• 24.12.2018
      10:50 Uhr
      Diesseits von Eden - Osteuropas Gartenträume im 18. und 19. Jahrhundert Park Maksimir | phoenix
       

      Nur 15 Straßenbahnminuten vom Zentrum Zagrebs entfernt findet sich Wladimir Kaminer in einer grünen Oase wieder: im Park Maksimir, der nach seinem Gründer, dem Bischof Maksimilijan Vrhovac, benannt wurde. Mit mehr als 300 Hektar ist es die größte Parkanlage in Südosteuropa. Ein anmutiges Gartenreich - geboren im Geiste der Aufklärung, vollendet in der Zeit der Romantik. Bis heute ist „der Maksimir“ für seine Bürger ein Ort der Erholung, des Sports und der Kultur. Mit der Landschaftsarchitektin Sonja Jurkovic macht Wladimir Kaminer eine Reise ins 18. und 19. Jahrhundert und entdeckt die verborgenen Juwelen dieses Landschaftsgartens.

      Montag, 24.12.18
      10:50 - 11:45 Uhr (55 Min.)
      55 Min.
      Stereo

      Nur 15 Straßenbahnminuten vom Zentrum Zagrebs entfernt findet sich Wladimir Kaminer in einer grünen Oase wieder: im Park Maksimir, der nach seinem Gründer, dem Bischof Maksimilijan Vrhovac, benannt wurde. Mit mehr als 300 Hektar ist es die größte Parkanlage in Südosteuropa. Ein anmutiges Gartenreich - geboren im Geiste der Aufklärung, vollendet in der Zeit der Romantik. Bis heute ist „der Maksimir“ für seine Bürger ein Ort der Erholung, des Sports und der Kultur. Mit der Landschaftsarchitektin Sonja Jurkovic macht Wladimir Kaminer eine Reise ins 18. und 19. Jahrhundert und entdeckt die verborgenen Juwelen dieses Landschaftsgartens.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Eva Jobst

      Nur 15 Straßenbahnminuten vom Zentrum Zagrebs entfernt findet sich Wladimir Kaminer in einer grünen Oase wieder: im Park Maksimir, der nach seinem Gründer, dem Bischof Maksimilijan Vrhovac, benannt wurde. Mit mehr als 300 Hektar ist es die größte Parkanlage in Südosteuropa. Ein anmutiges Gartenreich - geboren im Geiste der Aufklärung, vollendet in der Zeit der Romantik.

      Kaminers Reise in seine Geschichte führt in eine Zeit voller Umbrüche, deren Wendungen auch in der Gartenkunst sichtbar werden. Den aufgeklärten europäischen Ideen verpflichtet, beginnt Maksimilijan Vrhovac 1787 den Eichenwald in ein Gartenreich zu verwandeln. Im Jahre 1794 wurde der Park als Geschenk des Bistums an die Bürger der Stadt Zagreb übergeben: Arm und Reich sollten sich an seinem Grün erfreuen. Die ersten Jahrzehnte des 19. Jahrhunderts sind von epochalen Umbrüchen geprägt. Auf den Napoleonischen Krieg und die französische Besatzung folgte der Wiener Kongress mit einer Neuordnung ganz Europas. In dieser unruhigen Zeit tritt ein neuer Bischof in Zagreb sein Amt an: Juraj Haulik. Er nimmt die Arbeiten am Park Maksimir wieder auf und gestaltet ihn zu einem englischen Landschaftsgarten um, ganz im Geist und Geschmack der neuen Zeit.

      Der Park ist nun ein wirklicher „Volksgarten“ für die Bewohner der wachsenden Stadt Zagreb. Bis heute ist „der Maksimir“ für seine Bürger ein Ort der Erholung, des Sports und der Kultur. Mit der Landschaftsarchitektin Sonja Jurkovic macht Wladimir Kaminer eine Reise ins 18. und 19. Jahrhundert und entdeckt die verborgenen Juwelen dieses Landschaftsgartens.

      Der bekennende Gartenliebhaber Wladimir Kaminer entführt die Zuschauer in faszinierende osteuropäische Gärten, die im 18. und 19. Jahrhundert entstanden sind. Er erkennt in ihnen „Gartenträume“ der osteuropäischen Eliten von einst. In der Dokumentationsreihe „Diesseits von Eden - Osteuropas Gartenträume im 18. und 19. Jahrhundert“ erkundet Wladimir Kaminer zusammen mit Gartenliebhabern die begehbaren Landschaftsgemälde, über die er mit hintergründigem Witz populäre Geschichten erzählt: Garten-Kunstgeschichten voller Geheimnisse und Poesie.

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      Montag, 24.12.18
      10:50 - 11:45 Uhr (55 Min.)
      55 Min.
      Stereo

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