• 23.04.2019
      08:15 Uhr
      Wer die Kälte liebt Reisen ans Ende der Welt | phoenix
       

      Die Reisen führten so weit, wie man auf dieser Welt kommen kann. Ins Dorf der Walfänger im Westen Grönlands, zum eingefrorenen Feuerschiff auf 80 Grad Nord in Spitzbergen und auf den Leuchtturm am Rande der Lofoten. Der langjährige Skandinavien-Korrespondent Tilmann Bünz und sein Team drehten bei allen Temperaturen und zu allen Jahreszeiten: in der arktischen Nacht, die so kalt ist, dass die Härchen in der Nase einfrieren; im endlosen Sommer, wenn es niemals richtig dunkel wird, und die Mücken die Macht übernehmen.

      Dienstag, 23.04.19
      08:15 - 09:00 Uhr (45 Min.)
      45 Min.
      Stereo

      Die Reisen führten so weit, wie man auf dieser Welt kommen kann. Ins Dorf der Walfänger im Westen Grönlands, zum eingefrorenen Feuerschiff auf 80 Grad Nord in Spitzbergen und auf den Leuchtturm am Rande der Lofoten. Der langjährige Skandinavien-Korrespondent Tilmann Bünz und sein Team drehten bei allen Temperaturen und zu allen Jahreszeiten: in der arktischen Nacht, die so kalt ist, dass die Härchen in der Nase einfrieren; im endlosen Sommer, wenn es niemals richtig dunkel wird, und die Mücken die Macht übernehmen.

       

      Die Reisen führten so weit, wie man auf dieser Welt kommen kann. Ins Dorf der Walfänger im Westen Grönlands, zum eingefrorenen Feuerschiff auf 80 Grad Nord in Spitzbergen und auf den Leuchtturm am Rande der Lofoten.

      Der langjährige Skandinavien-Korrespondent Tilmann Bünz und sein Team drehten bei allen Temperaturen und zu allen Jahreszeiten: in der arktischen Nacht, die so kalt ist, dass die Härchen in der Nase einfrieren, und im endlosen Sommer, wo es niemals richtig dunkel wird, und die Mücken die Macht übernehmen. Als Erstes lernten sie warten. In der Arktis misst man die Zeit nach den Jahreszeiten, nicht nach der Uhr. Wann man ankommt, weiß man nicht. Imaqa, sagen die Inuit. Vielleicht.

      Kurz vor dem offenen Nordpolarmeer gibt es einen letzten Zufluchtsort: Rodebay. Vierzig Häuser, fünfzig Menschen, kein fließend Wasser, keine Autos. Dafür Meerblick für alle, Heilbutt so groß wie Lenkdrachen und hin und wieder ein Wal von dreißig Tonnen Gewicht.

      Oder Litloy: Elena Hansteenson hat sich vor fünf Jahren einen Leuchtturm vor den Lofoten gekauft und lebt dort mehr oder weniger allein mitten im Meer, angelt ihr Abendessen vor der Haustür, düngt ihren kleinen Kartoffelacker mit Seetang und hat ihren Leuchtturm im Sommer in ein Gewächshaus verwandelt. Jeden Morgen schaut sie als Erstes nach dem Boot, ihrer einzigen Verbindung zum Festland.

      Tilmann Bünz und sein Team spürten Menschen auf, die in der Arktis zu Hause sind. Wenn sie vom Leben im Norden berichten, von seinem Licht, seiner Weite, der klirrenden Kälte, ersten Erdbeeren und vom Kaminfeuer mit Treibholz, versteht man, warum sie nie mehr wegwollen.

      Film von Tilmann Bünz

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      Dienstag, 23.04.19
      08:15 - 09:00 Uhr (45 Min.)
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programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 02.12.2020