• 17.08.2014
      09:00 Uhr
      Klein-Glienicke Film von Jens Arndt | phoenix
       

      Klein-Glienicke war jahrzehntelang der Ort "hinter der Mauer". Nur durch eine kleine Brücke mit Babelsberg - und dem Rest der DDR - verbunden, war der Ort eine "Sondersicherheitszone" - umgeben vom "Klassenfeind". Klein-Glienicke wurde der "Blinddarm der DDR" genannt. Eintritt in diese Sperrzone erhielt man nur mit einem Passierschein - oder wenn man hier wohnte. In Klein-Glienicke gab es die "engste Stelle der DDR" - 15 Meter von Mauer zu Mauer. Aus Sicht der Grenztruppen gehörte der Ort zu den am schwierigsten zu bewachenden Abschnitten der Berliner Mauer. Immer wieder kam es zu Republikfluchten.

      Sonntag, 17.08.14
      09:00 - 09:45 Uhr (45 Min.)
      45 Min.
      Stereo

      Klein-Glienicke war jahrzehntelang der Ort "hinter der Mauer". Nur durch eine kleine Brücke mit Babelsberg - und dem Rest der DDR - verbunden, war der Ort eine "Sondersicherheitszone" - umgeben vom "Klassenfeind". Klein-Glienicke wurde der "Blinddarm der DDR" genannt. Eintritt in diese Sperrzone erhielt man nur mit einem Passierschein - oder wenn man hier wohnte. In Klein-Glienicke gab es die "engste Stelle der DDR" - 15 Meter von Mauer zu Mauer. Aus Sicht der Grenztruppen gehörte der Ort zu den am schwierigsten zu bewachenden Abschnitten der Berliner Mauer. Immer wieder kam es zu Republikfluchten.

       

      Klein-Glienicke war jahrzehntelang der Ort "hinter der Mauer". Nur durch eine kleine Brücke mit Babelsberg - und dem Rest der DDR - verbunden, war der Ort eine "Sondersicherheitszone" - umgeben vom "Klassenfeind". Klein-Glienicke wurde der "Blinddarm der DDR" genannt. Eintritt in diese Sperrzone erhielt man nur mit einem Passierschein - oder wenn man hier wohnte. In Klein-Glienicke gab es die "engste Stelle der DDR" - 15 Meter von Mauer zu Mauer. Aus Sicht der Grenztruppen gehörte der Ort zu den am schwierigsten zu bewachenden Abschnitten der Berliner Mauer. Immer wieder kam es zu Republikfluchten.

      Zeitzeugen erinnern sich an ihre Erlebnisse und ihr Leben in Klein-Glienicke. Lonny von Schleicher beschreibt den Sommertag des Jahres 1934, an dem ihr Stiefvater Kurt von Schleicher, der letzte Reichskanzler vor Hitler, in Klein-Glienicke von SS-Schergen erschossen wurde, Gitta Heinrich spricht über ihre "Mauerkrankheit", Ruth Herrmann erinnert sich an ein "deutsch-deutsches Begräbnis". Franz Pateley, ehemaliger Major der Grenztruppen, erzählt aus seiner Zeit als "Kommandant für einen besonderen Raum" und Reinhard von Bronewski - ehemals West-Berliner Polizist, berichtet über seine irrwitzige Begegnung mit DDR-Grenzsoldaten im Mauerstreifen in den Tagen nach dem Mauerfall. Seltene Bilddokumente aus dem Sperrgebiet erzählen in dem Film von Jens Arndt von einem unwirklichen Ort und jenen, die hier wohnten.

      Thema: Grenzgeschichten

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      Sonntag, 17.08.14
      09:00 - 09:45 Uhr (45 Min.)
      45 Min.
      Stereo

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