• 18.01.2019
      07:00 Uhr
      Stars gegen Trump. Widerstand in New York Film von Susanne Becker | phoenix
       

      Hat man sich zwölf Monate nach Donald Trumps Amtseinführung an das neue Amerika gewöhnt? Oder wächst der Widerstand von Stars, Künstlern und Intellektuellen gegen den US-Präsidenten?

      Ein Jahr nach ihrem ersten Filmpanorama über die Reaktionen von Hollywood-Stars und anderen prominenten Künstlern in den USA ist Filmemacherin Susanne Becker nach New York zurückgekehrt, um erneut den gesellschaftspolitischen Puls der Kulturszene zu fühlen.

      In Form einer filmischen Langzeitbeobachtung zeigt ihre Dokumentation ein dichtes Panorama darüber, wie sich das kulturelle Amerika zu Präsident Trump positioniert.

      Freitag, 18.01.19
      07:00 - 08:15 Uhr (75 Min.)
      75 Min.

      Hat man sich zwölf Monate nach Donald Trumps Amtseinführung an das neue Amerika gewöhnt? Oder wächst der Widerstand von Stars, Künstlern und Intellektuellen gegen den US-Präsidenten?

      Ein Jahr nach ihrem ersten Filmpanorama über die Reaktionen von Hollywood-Stars und anderen prominenten Künstlern in den USA ist Filmemacherin Susanne Becker nach New York zurückgekehrt, um erneut den gesellschaftspolitischen Puls der Kulturszene zu fühlen.

      In Form einer filmischen Langzeitbeobachtung zeigt ihre Dokumentation ein dichtes Panorama darüber, wie sich das kulturelle Amerika zu Präsident Trump positioniert.

       

      Hat man sich zwölf Monate nach Donald Trumps Amtseinführung an das neue Amerika gewöhnt? Oder wächst der Widerstand von Stars, Künstlern und Intellektuellen gegen den US-Präsidenten?

      Ein Jahr nach ihrem ersten Filmpanorama über die Reaktionen von Hollywood-Stars und anderen prominenten Künstlern in den USA ist Filmemacherin Susanne Becker nach New York zurückgekehrt, um erneut den gesellschaftspolitischen Puls der Kulturszene zu fühlen.

      In Form einer filmischen Langzeitbeobachtung zeigt ihre Dokumentation ein dichtes Panorama darüber, wie sich das kulturelle Amerika zu Präsident Trump positioniert.

      Im Herbst 2018, ein Jahr nach ihrer letzten Reportage-Reise in die USA, trifft Susanne Becker in New York auf angespannte Stimmung. Star-Schriftsteller Paul Auster äußert sich über die gesellschaftspolitische Entwicklung unter Trump noch schockierter als beim ersten Treffen: "Es ist ein Albtraum", so Auster, "Stück für Stück zerstören Trump und die Republikaner Amerika." Becker besucht ein Clubkonzert der jungen, engagierten Rapperin Sammus, die kritisiert: "Es ist so schlimm, zu sehen, dass Richter wie Brett Kavanaugh das Land im Supreme Court beherrschen, Männer, die noch nicht einmal die grundlegenden Werte des Anstands kennen", so die Rapperin.

      Eine weitere starke Stimme im Film ist der preisgekrönte Journalist und Schriftsteller Andrew Solomon aus Manhattan: "Ich bin entsetzt über die grausame Trennung von Einwandererkindern von ihren Eltern an der Grenze", so Solomon. "Das ist eine gefährliche, menschenverachtende Entwicklung, die mich an Stalins Russland erinnert, aber auch an die frühen 30er-Jahre in Deutschland."

      Weitere aktuelle Reaktionen geben die "New York Times"-Redakteurin Kathleen Kingsbury, Schriftstellerin Siri Hustvedt und Fotokünstler Shimon Attie. Atties aufsehenerregende Installation "Nightwatch" - Migranten-Porträts auf einem gewaltigen LED-Screen auf einem Schiff unweit der Freiheitsstatue – ist sein Mahnmal gegen den Zeitgeist: "Widerstand ist tatsächlich die einzige Möglichkeit, zu überleben", so Attie. "Was hier geschieht, ist ein Anschlag auf die Grundwerte der Menschlichkeit. Und die lassen wir uns von 'the Donald' nicht zerstören."

      Die Dokumentation "Stars gegen Trump. Wächst der Widerstand in NY?" zeichnet ein stimmungsvolles Bild der Träume und der Abgründe im heutigen New York, der legendären Heimstatt des Freigeists und der liberalen Medien unter US-Präsident Trump.

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programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 19.06.2019