• 09.12.2018
      09:00 Uhr
      Straße der Achttausender (2/4) Vom Karakorum nach Tibet | phoenix
       

      Von Shimshal im Norden Pakistans führt die "Straße der Achttausender" in der aktuellen Etappe durch den Westen Chinas über Kashgar nach Tibet bis zum Dach der Welt. Von Passu aus führt eine gefährliche Piste nach Shimshal. Der Sprung hinüber nach China gleicht einer Reise vom 19. ins 21. Jahrhundert. In Kashgar finden sich nur noch Überreste der uigurischen Kultur. Die Reise führt durch die Wüste Taklamakan nach Hotan. In Shigatse steht das Tashi Lumpo, das fürstlich renovierte Kloster des Pantchen Lama. Nach 3.000 Kilometern durch China wird wieder der Himalaya erreicht.

      Sonntag, 09.12.18
      09:00 - 09:45 Uhr (45 Min.)
      45 Min.
      Stereo

      Von Shimshal im Norden Pakistans führt die "Straße der Achttausender" in der aktuellen Etappe durch den Westen Chinas über Kashgar nach Tibet bis zum Dach der Welt. Von Passu aus führt eine gefährliche Piste nach Shimshal. Der Sprung hinüber nach China gleicht einer Reise vom 19. ins 21. Jahrhundert. In Kashgar finden sich nur noch Überreste der uigurischen Kultur. Die Reise führt durch die Wüste Taklamakan nach Hotan. In Shigatse steht das Tashi Lumpo, das fürstlich renovierte Kloster des Pantchen Lama. Nach 3.000 Kilometern durch China wird wieder der Himalaya erreicht.

       

      Von Passu aus führt eine gefährliche Piste nach Shimshal. Die Persisch sprechenden Einwohner leben von der traditionell betriebenen Landwirtschaft. Der Sprung hinüber nach China gleicht einer Reise vom 19. ins 21. Jahrhundert. Der holprige Karakorum-Highway verwandelt sich in eine Autobahn mit Flüsterasphalt. Der Karakorum kreuzt das Pamir-Gebirge mit dem Muztagata, dem heiligen Berg der Turkvölker. Händler verkaufen Schmuck am Straßenrand, und Laster fahren Rohstoffe aller Art aus Xingjang ins Mutterland.

      In Kashgar finden sich nur noch Überreste der uigurischen Kultur. Nur der Viehmarkt in Kashgar ist erhalten geblieben. Dort werden Kamele, Esel, Pferde, Schafe und Ziegen gehandelt. Zu den lokalen Speisen zählen die Samsas, mit Speck gefüllte Teigtaschen aus dem Steinofen, und auch die Herstellung von Nudeln unter freiem Himmel gehört zur Alltagskultur. Nächtliche Märkte sind voller einheimischer Spezialitäten.

      Die Reise führt durch die Wüste Taklamakan nach Hotan. Dort floriert der Jadehandel auf riesigen Marktplätzen. Langsam steigen die Wege wieder an. Das erste Kulturdenkmal in der autonomen chinesischen Provinz Tibet am Weg ist der Kumbum-Tschörten in Gyantse.
      In Shigatse steht das Tashi Lumpo, das fürstlich renovierte Kloster des Pantchen Lama. Nach 3.000 Kilometern durch China wird wieder der Himalaya erreicht. Mit dem Mount Everest, Cho Oyu, Makalu, Lhotse und Shishapagma tut sich ein grandioses Panorama auf. Auf 5.200 Metern Höhe erlebt die Reise ihren Höhepunkt: Der Chomalungma, die Tibeter nennen ihn "Die Göttin Mutter der Erde", wird sichtbar.

      Die weißen Gipfel der höchsten Berge der Welt bilden eine spektakuläre Hochgebirgslandschaft. Um die steinernen Giganten zu Gesicht zu bekommen, bedarf es ausgefeilter Routen. Die Dokumentationsreihe folgt der abenteuerlichen "Straße der Achttausender" durch den Himalaya und den Karakorum.

      Film von Hajo Bergmann

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