• 12.11.2015
      00:45 Uhr
      Die Nacht der großen Flut 17. Februar 1962 - Zum Tode von Helmut Schmidt | phoenix
       

      Die große Flutkatastrophe am 17. Februar 1962 traf Hamburg völlig unvorbereitet. Die Doku-Fiktion rekonstruiert jene dramatischen Stunden und Tage wirklichkeitsgetreu bis ins Detail des Geschehens. Helmut Schmidt erinnert sich in einem Interview vor der Kamera daran, wie er die Rettung leitete. In vielen Dokumenten, Tönen und Spielszenen lässt Regisseur Raymond Ley diese Stunden wiederaufleben - und widmet sich dabei authentischen Schicksalen von Menschen.

      Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, 12.11.15
      00:45 - 02:15 Uhr (90 Min.)
      90 Min.
      VPS 00:44
      Neu im Programm
      Stereo

      Die große Flutkatastrophe am 17. Februar 1962 traf Hamburg völlig unvorbereitet. Die Doku-Fiktion rekonstruiert jene dramatischen Stunden und Tage wirklichkeitsgetreu bis ins Detail des Geschehens. Helmut Schmidt erinnert sich in einem Interview vor der Kamera daran, wie er die Rettung leitete. In vielen Dokumenten, Tönen und Spielszenen lässt Regisseur Raymond Ley diese Stunden wiederaufleben - und widmet sich dabei authentischen Schicksalen von Menschen.

       

      Stab und Besetzung

      Helmut Schmidt Ulrich Tukur
      Gerda Brandt Christiane Paul
      Horst Sahm Florian Lukas
      Konrad Langer Tom Jahn
      Regie Raymond Ley

      Helmut Schmidt erinnert sich in einem Interview vor der Kamera daran, wie er die Rettung leitete. In vielen Dokumenten, Tönen und Spielszenen lässt Regisseur Raymond Ley diese Stunden wiederaufleben - und widmet sich dabei authentischen Schicksalen von Menschen.

      Die von ihm befragten Zeitzeugen erzählen von ihrem Überlebenskampf. Ihre Geschichten wurden für die Kamera nachgespielt. "Die Nacht der großen Flut" ist bei aller Nähe zur Wirklichkeit jedoch kein Katastrophen-Film. Diese Doku-Fiktion konzentriert sich vielmehr darauf, über Menschen und ihre ergreifenden Schicksale zu erzählen, die bislang keine Beachtung gefunden haben.

      Der Kampf der vier Familien, die Regisseur Ley nach mehr als 100 Gesprächen ausgewählt hat, steht exemplarisch für Tausende von "kleinen Leuten" in den Elbniederungen, die sich damals retten mussten. Menschen, von denen viele Flucht und Vertreibung bereits im Krieg erfahren hatten und die nach dieser einen Februarnacht wieder vor dem materiellen Nichts standen. Eine traumatische Erinnerung blieb dies im Übrigen auch für viele Kinder - denn die Bewohner der elbnahen Siedlungen, die von der Flut zerstört wurden, waren arm, aber kinderreich - unter den Todesopfern der Flut waren 36 Mädchen und Jungen.

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      00:45 - 02:15 Uhr (90 Min.)
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