• 03.06.2013
      20:15 Uhr
      Star Trek VI: Das unentdeckte Land Schwerpunkt: Filmreihe: Star Trek | arte
       

      Captain Kirk und die Mannschaft der Enterprise begeben sich auf eine diplomatische Mission, um Friedensverhandlungen mit dem ehrwürdigen klingonischen Kanzler Gorkon zu führen. Als dieser und weitere Offiziere ermordet werden, wird Kirk dafür verantwortlich gemacht. Doch wer steckt wirklich hinter den Meuchelmorden, die den historischen Friedensgipfel zu sabotieren drohen?

      Montag, 03.06.13
      20:15 - 22:00 Uhr (105 Min.)
      105 Min.
      HD-TV Stereo

      Captain Kirk und die Mannschaft der Enterprise begeben sich auf eine diplomatische Mission, um Friedensverhandlungen mit dem ehrwürdigen klingonischen Kanzler Gorkon zu führen. Als dieser und weitere Offiziere ermordet werden, wird Kirk dafür verantwortlich gemacht. Doch wer steckt wirklich hinter den Meuchelmorden, die den historischen Friedensgipfel zu sabotieren drohen?

       

      Stab und Besetzung

      Captain James T. Kirk William Shatner
      Captain Spock Leonard Nimoy
      Dr. Leonard McCoy Kelley Deforest
      Lieutenant Commander Montgomery James Doohan
      Lieutenant Nyota Uhura Nichelle Nichols
      Lieutenant Hikaru Sulu George Takei
      S'chn T'gai Sarek Mark Lenard
      Lieutenant Valeris Kim Cattrall
      Chancellor Gorkon David Warner
      Martia Iman Abdulmajid
      Regie Nicholas Meyer
      Drehbuch Nicholas Meyer
      Dennt Martin Flinn
      Kamera Hiro Narita
      Sonstige Mitwirkung Ronald Roose
      William Hoy
      Cliff Eidelman

      Infolge der Explosion des Mondes, der die Hauptenergiequelle der Klingonen darstellt, sieht sich das galaktische Volk gezwungen, mit der verfeindeten Föderation Frieden zu schließen. Captain Spock bietet daraufhin die Dienste der U.S.S. Enterprise an, um den klingonischen Kanzler Gorkon sicher zu den Verhandlungen auf der Erde zu geleiten. Admiral Kirk ist von diesem Vorschlag gar nicht begeistert, da Gorkon den brutalen Tod seines Sohnes zu verantworten hat.

      Das ohnehin schon schwierige Zusammentreffen wird von einem Zwischenfall überschattet. Das Raumschiff der Klingonen wird durch Beschuss, der scheinbar von der Enterprise ausgeht, stark beschädigt, wobei auch die Besatzung schwer zu Schaden kommt. Zudem beamen sich zwei Männer in der Uniform der Föderanten an Bord der Klingonen und eröffnen das Feuer, bei dem der Kanzler tödlich getroffen wird. Nach der missglückten Rettung Gorkons werden Kirk und McCoy des Mordes beschuldigt und vor das Klingonen-Gericht gestellt, das eine lebenslange Strafe über sie verhängt. Die beiden werden auf den unbewohnbaren, vereisten Asteroiden Rura Penthe verbannt, den sie aus eigener Kraft nie wieder verlassen können.

      Auf Rura Penthe begegnen Kirk und McCoy jedoch Martia, einer Gestaltenwandlerin, die ihnen einen verheißungsvollen Fluchtweg verspricht. Wenngleich ihr Plan nur in einen Hinterhalt führt, gelingt es Kirk und McCoy in letzter Minute, an Bord der Enterprise gebeamt zu werden. Die Suche nach den Verantwortlichen für die Ermordung Gorkons blieb zwischenzeitlich erfolglos; das Team der Enterprise vermutet hinter dem Anschlag jedoch ein Komplott, dessen Ziel es ist, den galaktischen Frieden zu boykottieren. Unter Verdacht steht Lieutenant Valeris, Spocks vulkanischer Protegé, die Spock mit Hilfe seiner Fähigkeit zur Gedankenverschmelzung tatsächlich als Drahtzieherin des Attentats überführen kann.

