• 27.02.2021
      04:30 Uhr
      Deutschland von oben (3/3) Fluss | phoenix
       

      Die dritte Folge "Deutschland von oben" führt ans und übers Wasser. Die Meere und Flüsse unseres Landes bergen manche Überraschungen, die nur aus der Luft entdeckt werden können.
      Für "Deutschland von oben" ist das Film-Team zwischen den engen Felswänden mit einer Drohne geflogen und mit dem Helikopter über der Schlucht.

      Nacht von Freitag auf Samstag, 27.02.21
      04:30 - 05:15 Uhr (45 Min.)
      45 Min.
      Stereo

      Die dritte Folge "Deutschland von oben" führt ans und übers Wasser. Die Meere und Flüsse unseres Landes bergen manche Überraschungen, die nur aus der Luft entdeckt werden können.
      Für "Deutschland von oben" ist das Film-Team zwischen den engen Felswänden mit einer Drohne geflogen und mit dem Helikopter über der Schlucht.

       

      Heute kreuzen Fähren und Frachtschiffe die Ostsee, doch schon seit 2000 Jahren durchzieht sie ein weit verzweigtes Handelsnetz. Nirgendwo liegen mehr Schiffswracks als hier. Eine Animation zeigt, wo sie entdeckt wurden und was noch auf dem Meeresgrund verborgen ist. Auch wenn die Touristen sich stets auf die Ostseeküste konzentrieren - zu den schönsten und wildesten Landschaften in Deutschland gehört das Hinterland. Vor allem entlang des Peenestroms. In unzähligen Feuchtgebieten kann man unzählige nistende Vögel beobachten, und in den Wiesen lassen sich Hirsche und Wildschweine entdecken - besonders gut aus der Luft.

      Von oben ist auch die Kieler Woche mit ihrer Windjammerparade ein imposantes Erlebnis. Die Filmemacher haben die über 100 Groß- und Traditionssegler, historische Dampfschiffe und kleine Segeljachten aus der Vogelperspektive aufgenommen. Genau wie das einzige Pferderennen im Nordsee-Watt: das Duhner Wattrennen. Und per Helikopter begleiten sie die Vermessung der Süßwasserlinse unter der Nordseeinsel Langeoog - aus der Luft.

      Wasser hat schon immer Landschaften erschaffen und prägt sie bis heute. Die Fränkische Schweiz lag vor gut 150 Millionen Jahren am Grunde eines flachen Meeres. Als das Wasser sich zurückzog, verwitterten die Dolomit- und Jurafelsen in der feuchten Luft. Heute sind die markanten Felstürme nicht nur bei Kletterern beliebt. Und in den Flussläufen und Bächen vermehren sich Forellen und Äschen noch ganz natürlich.

      Dagegen ist der Rhein, der längste in Deutschland fließende Fluss, über die Jahrhunderte in ein neues, gerades Bett gezwungen worden. Nur an wenigen Stellen sind die alten Rheinschleifen noch so gut sichtbar wie in den Rheinauen des Badischen Dschungels. Was von oben wie ein Paradies aussieht, ist allerdings Brutstädte für eine nervtötende Plage: Mücken. Jeden Sommer werden sie mit Insektiziden bekämpft. Eine fliegende Mückenbekämpfung aus der Luft.

      Der Main darf heute noch manche Schleife drehen, denn er war nie so bedeutend für die Schifffahrt wie der Rhein. Und doch reihten sich an seinen Ufern einst wohlhabende historische Handelsstädte. Schon die Römer nutzten ihn als Grenze ihres Reiches nach Germanien. Zu den eindrucksvollsten, von Wasser geschaffenen Schluchten in Deutschland gehören dagegen die Breitach- und die Partnachklamm.

      Film von Petra Höfer und Freddie Röckenhaus

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      Nacht von Freitag auf Samstag, 27.02.21
      04:30 - 05:15 Uhr (45 Min.)
      45 Min.
      Stereo

programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 11.05.2021