• 15.09.2019
      10:30 Uhr
      Buddha und die Schneeleoparden Einsatz im Himalaya | phoenix
       

      Der Himalaya ist die Heimat der Schneeleoparden, die weltweit zu den am stärksten gefährdeten Raubkatzen gehören. Nicht mehr als 6.000 bis 8.000 Tiere gibt es noch auf der Erde. Und ihr Lebensraum wird immer weiter eingeschränkt - durch Umweltzerstörung und die Ausweitung von Weideflächen. Die Dokumentation zeigt spektakuläre Naturaufnahmen aus der Luft und am Boden, extrem seltene Aufnahmen des gefährdeten Schneeleoparden und intime Bilder aus dem Leben der Hirten.

      Sonntag, 15.09.19
      10:30 - 11:15 Uhr (45 Min.)
      45 Min.
      Stereo

      Der Himalaya ist die Heimat der Schneeleoparden, die weltweit zu den am stärksten gefährdeten Raubkatzen gehören. Nicht mehr als 6.000 bis 8.000 Tiere gibt es noch auf der Erde. Und ihr Lebensraum wird immer weiter eingeschränkt - durch Umweltzerstörung und die Ausweitung von Weideflächen. Die Dokumentation zeigt spektakuläre Naturaufnahmen aus der Luft und am Boden, extrem seltene Aufnahmen des gefährdeten Schneeleoparden und intime Bilder aus dem Leben der Hirten.

       

      Im Mittelpunkt der Dokumentation stehen die Bewohner der chinesischen Provinz Qinghai und der vom Aussterben bedrohte Schneeleopard, der häufig die Schafherden der Menschen anfällt. Der Lebensraum des Schneeleoparden schrumpft, das Tier wird immer dichter an den Menschen gedrängt und stellt für diesen eine Bedrohung dar. Am Nyenpo Yurtse, dem heiligen Berg der chinesischen Provinz Qinghai, haben nun buddhistische Mönche mit einem außergewöhnlichen Projekt zur Rettung des Schneeleoparden in den Konflikt eingegriffen.

      Schneeleoparden gehören weltweit zu den am stärksten gefährdeten Raubkatzen und stehen streng unter Naturschutz. Um die 4.000 bis 6.000 Tiere gibt es heute noch. Und ihr Lebensraum wird immer weiter eingeschränkt - durch Umweltzerstörung und die Ausweitung von Weideflächen. Immer wieder kommt es dadurch zu Konflikten zwischen Mensch und Tier, denn insbesondere in den Wintermonaten räubern die Katzen in den Herden der Hirten und reißen ihre Schafe. Sie abzuschießen erscheint manch einem von ihnen nur allzu gerecht.

      Am Nyenpo Yurtse, dem heiligen Berg der chinesischen Provinz Qinghai, greifen nun buddhistische Mönche in diesen Konflikt ein. Sie verfolgen ein ungewöhnliches Projekt: Mit der Kamera sollen die Hirten ihren Alltag neu entdecken und wieder Verständnis entwickeln für die Bedürfnisse der Natur. Zusammen mit einer Hilfsorganisation haben die Mönche ein Kamera-Training für die Hirten der Region organisiert. Hirten und Mönche bilden sich gemeinsam weiter und drehen ihre ganz persönlichen Filme.

      Die Themen reichen vom Müllproblem am heiligen See bis zu den vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten von Yak-Dung. Die Hirten entdecken sich und ihr Leben durch die Kamera von einer ganz anderen Seite. Spektakuläre Naturaufnahmen aus der Luft und am Boden, seltene Aufnahmen des gefährdeten Schneeleoparden und eindrucksvolle Bilder aus dem Leben der Hirten machen diese Dokumentation zu einem besonderen Erlebnis.

      Film von Zhou Bing

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