      Die auf den klingonischen Außenposten Khitomer verlagerten Friedensverhandlungen werden aber erneut durch den Angriff eines unsichtbaren Raumschiffes durchkreuzt. Das Angreiferschiff gibt sich als General Changs "Bird-of-Prey" zu erkennen, ein neuer Kriegsschiffprototyp mit bis dato unbekannter technologischer Ausstattung. Die Lage scheint ausweglos und der Frieden in unerreichbare Ferne gerückt, wenn nicht auch die Enterprise noch eine Geheimwaffe auf Lager hätte ...

      "Star Trek VI - Das unentdeckte Land" ist der sechste Teil der insgesamt zwölfteiligen Kinofilmreihe, deren Inhalte auf der 1966 von Gene Roddenberry geschaffenen Fernsehserie "Raumschiff Enterprise" basieren. Neben der Kinoverfilmung wurde die Story ebenfalls in einer 726-episodigen Fernsehserie behandelt, wie auch in zahlreichen Romanen und Computerspielen, die die damalige Science-Fiction-Welt revolutionierten und heute zu den Klassikern des Genres gezählt werden können. "Star Trek IV - Zurück in die Gegenwart", besticht dabei weniger durch seine heute zumal veralteten Special Effects, wie sie beispielsweise in den neusten Star Wars-Filmen zu sehen sind, sondern vielmehr durch seine außergewöhnlich spannende und teilweise humoristische Art auf aktuelle Themen - wie die Bedrohung der Wale - aufmerksam zu machen.

      Der Film erhielt 1987 den Oscar für die beste Kamera und den besten Ton, den Saturn Award für die beste schauspielerische Leistung William Shatners und Leonard Nimoys und 1988 den Young Artist Award als bester Familienfilm des Jahres. Das amerikanische Multitalent Leonard Nimoy wurde vor allem für seine Regie der Star Trek-Teile III und IV gerühmt und prägte das internationale Fernsehbild durch seine Darstellung der Rolle Spocks. Sein Comeback feierte er 2009 mit der jüngsten Star Trek-Verfilmung, in der er erneut Mr. Spock spielt. In der amerikanischen TV-Serie "Fringe" trat Nimoy 2012 in den zwei letzten Folgen der Episode IV als Dr. William Bell vor die Kamera.

      Der kanadische Schauspieler William Shatner wurde als Kirk weltberühmt; 2005, nach einer lebendigen Filmkarriere, erhielt er den Emmy und den Golden Globe für seine Leistung als bester Nebendarsteller in der Justizserie "Boston Legal".

      Anlässlich des Kinostarts von "Star Trek - Into Darkness" am 9. Mai zeigt ARTE sieben der auf der amerikanischen Kult-Fernsehserie "Raumschiff Enterprise" basierenden Kinofilme.

      Die einzelnen Filme der Reihe im Überblick:

      (1): "Star Trek - Der Film", am Sonntag, den 26. Mai, um 20.15 Uhr
      (2): "Star Trek II: Der Zorn des Khan", am Montag, den 27. Mai, um 20.15 Uhr
      (3): "Star Trek III: Auf der Suche nach Mr. Spock", am Montag, den 27. Mai, um 22.05 Uhr
      (4): "Star Trek IV: Zurück in die Gegenwart", am Sonntag, den 2. Juni, um 20.15 Uhr
      (5): "Star Trek V: Am Rande des Universums", am Sonntag, den 2. Juni, um 22.10 Uhr
      (6): "Star Trek VI: Das unentdeckte Land", am Montag, den 3. Juni, um 20.15 Uhr
      (7): "Star Trek: Der erste Kontakt", am Montag, den 3. Juni, um 22.00 Uhr

      Außerdem zeigt ARTE zwei Dokumentationen zum Star Trek-Phänomen:

      (8): "True Stories", Dokumentation zur Entstehungsgeschichte und großen Erfolg der Star Trek-Serie und -Filme, am Sonntag, den 26. Mai, um 22.20 Uhr
      (9): "Expedition Weltall", Teil 1 und 2, Dokumentation über den Einfluss der Star Trek-Zukunftsvisionen auf Wissenschaft und Forschung, am Sonntag, den 26. Mai, um 23.10 und 23.55 Uhr

      Für das begleitende Internetangebot zur Star Trek-Filmreihe sucht ARTE Star Trek-Fans jeglichen Alters. Ziel ist es, die Geschichten der Fans zusammenzuschneiden und damit eine ganz neue Geschichte zu erzählen. Das Video wird im Anschluss auf der ARTE-Homepage veröffentlicht.

