• 03.06.2013
      22:00 Uhr
      Star Trek: Der erste Kontakt Schwerpunkt: Filmreihe: Star Trek | arte
       

      Als das Volk der Borg die Erde angreift, kommt es zu einer gewaltigen Weltraumschlacht. Während dieser Schlacht löst sich jedoch ein kleines Schiff der Borg vom Kampfgeschehen und dringt in die Erdatmosphäre ein. Durch eine Reise in die Vergangenheit der Menschheit wollen die Borgs die Herrschaft über den Planeten an sich reißen und die Zukunft zu ihrem Vorteil entscheidend verändern. Die einzige Hoffnung auf Rettung ist nun die Enterprise, die den Borg folgt und die Zeitlinie zu korrigieren versucht. Die Borg scheinen ungehindert auf ihrem Weg die Zukunft zu erobern, doch die Menschheit hat noch ein Ass im Ärmel ...

      Montag, 03.06.13
      22:00 - 23:45 Uhr (105 Min.)
      105 Min.
      HD-TV Stereo

      Als das Volk der Borg die Erde angreift, kommt es zu einer gewaltigen Weltraumschlacht. Während dieser Schlacht löst sich jedoch ein kleines Schiff der Borg vom Kampfgeschehen und dringt in die Erdatmosphäre ein. Durch eine Reise in die Vergangenheit der Menschheit wollen die Borgs die Herrschaft über den Planeten an sich reißen und die Zukunft zu ihrem Vorteil entscheidend verändern. Die einzige Hoffnung auf Rettung ist nun die Enterprise, die den Borg folgt und die Zeitlinie zu korrigieren versucht. Die Borg scheinen ungehindert auf ihrem Weg die Zukunft zu erobern, doch die Menschheit hat noch ein Ass im Ärmel ...

       

      Stab und Besetzung

      Captain Jean-Luc Picard Patrick Stewart
      Commander William Thomas Riker Jonathan Frakes
      Lieutenant Commander Data Brent Spiner
      Lieutenant Commander Geordi La Forge Levar Burton
      Lieutenant Worf Michael Dorn
      Beverly Gates McFadden
      Counselor Deanna Troi Marina Sirtis
      Lily Sloane Alfre Woodard
      DR. Zefram Cochrane James Cromwell
      Dr. Beverly Crusher Gates Mc Fadden
      Regie Jonathan Frakes
      Drehbuch Rick Berman
      Brannon Braga
      Ronald D. Moore
      Kamera Matthew F. Leonetti
      Produktion Paramount Pictures
      Sonstige Mitwirkung John W. Wheeler
      Jerry Goldsmith
      Rick Berman

      Das 24. Jahrhundert bringt im Star Trek-Universum einige Veränderungen mit sich. Die zerstörte Enterprise wird durch ein Nachfolgemodell ersetzt, das fortan unter dem Kommando des Captains Jean-Luc Picard steht. Diesem wurde in der Vergangenheit das kollektive Gedächtnis der feindlichen Borg eingepflanzt, weswegen er bei deren erneuten Invasionsversuch der Erde mit der sinnlosen Aufgabe betraut wird, die neutrale Zone zu den Romulanern zu überwachen. Doch als die Föderation kurz vor ihrer Niederlage steht, widersetzt sich Picard seinem Befehl und eilt der unterlegenen Flotte zu Hilfe.

      Mit seinen Misstrauen erregenden Kenntnissen über die Borg gelingt es ihm schließlich, das feindliche Schiff zu vernichten, doch im kriegerischen Durcheinander entkommt ein kleines Borgschiff, das sich unbemerkt auf den Weg zur Erde macht. Durch einen Zeitwirbel landet das Schiff im Jahr 2.063, in dem es den Borg ein Leichtes ist, die Menschheit in ihre Gewalt zu bringen. Die Enterprise, über den irdischen Schaden unterrichtet, begibt sich daraufhin umgehend auf die Fährte des Feindes und folgt den Borg in die Vergangenheit.

