organisierte Verbrechen geworden. Der Film zeigt eindrücklich die Auswirkungen des Drogenkrieges auf die Menschen in Mexiko.

       

      Am 26. September 2014 werden 43 Studenten aus Ayotzinapa entführt und ermordet. Das Verbrechen wühlt die mexikanische Öffentlichkeit auf und führt zu Massenprotesten im ganzen Land. Mexikanische Behörden gehen davon aus, dass der Bürgermeister von Iguala José Luis Abarca Velázquez und seine Frau María de los Ángeles Pineda Villa die Drahtzieher des Verbrechens sind. Das Verschwinden der 43 Studenten ist zum Symbol für die Verstrickung von Politik und Polizei in das organisierte Verbrechen geworden.

      Der Drogenkrieg: 2006 erklärt der damalige mexikanische Staatspräsident Felipe Calderón den Drogenkartellen den Krieg. Doch die verstärkte Militärpräsenz und Verfolgung der Drogenbosse führt zu immer mehr Gewalt. Auch Migranten aus Südamerika gehören zu den Opfern des mexikanischen Drogenkriegs. Auf ihrer Reise durch Mexiko werden sie von Kartellmitgliedern entführt und Opfer von Menschenhandel oder sogar Zwangsprostitution – ein weiteres lukratives Geschäft für die Drogenkartelle. Viele Gemeinden wenden inzwischen Selbstjustiz an oder organisieren sich in lokalen Bürgerwehren.

      Am 7. Juni werden in Mexiko 500 Abgeordnete auf Bundesebene sowie die Gouverneure und zahlreiche Bürgermeister gewählt. Auch bei dieser Wahl wird der andauernde Drogenkrieg eine entscheidende Rolle spielen.

      Der Film von Israel Hernández Díaz und Elke Sasse zeigt eindrücklich die Auswirkungen des Drogenkrieges auf die Menschen in Mexiko.

      Film von Elke Sasse und Israel Hernandez Diaz

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      Nacht von Donnerstag auf Freitag, 22.12.17
      04:50 - 05:20 Uhr (30 Min.)
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programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 26.11.2020