      Die Star Trek-Saga, die 1966 mit Gene Roddenberrys "Raumschiff Enterprise" ihren Anfang nahm, ist heute ein weltweites Medienphänomen. Vom Start der Serie im amerikanischen Fernsehen bis zu ihrer ersten Leinwandadaptation vergingen jedoch ganze 13 Jahre - denn während erfolgreiche Kinofilme in den 60er und 70er Jahren durchaus schnell eine TV-Fortsetzung fanden, war der umgekehrte Fall damals weit weniger üblich.
      Mit "Star Trek - Der Film" ("Star Trek - The Motion Picture") reagierte man im Jahr 1979 auf die wachsende Beliebtheit der Serie und bediente den Trend zu kostspieligen Science-Fiction-Filmen, zu dem bereits George Lucas' "Krieg der Sterne" (1977), Steven Spielbergs "Unheimliche Begegnung der dritten Art" (1977) und Richard Donners "Superman - Der Film" (1978) beigetragen hatten. Für das Drehbuch der modernen Weltraumoper engagierte man den jungen Filmemacher Philip Kaufman, der mit dem Remake von "Die Körperfresser kommen" erfolgreich gewesen war. Doch Kaufmans ambitioniertes Skript erwies sich als allzu weit vom Serienuniversum entfernt, erinnerte in seinem epischen Stil an den Japaner Akira Kurosawa und enthielt zahlreiche Sexszenen, die bei Gene Roddenberry wenig Anklang fanden. Also verfasste dieser selbst eine ganz neue Geschichte und übergab die Regie dem zuverlässigen Hollywood-Talent Robert Wise, der bereits mit Science-Fiction-Juwelen wie "Der Tag, an dem die Erde stillstand" (1951) und "Andromeda - Tödlicher Staub aus dem All" sein Können bewiesen hatte.
      Für die Hauptrollen wählte er die Darsteller der Serie und setzte zudem auf die spektakulären Spezialeffekte von Douglas Trumbull ("2001 - Odysee im Weltraum") und Jerry Goldsmiths eindrucksvolle Filmmusik. So öffnete die Kinoleinwand den intergalaktischen Abenteuern der Enterprise-Crew ungeahnte Dimensionen, ohne den Geist der Serie zu verraten.

      Der Film stieß bei Star Trek-Fans (den sogenannten "Trekkies") und Science-Fiction-Liebhabern auf einstimmige Begeisterung; letzteren gefiel besonders seine seriöse Annäherung an das Thema der außerirdischen Intelligenz. Für die DVD-Fassung rehabilitierte man das Werk später in einer Version, die besser mit Robert Wises ursprünglichem Konzept übereinstimmte als die unter Zeitdruck produzierte erste Kinofassung.
      Auf "Star Trek - Der Film" folgten bis 1991 insgesamt fünf weitere Fortsetzungen. Im Jahr 1987 schrieb Roddenberry eine zweite Fernsehserie ("Star Trek - Das neue Jahrhundert"), in der er Kirk, Spock und Co. durch neue Protagonisten ersetzte und moralische, soziale und diplomatische Konflikte thematisiert. Diese Serie bildete die Grundlage für die Filme der "neuen Generation", die zwischen 1994 und 2002 im Kino liefen.
      Im Jahr 2009 ließ J. J. Abrams das Star-Trek-Universum in einer originellen Verfilmung wieder aufleben, die mit der Chronologie der Serie bricht und von der Jugendzeit der ursprünglichen Hauptfiguren erzählt. Auch sein neuestes Werk "Star Trek Into Darkness" (seit 9. Mai 2013 im Kino) knüpft an bewährte Erfolgsrezepte an und schickt die Crew von Raumschiff Enterprise noch einmal auf große Fahrt.

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      Montag, 03.06.13
      20:15 - 22:00 Uhr (105 Min.)
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