• 05.05.2021
      10:45 Uhr
      corona nachgehakt Wie geht es den Kindern in der Corona-Pandemie? | phoenix
       

      Corona-Lockdown und Kontaktverbote haben vor allem Kindern und Jugendlichen besonders zugesetzt. "Das hatte große negative Wirkungen auf die psychische Verfasstheit. Auffälligkeiten haben zugenommen wie auch die Gewichtszunahme", so der Präsident des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte, Dr. Thomas Fischbach im phoenix-Interview.

      Mittwoch, 05.05.21
      10:45 - 11:00 Uhr (15 Min.)
      15 Min.
      Stereo

      Corona-Lockdown und Kontaktverbote haben vor allem Kindern und Jugendlichen besonders zugesetzt. "Das hatte große negative Wirkungen auf die psychische Verfasstheit. Auffälligkeiten haben zugenommen wie auch die Gewichtszunahme", so der Präsident des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte, Dr. Thomas Fischbach im phoenix-Interview.

       

      Stab und Besetzung

      Moderation Alfred Schier

      Corona-Lockdown und Kontaktverbote haben vor allem Kindern und Jugendlichen besonders zugesetzt. "Das hatte große negative Wirkungen auf die psychische Verfasstheit. Auffälligkeiten haben zugenommen wie auch die Gewichtszunahme", so der Präsident des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte, Dr. Thomas Fischbach im phoenix-Interview. Viele Jüngere litten unter einer sozialen Isolation. Auch sei die familiäre Belastung deutlich gestiegen. "Wir erleben sehr viele Familien, die am Limit sind", meinte Fischbach. Die Kinder litten mehr unter den Maßnahmen der Regierung als an der Erkrankung selbst, die bei Kindern meist milde verlaufe. "Es stirbt kaum ein Kind an einer Coronavirus-Infektion, die meisten sind symptomlos oder mit ganz leichten Erkältungssymptomen."

      Fischbach sah eine "Diskriminierung der Kinder und Jugendlichen", weil in den Schulen sehr viel verpflichtend getestet werde, die Unternehmen jedoch nur angewiesen seien, Arbeitnehmern Testmöglichkeiten zur Verfügung zu stellen. Viele Kinder machten sich zudem echte Sorgen um die Zukunft, so der Kinder- und Jugendarzt. "Die Sorge, dass nicht alles wieder gut wird, ist bei Kindern deutlicher ausgeprägt als bei Erwachsenen." Jetzt benötige man Maßnahmen, die vor allem abgehängten Kindern und Jugendlichen Unterstützung brächten.

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