• 12.01.2019
      08:00 Uhr
      WDR-Crime Die Gen-Jäger | phoenix
       

      Sie wollten per Anhalter nach Hause – und trafen ihren Mörder: Fünf junge Frauen fielen in den 80er-Jahren dem „Würger von Aachen“ zum Opfer. Obwohl er an den Tatorten seine Spuren hinterließ, blieb er ein Phantom. Doch die Zeit lief gegen ihn, denn die Ermittler gaben nicht auf: 25 Jahre nach dem ersten Mord konnten die Rechtsmediziner seinen genetischen Fingerabdruck entschlüsseln. Den Aachener Hauptkommissar Michael Fritsch-Hörmann hat die Jagd nach dem Mörder durch sein ganzes Berufsleben begleitet.

      Samstag, 12.01.19
      08:00 - 08:45 Uhr (45 Min.)
      45 Min.
      Stereo

      Sie wollten per Anhalter nach Hause – und trafen ihren Mörder: Fünf junge Frauen fielen in den 80er-Jahren dem „Würger von Aachen“ zum Opfer. Obwohl er an den Tatorten seine Spuren hinterließ, blieb er ein Phantom. Doch die Zeit lief gegen ihn, denn die Ermittler gaben nicht auf: 25 Jahre nach dem ersten Mord konnten die Rechtsmediziner seinen genetischen Fingerabdruck entschlüsseln. Den Aachener Hauptkommissar Michael Fritsch-Hörmann hat die Jagd nach dem Mörder durch sein ganzes Berufsleben begleitet.

       

      Winzige Hautschüppchen, die Verteilung der Blutspuren oder Maden am Tatort – all das können Beweise sein, die den Opfern zu Gerechtigkeit verhelfen. Autorin und Regisseurin Saskia Weisheit begleitet Spezialisten, die der Polizei bei der Aufklärung von Verbrechen zur Seite stehen. In der ersten Folge „Das Profil des Bösen“ erklärt ihr Profiler Stephan Harbort, wie moderne Fallanalytiker arbeiten. Anders als in amerikanischen Krimis hat ihre Arbeit weniger mit Intuition und Instinkt zu tun, sondern viel mehr mit Teamarbeit, Vernetzung und wissenschaftlicher Analyse. Der Film „Die Gen-Jäger“ zeigt, wie der Fortschritt in der Gentechnik die Polizeiarbeit revolutioniert hat. Der Aachener Hauptkommissar Michael Fritsch-Hörmann schildert den Fall des „Würgers von Aachen“, dem die Ermittler nach 25 Jahren den Mord an fünf jungen Frauen nachweisen konnten – anhand seines genetischen Fingerabdrucks. Die dritte Folge „Im Auftrag der Toten“ zeigt, welche Möglichkeiten sich für die polizeilichen Ermittlungen durch die moderne Rechtsmedizin bieten – wie die virtuelle Autopsie, die auch kleinste Verletzungen nachweisen kann, ohne das Opfer zu obduzieren.

      Saskia Weisheit kombiniert dokumentarisches Material mit aufwendig inszenierten Schauspielszenen und wirft einen Blick in die Zukunft: Wie lange wird es noch dauern, bis sich aus der DNA weniger Zellen ein komplettes Phantombild des Verdächtigen konstruieren lässt? Lassen sich Verbrechen irgendwann sogar im Vorfeld erkennen und verhindern – zum Beispiel durch die Erkenntnisse der Fallanalytiker? Was ist der Preis für ein Höchstmaß an Sicherheit – finanziell und in Bezug auf unsere Daten?

      Film von Saskia Weisheit

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      Samstag, 12.01.19
      08:00 - 08:45 Uhr (45 Min.)
      45 Min.
      Stereo

programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 28.01.2021