      Als diese die Verfolgung bemerken, greifen sie eine US-Raketenstation an, von der am Folgetag das erste Raumschiff mit Warp-Antrieb starten sollte, die Phoenix. Ihr Jungfernflug, der von einer das Sonnensystem passierenden Gruppe von Vulkaniern bemerkt wird, hat folglich niemals stattgefunden - Mensch und Alien sind noch nie aufeinandergetroffen. Picard, Data, Troi und Crusher beamen sich zu der alles entscheidenden Raketenbasis, um den Schaden zu analysieren, wobei sie auf Cochrane und seine verletzte Assistentin Lily stoßen, die Erfinder der Warp-Rakete.
      Unbemerkt assimilieren die Borg während der Schadensbehebung auf der Erde das Raumschiff Enterprise und erlangen nach heftigen Kämpfen die Kontrolle über das Schiff. Picard und die zur Genesung auf die Enterprise gebeamte Lily konnten sich indes einen halbwegs sicheren Platz auf dem Deck der Enterprise erkämpfen. Dort gelingt es dem Captain schließlich einen Borg zu töten und durch einen ihm integrierten Prozessor die Befehle des Kollektivs auszulesen.

      Mit diesem Wissen ausgestattet, wären sie den Borg stets einen Schritt voraus und auch auf der Erde scheinen sich die Dinge zum Guten zu wenden, als der zweifelnde Cochrane doch noch beschließt, den alles verändernden Flug zu unternehmen. Doch die Entscheidung über das weitere Verfahren mit der von Borg befallenen Enterprise führt beinahe zu einem Bruch in den eigenen Reihen ...

      "Star Trek - Der erste Kontakt" ist der achte Teil der insgesamt zwölfteiligen Kinofilmreihe, deren Inhalte auf der 1966 von Gene Roddenberry geschaffenen Fernsehserie "Raumschiff Enterprise" basieren. Neben der Kinoverfilmung wurde die Story ebenfalls in einer 726-episodigen Fernsehserie behandelt, wie auch in zahlreichen Romanen und Computerspielen, die die damalige Science-Fiction-Welt revolutionierten und heute zu den Klassikern des Genres gezählt werden können. "Star Trek IV - Zurück in die Gegenwart", besticht dabei weniger durch seine heute zumal veralteten Special Effects, wie sie beispielsweise in den neusten Star Wars-Filmen zu sehen sind, sondern vielmehr durch seine außergewöhnlich spannende und teilweise humoristische Art auf aktuelle Themen - wie die Bedrohung der Wale - aufmerksam zu machen.

      Der Film erhielt 1987 den Oscar für die beste Kamera und den besten Ton, den Saturn Award für die beste schauspielerische Leistung William Shatners und Leonard Nimoys und 1988 den Young Artist Award als bester Familienfilm des Jahres. Das amerikanische Multitalent Leonard Nimoy wurde vor allem für seine Regie der Star Trek-Teile III und IV gerühmt und prägte das internationale Fernsehbild durch seine Darstellung der Rolle Spocks. Sein Comeback feierte er 2009 mit der jüngsten Star Trek-Verfilmung, in der er erneut Mr. Spock spielt. In der amerikanischen TV-Serie "Fringe" trat Nimoy 2012 in den zwei letzten Folgen der Episode IV als Dr. William Bell vor die Kamera.

      Der kanadische Schauspieler William Shatner wurde als Kirk weltberühmt; 2005, nach einer lebendigen Filmkarriere, erhielt er den Emmy und den Golden Globe für seine Leistung als bester Nebendarsteller in der Justizserie "Boston Legal".

      Anlässlich des Kinostarts von "Star Trek - Into Darkness" am 9. Mai zeigt ARTE sieben der auf der amerikanischen Kult-Fernsehserie "Raumschiff Enterprise" basierenden Kinofilme.

      Die einzelnen Filme der Reihe im Überblick:

      (1): "Star Trek - Der Film", am Sonntag, den 26. Mai, um 20.15 Uhr
      (2): "Star Trek II: Der Zorn des Khan", am Montag, den 27. Mai, um 20.15 Uhr
      (3): "Star Trek III: Auf der Suche nach Mr. Spock", am Montag, den 27. Mai, um 22.05 Uhr
      (4): "Star Trek IV: Zurück in die Gegenwart", am Sonntag, den 2. Juni, um 20.15 Uhr
      (5): "Star Trek V: Am Rande des Universums", am Sonntag, den 2. Juni, um 22.10 Uhr
      (6): "Star Trek VI: Das unentdeckte Land", am Montag, den 3. Juni, um 20.15 Uhr
      (7): "Star Trek: Der erste Kontakt", am Montag, den 3. Juni, um 22.00 Uhr

      Außerdem zeigt ARTE zwei Dokumentationen zum Star Trek-Phänomen:

      (8): "True Stories", Dokumentation zur Entstehungsgeschichte und großen Erfolg der Star Trek-Serie und -Filme, am Sonntag, den 26. Mai, um 22.20 Uhr
      (9): "Expedition Weltall", Teil 1 und 2, Dokumentation über den Einfluss der Star Trek-Zukunftsvisionen auf Wissenschaft und Forschung, am Sonntag, den 26. Mai, um 23.10 und 23.55 Uhr

      Für das begleitende Internetangebot zur Star Trek-Filmreihe sucht ARTE Star Trek-Fans jeglichen Alters. Ziel ist es, die Geschichten der Fans zusammenzuschneiden und damit eine ganz neue Geschichte zu erzählen. Das Video wird im Anschluss auf der ARTE-Homepage veröffentlicht.

