• 22.09.2021
      18:00 Uhr
      Da geht was, Deutschland! Wer baut uns die besten Wohnungen? | phoenix
       

      Eine Wohnung mit Balkon oder ein Häuschen mit Garten, am besten nachhaltig und in einem lebendigen Umfeld. Wäre das nicht was? Doch gerade in beliebten Großstädten wie Berlin und München und nicht nur dort ist so etwas mittlerweile unbezahlbar geworden. Doch es geht auch anders!

      Mittwoch, 22.09.21
      18:00 - 18:30 Uhr (30 Min.)
      30 Min.
      Stereo

      Eine Wohnung mit Balkon oder ein Häuschen mit Garten, am besten nachhaltig und in einem lebendigen Umfeld. Wäre das nicht was? Doch gerade in beliebten Großstädten wie Berlin und München und nicht nur dort ist so etwas mittlerweile unbezahlbar geworden. Doch es geht auch anders!

       

      Im dritten Teil der Reihe "plan b: Da geht was, Deutschland!" begibt sich Reporterin Antonia Lilly Schanze auf Wohnungssuche und trifft Menschen, die sich mit klugen Ideen für bezahlbaren Wohnraum einsetzen.

      Erste Station: München. Die Stadt mit den höchsten Mietpreisen in Deutschland. Dort hat sich im Jahr 2000 eine Gruppe von Menschen zusammengetan, die sich nicht verdrängen lassen wollten. Die Wohnbaugenossenschaft Wagnis.

      Schon 2004 entsteht der erste Wohnkomplex in Schwabing, einem Stadtteil, in dem die Mieten durchschnittlich über 20 Euro pro Quadratmeter kosten kalt. Die Bewohner von Wagnis zahlen im Durchschnitt 12 Euro. Geringverdiener noch weniger.

      Rut Gollan ist "Wagnis-Bewohnerin" und im Vorstand. Das gesamte Projekt ist Gemeinschaftseigentum der Mitglieder. Dafür genießen die Mieter ein lebenslanges Wohnrecht und günstige Mieten mitten in München. Und das in ökologisch nachhaltig gebauten Häusern.

      Reporterin Antonia Lilly Schanze besucht Wagnis-Bewohnerinnen und -Bewohner, denen neben bezahlbarem Wohnraum auch das soziale Miteinander wichtig ist. Statt Verdrängung: Cluster-Wohnen, ein Gemeinschafts-Hof, Car-Sharing und Künstlerateliers. Für Gollan ein wahrgewordener Wohntraum.

      Auch in Wittenberge, einer Kleinstadt in Brandenburg, ist man aktiv geworden: Auf halber Strecke zwischen den Metropolen Berlin und Hamburg. Dort trifft Antonia Lilly Schanze auf kreative Großstädter, die raus wollten aus der großen Stadt. So wie Visionär Frederick Fischer. Früher erfolgreicher Unternehmer im Silicon Valley. Er entwickelte die Idee des KoDorfes: In Brandenburg wohnen und, wenn es sein muss, nach Berlin fahren. Dafür wurde den Großstädtern das Leben in der Kleinstadt schmackhafter gemacht: Mit einem neuen Café, Begegnungsorten, schnellem Internet.

      Auch in Berlin-Spandau will man Menschen zu bezahlbarem Wohnraum verhelfen: Dort entstehen rund 2000 Wohnungen mit Blick aufs Wasser. Auch für Geringverdiener, denn die Hälfte davon ist geförderter Wohnungsbau.

      Snezana Michaelis ist Vorstandvorsitzende der städtischen Berliner Wohnungsbaugesellschaft Gewobag. Als Verantwortliche für das Bauprojekt "Waterkant" will Michaelis die Stadt positiv mitgestalten: Die neuen Wohnungen sollen daher nicht nur bezahlbar sein, sondern auch hübsch und nachhaltig. Michaelis zeigt: Das geht!

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      Mittwoch, 22.09.21
      18:00 - 18:30 Uhr (30 Min.)
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      Stereo

programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 06.10.2022