• 12.08.2020
      05:45 Uhr
      phoenix history Berlin - Schicksalsjahre einer Stadt | phoenix
       

      Die Reihe "Berlin – Schicksalsjahre einer Stadt" zeigt den doppelten Blick auf West- und Ost-Berlin in vier Jahrzehnten, von 1961, dem Jahr des Mauerbaus, bis 1999, als Berlin wieder Hauptstadt eines vereinten Deutschland ist. - Darin enthalten die Dokumentationen:

      • Berlin – Schicksalsjahre einer Stadt - Das Jahr 1991; Film von Artem Demenok
      • Berlin – Schicksalsjahre einer Stadt - Das Jahr 1992; Film von Reinhard Joksch

      Nacht von Dienstag auf Mittwoch, 12.08.20
      05:45 - 07:15 Uhr (90 Min.)
      90 Min.
      VPS 04:15
      Stereo

      Die Reihe "Berlin – Schicksalsjahre einer Stadt" zeigt den doppelten Blick auf West- und Ost-Berlin in vier Jahrzehnten, von 1961, dem Jahr des Mauerbaus, bis 1999, als Berlin wieder Hauptstadt eines vereinten Deutschland ist. - Darin enthalten die Dokumentationen:

      • Berlin – Schicksalsjahre einer Stadt - Das Jahr 1991; Film von Artem Demenok
      • Berlin – Schicksalsjahre einer Stadt - Das Jahr 1992; Film von Reinhard Joksch

       

      Die Reihe "Berlin – Schicksalsjahre einer Stadt" zeigt den doppelten Blick auf West- und Ost-Berlin in vier Jahrzehnten, von 1961, dem Jahr des Mauerbaus, bis 1999, als Berlin wieder Hauptstadt eines vereinten Deutschland ist.

      Die vierte Staffel über die 90er Jahre schaut auf die Zeit nach dem Mauerfall. Nach vier Jahrzehnten findet die deutsche Teilung – und die Teilung Berlins - ein Ende. Aufbruchsstimmung in der Stadt: Es soll zusammenwachsen, was zusammengehört. Neue Freiheiten, aber auch neue Konflikte: "Jammer-Ossis" und "Besser-Wessis" schimpfen aufeinander, während sich in den Keller-Clubs eine neue Generation von Nachtschwärmern begegnet. Die „Love Parade“ wird zum weltweiten Symbol eines neuen Berliner Lebensgefühls. Der Kalte Krieg ist Geschichte – doch die Vergangenheit schiebt sich immer wieder in die Gegenwart: Die Stasi-Akten werden geöffnet, ungeklärte Besitzverhältnisse sorgen für Verunsicherung.

      Im Straßenbild der Stadt ist der Umbruch allgegenwärtig: Straßennamen in den Ostbezirken werden getilgt, Baukräne tanzen in der Mitte der Stadt auf der größten Baustelle Europas, Häuser werden versetzt, der Reichstag verhüllt und der Palast der Republik muss schließen. Die Zeitenwende wird auch im Rundfunk sichtbar: Der Sender Freies Berlin (SFB) sendet ab Ende des Jahres 1991 für die gesamte Stadt, das DDR-Fernsehen wird abgeschaltet. Berlin, die Stadt, die immer wird. Und dabei stets beides bleibt: Weltstadt und Kiez, Weltpolitik und Alltag, Schauplatz kleiner und großer Geschichten.

      Darin enthalten die Dokumentationen:

      Berlin – Schicksalsjahre einer Stadt
      Das Jahr 1991
      Film von Artem Demenok

      1991- das Jahr, in dem der Bundestag in einer historischen Debatte beschließt, dass Berlin Parlaments- und Regierungssitz des vereinten Deutschland wird. Die Berliner feiern ausgelassen die „Hauptstadtwerdung“, Wolfgang Thierse erinnert sich an einen dramatischen Tag in Bonn. Währenddessen bestimmen der „Aufbau Ost“ und die Treuhand den Alltag vieler Ost-Berliner. Ute Weber erinnert sich an ihren erfolgreichen Kampf um ihr Gasthaus „Zum Nußbaum“ im Nikolai-Viertel. Die Techno-Szene erobert leerstehende Gebäude und Keller im Osten der Stadt: Eine junge Generation Ost und West feiert gemeinsam im Untergrund. Dimitri Hegemann erzählt von der Entdeckung des Tresorraums des ehemaligen Kaufhaus Wertheim, in dem er mit Freunden den legendären Techno-Clubs Tresor eröffnete. Der Vorsitzende Richter des ersten Mauerschützen-Prozesses, Theodor Seidel, erinnert sich an die schwierige Urteilsfindung.

      Berlin – Schicksalsjahre einer Stadt
      Das Jahr 1992
      Film von Reinhard Joksch

      1992 – das Jahr, in dem die Stasi-Akten geöffnet werden. Erstmals können Bürger in Deutschland die Akten einsehen, die ein Geheimdienst über sie angelegt hatte. Monika Opitz, Mitarbeiterin der Stasi-Unterlagen-Behörde, berichtet vom Ansturm der ersten Tage und erschütternden Spitzel-Berichten. An Ostberliner Schulen wird das westliche Notensystem eingeführt und die Abiturientin Christiane Paul schildert, wie sie erste Schritte in die Welt der Schauspielerei unternimmt. Die Polizei jagt einen Kaufhauserpresser: Martin Textor, Chef der Berliner Sondereinheit, und Arno Funke, der ihm als „Dagobert“ immer wieder entwischt, erinnern sich. Von der Trauer um eine Berliner Ikone weiß Visagist René Koch zu berichten: Als Marlene Dietrich beigesetzt wird, steht die halbe Stadt Spalier. In der Mitte Berlins, am noch leeren Potsdamer Platz, wird die S-Bahn-Station wiedereröffnet und Berlin hat große Pläne, bewirbt sich um Olympia 2000.

      roße Pläne, bewirbt sich um Olympia 2000.
      In „phoenix history“ erinnern wir an herausragende historische Ereignisse und Entwicklungen, mit deren Vermittlung und Einordnung phoenix einen wichtigen Beitrag zur Meinungsbildung leistet. Von der Antike bis zur aktuellen Zeitgeschichte spannt sich der Erinnerungsbogen. Auf diesen historischen Zeitreisen zeigen wir klassische Dokumentationen, Reportagen im Stil einer historischen Spurensuche bis hin zu großen zeitgeschichtlichen Doku-Dramen. Mit dieser Vielfalt der Formen wollen wir komplexe Themen besser verständlich machen.

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      Nacht von Dienstag auf Mittwoch, 12.08.20
      05:45 - 07:15 Uhr (90 Min.)
      90 Min.
      VPS 04:15
      Stereo

programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 24.10.2020