      Die Star Trek-Saga, die 1966 mit Gene Roddenberrys "Raumschiff Enterprise" ihren Anfang nahm, ist heute ein weltweites Medienphänomen. Vom Start der Serie im amerikanischen Fernsehen bis zu ihrer ersten Leinwandadaptation vergingen jedoch ganze 13 Jahre - denn während erfolgreiche Kinofilme in den 60er und 70er Jahren durchaus schnell eine TV-Fortsetzung fanden, war der umgekehrte Fall damals weit weniger üblich.
      Mit "Star Trek - Der Film" ("Star Trek - The Motion Picture") reagierte man im Jahr 1979 auf die wachsende Beliebtheit der Serie und bediente den Trend zu kostspieligen Science-Fiction-Filmen, zu dem bereits George Lucas' "Krieg der Sterne" (1977), Steven Spielbergs "Unheimliche Begegnung der dritten Art" (1977) und Richard Donners "Superman - Der Film" (1978) beigetragen hatten. Für das Drehbuch der modernen Weltraumoper engagierte man den jungen Filmemacher Philip Kaufman, der mit dem Remake von "Die Körperfresser kommen" erfolgreich gewesen war. Doch Kaufmans ambitioniertes Skript erwies sich als allzu weit vom Serienuniversum entfernt, erinnerte in seinem epischen Stil an den Japaner Akira Kurosawa und enthielt zahlreiche Sexszenen, die bei Gene Roddenberry wenig Anklang fanden. Also verfasste dieser selbst eine ganz neue Geschichte und übergab die Regie dem zuverlässigen Hollywood-Talent Robert Wise, der bereits mit Science-Fiction-Juwelen wie "Der Tag, an dem die Erde stillstand" (1951) und "Andromeda - Tödlicher Staub aus dem All" sein Können bewiesen hatte.
      Für die Hauptrollen wählte er die Darsteller der Serie und setzte zudem auf die spektakulären Spezialeffekte von Douglas Trumbull ("2001 - Odysee im Weltraum") und Jerry Goldsmiths eindrucksvolle Filmmusik. So öffnete die Kinoleinwand den intergalaktischen Abenteuern der Enterprise-Crew ungeahnte Dimensionen, ohne den Geist der Serie zu verraten.

      Der Film stieß bei Star Trek-Fans (den sogenannten "Trekkies") und Science-Fiction-Liebhabern auf einstimmige Begeisterung; letzteren gefiel besonders seine seriöse Annäherung an das Thema der außerirdischen Intelligenz. Für die DVD-Fassung rehabilitierte man das Werk später in einer Version, die besser mit Robert Wises ursprünglichem Konzept übereinstimmte als die unter Zeitdruck produzierte erste Kinofassung.
      Auf "Star Trek - Der Film" folgten bis 1991 insgesamt fünf weitere Fortsetzungen. Im Jahr 1987 schrieb Roddenberry eine zweite Fernsehserie ("Star Trek - Das neue Jahrhundert"), in der er Kirk, Spock und Co. durch neue Protagonisten ersetzte und moralische, soziale und diplomatische Konflikte thematisiert. Diese Serie bildete die Grundlage für die Filme der "neuen Generation", die zwischen 1994 und 2002 im Kino liefen.
      Im Jahr 2009 ließ J. J. Abrams das Star-Trek-Universum in einer originellen Verfilmung wieder aufleben, die mit der Chronologie der Serie bricht und von der Jugendzeit der ursprünglichen Hauptfiguren erzählt. Auch sein neuestes Werk "Star Trek Into Darkness" (seit 9. Mai 2013 im Kino) knüpft an bewährte Erfolgsrezepte an und schickt die Crew von Raumschiff Enterprise noch einmal auf große Fahrt.

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      Montag, 03.06.13
      22:00 - 23:45 Uhr (105 Min.)
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