• 25.01.2019
      04:30 Uhr
      phoenix history Tatort Berlin | phoenix
       

      Darin enthalten folgende Dokumentationen:

      • Tatort Berlin - Die Bankräuber-Brüder Sass
      • Tatort Berlin - Werner G. - Der Kopf der Gladowbande
      • Tatort Berlin - Der S-Bahn-Mörder von Rummelsburg
      • Tatort Berlin - Ernst Gennat - Der Mordinspektor vom Alex

      Nacht von Donnerstag auf Freitag, 25.01.19
      04:30 - 07:30 Uhr (180 Min.)
      180 Min.
      Stereo

      Darin enthalten folgende Dokumentationen:

      • Tatort Berlin - Die Bankräuber-Brüder Sass
      • Tatort Berlin - Werner G. - Der Kopf der Gladowbande
      • Tatort Berlin - Der S-Bahn-Mörder von Rummelsburg
      • Tatort Berlin - Ernst Gennat - Der Mordinspektor vom Alex

       
      • Tatort Berlin - Die Bankräuber-Brüder Sass

      Film von Gabi Schlag und Benno Wenz

      Sie waren Berliner Meisterdiebe. Die Brüder Sass trieben in den zwanziger Jahren ihr Unwesen.
      Franz und Erich Sass bestahlen die Reichen und (so will es die Legende) steckten Banknoten in
      die Briefkästen der Armen. Mit ihrem Schneidbrenner knackten sie die Tresore der Berliner Banken. Jahrelang konnte die Polizei sie nicht „dingfest“ machen.

      Es ist eine bemerkenswerte Geschichte, wie die Brüder Franz und Erich Sass Ende der zwanziger Jahre Berlin in Atem halten. Sie werden von der Kriminalpolizei gejagt, von Presse und Bevölkerung geliebt und bejubelt wie Filmstars. Ihr Ziel: die Schätze der Reichen. Mit Chuzpe versuchen sie, eine Bank nach der anderen zu knacken. Berliner Jungs, die mit spektakulären Brüchen, die Reichen bestehlen und den Armen (angeblich) geben. Kaum eine Bank scheint in Berlin vor den Sass sicher. Einer der sensationellsten Bankeinbrüche, der je in Deutschland verübt wurde, ist der Einbruch der Sass-Brüder in die als „sicherste Bank der Welt“ geltende Diskontobank am Wittenbergplatz. Doch 1933 kommt eine neue Zeit – auch für die Meisterdiebe aus Moabit. Aus den Gentlemen-Ganoven werden jetzt „Volksschädlinge“ gemacht, die „ausgemerzt“ werden müssen. Die Sass setzen sich nach Dänemark ab, das Berliner Pflaster ist ihnen zu heiß geworden. Doch in Kopenhagen werden sie geschnappt und schließlich nach Deutschland ausgeliefert. Die Nazis ermorden sie im Konzentrationslager Sachsenhausen. Der Film erzählt die spannende Geschichte der Brüder Sass.

      • Tatort Berlin - Werner G. - Der Kopf der Gladowbande

      Film von Gabi Schlag und Benno Wenz

      Es ist die Geschichte von Werner Gladow, dem berüchtigten Berliner Bandenchef, der im Alter von 17 Jahren eine der "erfolgreichsten" und erbarmungslosesten Verbrecherbanden der Nachkriegszeit anführte.

      Gleichzeitig ist es aber auch die Geschichte orientierungsloser Jugendlicher, die Halt und Anerkennung in einer kriminellen Gruppierung suchten.

      Der Film erzählt aber auch die Geschichte wahrer Männer-Freundschaft. Werner Papke, das letzte lebende Mitglied der Gladowbande, erinnert sich an seinen besten Freund Werner Gladow, der 1950 zum Tode verurteilt wurde.

      Gladow, fasziniert durch die Lektüre über den legendären Gangster Al Capone, hielt Ende der Vierziger Jahre mit seinen Komplizen die Berliner Polizei in Atem. Über 350 Straftaten, darunter zwei Morde und 15 Mordversuche, gingen schließlich auf das Konto der Bande.

      • Tatort Berlin - Der S-Bahn-Mörder von Rummelsburg

      Film von Gabi Schlag und Benno Wenz

      An Originalschauplätzen, in historischen S-Bahnzügen, mit Experten und Augenzeugen, die im verdunkelten Berlin die Angst vor dem S-Bahn-Mörder erlebten, wird der Fall Paul Ogorzow und seine Bedeutung für die kriminalistische Fahndung und die Polizeiforschung in Europa aufgerollt und dargestellt.

      Eine Serie grausiger Morde versetzt die Bevölkerung in Angst und Schrecken. Der Täter lauert in der S-Bahn, überfällt Frauen, stößt sie aus dem Zug und hinterlässt keinerlei Spuren.

      Es ist eines der unheimlichsten Kapitel in der Berliner Kriminalgeschichte: die Geschichte des S-Bahn-Mörders von Rummelsburg, die Geschichte einer beispiellosen kriminalistischen Fahndung, die fast zwei Jahre erfolglos bleibt.

      Es ist eine Geschichte aus dem nationalsozialistischen Deutschland, in dem es keine Verbrechen geben darf, schon gar keine Lustmorde, und in dem deshalb eine systematische kriminalistische Arbeit nicht möglich ist. Und es ist die Geschichte der Berliner S-Bahn entlang einer Linie, die es heute noch gibt: die S3 Ostkreuz - Erkner.

      • Tatort Berlin - Ernst Gennat - Der Mordinspektor vom Alex

      Film von Gabi Schlag und Benno Wenz

      An Originalschauplätzen in Berlin und Düsseldorf erzählen Gabi Schlag und Benno Wenz die spannende Geschichte Ernst Gennats, des kriminalistischen Erneuerers und ersten Profilers der Welt. Er war der erste Mordkommissar der Welt.

      Ernst Gennat, der 'Buddha vom Alex', der 'Dicke', der 'volle Ernst', so benannt, weil er drei Zentner wog. Bis in die Zwanzigerjahre gab es in der Polizeiarbeit kein Morddezernat, keine Verhörprotokolle und keine Obduktionsberichte. Ernst Gennat erst straffte und strukturierte die Ermittlungsmethoden, erreichte eine überdurchschnittlich hohe Aufklärungsquote.

      1926 gründete er am Berliner Alexanderplatz die erste Mordkommission der Welt, die legendäre Inspektion M.

      Bei den Ermittlungen zum bekanntesten Kriminalfall der Weimarer Republik, dem Fall des Serienmörders Peter Kürten, des "Vampirs von Düsseldorf", zu dem Gennat von der Spree an den Rhein geholt wurde, entwickelte er die ersten Profilermethoden.

      Fritz Lang verarbeitete den Fall in "M - eine Stadt sucht einen Mörder", setzte Gennat damit ein filmisches Denkmal. Er war so berühmt, dass Edgar Wallace und Charlie Chaplin nach Berlin kamen, um sich von ihm die neuen Ermittlungsmethoden erklären zu lassen.

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      Nacht von Donnerstag auf Freitag, 25.01.19
      04:30 - 07:30 Uhr (180 Min.)
      180 Min.
      Stereo

programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 14.11.2019