• 16.03.2019
      05:00 Uhr
      Krystof Zlatniks Immigration Game dok.talk | phoenix
       

      Der junge Filmemacher Krystof Zlatnik zeichnet in "Immigration Game" eine düstere Zukunftsvision: Menschenjagd als Medienspektakel und gesellschaftlich legitimiertes Spiel.
      Ein Film, der erschreckt – in seiner extremen Darstellung und dadurch, dass er nicht eindeutig Position bezieht.
      In phoenix dok.talk sprechen wir mit dem Regisseur Krystof Zlatnik und dem Gewaltforscher Dr. Daniel Geschke vom Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft, Jena. Themen sind u.a. die Parallelen zur Filmhandlung in der deutsche Geschichte wie Gegenwart, wie auch menschliches Verhalten in Unrechtssystemen.

      Samstag, 16.03.19
      05:00 - 05:15 Uhr (15 Min.)
      15 Min.
      Stereo

      Der junge Filmemacher Krystof Zlatnik zeichnet in "Immigration Game" eine düstere Zukunftsvision: Menschenjagd als Medienspektakel und gesellschaftlich legitimiertes Spiel.
      Ein Film, der erschreckt – in seiner extremen Darstellung und dadurch, dass er nicht eindeutig Position bezieht.
      In phoenix dok.talk sprechen wir mit dem Regisseur Krystof Zlatnik und dem Gewaltforscher Dr. Daniel Geschke vom Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft, Jena. Themen sind u.a. die Parallelen zur Filmhandlung in der deutsche Geschichte wie Gegenwart, wie auch menschliches Verhalten in Unrechtssystemen.

       

      Der junge Filmemacher Krystof Zlatnik zeichnet in "Immigration Game" eine düstere Zukunftsvision: Menschenjagd als Medienspektakel und gesellschaftlich legitimiertes Spiel:

      Europa nimmt keine Flüchtlinge oder Migranten mehr auf. Einzige Chance für Asylbewerber oder Einwanderer an einen Aufenthaltstitel für Deutschland zu kommen, ist die Teilnahme am 'Immigration Game'. Hierbei werden die "Kandidaten" als „Runner“ 30 km vom Berliner Alexanderplatz entfernt ausgesetzt und müssen sich zum Fernsehturm am Alex durchschlagen. Die „Hunter“ machen Jagd auf sie. Außer Schusswaffen ist alles erlaubt, auch das Töten.

      Die Bevölkerung darf keinem der „Runner“ helfen, wer es dennoch tut, muss selbst am Spiel teilnehmen. Wer aber den Fernsehturm am Alexanderplatz lebend erreicht, hat es geschafft und darf bleiben.

      Das ganze Geschehen wird in einer TV-Show live übertragen und zum social media-Event für die Bevölkerung.

      Ein Film, der erschreckt – in seiner extremen Darstellung und dadurch, dass er nicht eindeutig Position bezieht.

      In phoenix dok.talk sprechen wir mit dem Regisseur Krystof Zlatnik und dem Gewaltforscher Dr. Daniel Geschke vom Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft, Jena. Themen sind u.a. die Parallelen zur Filmhandlung in der deutsche Geschichte wie Gegenwart, wie auch menschliches Verhalten in Unrechtssystemen.

      Immigration Game hat aufgrund der Gewaltdarstellungen eine FSK16 Beschränkung.

      Film von Claudia Mützelfeldt

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