• 02.06.2013
      22:10 Uhr
      Star Trek V: Am Rande des Universums Schwerpunkt: Filmreihe: Star Trek | arte
       

      Das Großprojekt Nimbus III, ein Planet, auf dem die drei verfeindeten Völker Föderation, Klingonen und Romulaner friedlich miteinander leben sollten, wurde zu einem von Ausstößigen bevölkerten Wüstenstaat. Der Vulkanier Sybok, Spocks Halbbruder, nutzt die Gunst der Stunde und bringt die Siedler des Planeten Nimbus unter seine Kontrolle. Zur Wiederherstellung der galaktischen Ordnung wird das Raumschiff Enterprise herbeigerufen, dessen Besatzung nichts von dem chaotischen Zustand in der Himmelssphäre mitbekommen hat.

      Sonntag, 02.06.13
      22:10 - 23:50 Uhr (100 Min.)
      100 Min.
      HD-TV Stereo

      Das Großprojekt Nimbus III, ein Planet, auf dem die drei verfeindeten Völker Föderation, Klingonen und Romulaner friedlich miteinander leben sollten, wurde zu einem von Ausstößigen bevölkerten Wüstenstaat. Der Vulkanier Sybok, Spocks Halbbruder, nutzt die Gunst der Stunde und bringt die Siedler des Planeten Nimbus unter seine Kontrolle. Zur Wiederherstellung der galaktischen Ordnung wird das Raumschiff Enterprise herbeigerufen, dessen Besatzung nichts von dem chaotischen Zustand in der Himmelssphäre mitbekommen hat.

       

      Stab und Besetzung

      Captain James T. Kirk William Shatner
      Captain Spock Leonard Nimoy
      Dr. Leonard McCoy Kelley DeForest
      Lieutenant Commander Montgomery James Doohan
      Lieutenant Hikaru Sulu George Takei
      Commander Pavel Chekov Walter Koenig
      Lieutenant Nyota Uhura Nichelle Nichols
      Sybok Laurence Luckinbill
      Regie William Shatner
      Drehbuch David Loughery
      Harve Bennett
      William Shatner
      Kamera Andrew Laszlo
      Produktion Paramount Pictures
      Sonstige Mitwirkung Peter E. Berger
      Jerry Goldsmith
      Harve Bennett
      Mel Efros

      Doch der Hilferuf stellt sich als Hinterhalt heraus. Sybok und seine Anhänger bemächtigen sich des Raumschiffes und nehmen Kirk und seine Crew gefangen. Mit der Enterprise ausgestattet glaubt der von seinem Plan besessene Sybok in das Zentrum der Galaxis vordringen zu können. Dort meint er, den Planeten Shakari zu finden, auf dem Gott in seinem paradiesischen Reich residieren soll. Auf Shakari will er dem Schöpfer allen Lebens gegenübertreten und sich anschließend dessen Macht einverleiben. Kirk, Spock und McCoy, die erkennen, welche Gefahr von seinem wahnsinnigen Vorhaben ausgeht, versuchen, ihm das gekaperte Schiff wieder abzunehmen, scheitern jedoch an ihrer Unterzahl, da die restliche Crew ebenfalls Syboks Hypnose erlegen ist.

      Mit der in Gewahrsam genommenen Besatzung der Enterprise im Gepäck stößt Sybok tatsächlich auf den als nicht existent geglaubten Planeten. Dort angekommen begegnen Kirk, Spock, McCoy und Sybok einem Wesen, das sich als Gott ausgibt, woran vor allem Kirk jedoch stark zweifelt. In Wahrheit handelt es sich um eine energetische Macht, die mit der Enterprise versuchen will, dem Planeten Shakari zu entkommen. Um den Fängen des überlegenen Energiewesens zu entkommen, müssten sich die Galaxiebewohner zusammenschließen, was jedoch aufgrund der egoistischen Pläne Syboks unmöglich scheint. Wird er sie alle in den Untergang treiben?

      "Star Trek V - Am Rande des Universums" ist der fünfte Teil der insgesamt zwölfteiligen Kinofilmreihe, deren Inhalte auf der 1966 von Gene Roddenberry geschaffenen Fernsehserie "Raumschiff Enterprise" basieren. Neben der Kinoverfilmung wurde die Story ebenfalls in einer 726-episodigen Fernsehserie behandelt, wie auch in zahlreichen Romanen und Computerspielen, die die damalige Science-Fiction-Welt revolutionierten und heute zu den Klassikern des Genres gezählt werden können. "Star Trek IV - Zurück in die Gegenwart", besticht dabei weniger durch seine heute zumal veralteten Special Effects, wie sie beispielsweise in den neusten Star Wars-Filmen zu sehen sind, sondern vielmehr durch seine außergewöhnlich spannende und teilweise humoristische Art auf aktuelle Themen - wie die Bedrohung der Wale - aufmerksam zu machen.

      Der Film erhielt 1987 den Oscar für die beste Kamera und den besten Ton, den Saturn Award für die beste schauspielerische Leistung William Shatners und Leonard Nimoys und 1988 den Young Artist Award als bester Familienfilm des Jahres. Das amerikanische Multitalent Leonard Nimoy wurde vor allem für seine Regie der Star Trek-Teile III und IV gerühmt und prägte das internationale Fernsehbild durch seine Darstellung der Rolle Spocks. Sein Comeback feierte er 2009 mit der jüngsten Star Trek-Verfilmung, in der er erneut Mr. Spock spielt. In der amerikanischen TV-Serie "Fringe" trat Nimoy 2012 in den zwei letzten Folgen der Episode IV als Dr. William Bell vor die Kamera.

      Der kanadische Schauspieler William Shatner wurde als Kirk weltberühmt; 2005, nach einer lebendigen Filmkarriere, erhielt er den Emmy und den Golden Globe für seine Leistung als bester Nebendarsteller in der Justizserie "Boston Legal".

      Anlässlich des Kinostarts von "Star Trek - Into Darkness" am 9. Mai zeigt ARTE sieben der auf der amerikanischen Kult-Fernsehserie "Raumschiff Enterprise" basierenden Kinofilme.

      Die einzelnen Filme der Reihe im Überblick:

      (1): "Star Trek - Der Film", am Sonntag, den 26. Mai, um 20.15 Uhr
      (2): "Star Trek II: Der Zorn des Khan", am Montag, den 27. Mai, um 20.15 Uhr
      (3): "Star Trek III: Auf der Suche nach Mr. Spock", am Montag, den 27. Mai, um 22.05 Uhr
      (4): "Star Trek IV: Zurück in die Gegenwart", am Sonntag, den 2. Juni, um 20.15 Uhr
      (5): "Star Trek V: Am Rande des Universums", am Sonntag, den 2. Juni, um 22.10 Uhr
      (6): "Star Trek VI: Das unentdeckte Land", am Montag, den 3. Juni, um 20.15 Uhr
      (7): "Star Trek: Der erste Kontakt", am Montag, den 3. Juni, um 22.00 Uhr

      Außerdem zeigt ARTE zwei Dokumentationen zum Star Trek-Phänomen:

      (8): "True Stories", Dokumentation zur Entstehungsgeschichte und großen Erfolg der Star Trek-Serie und -Filme, am Sonntag, den 26. Mai, um 22.20 Uhr
      (9): "Expedition Weltall", Teil 1 und 2, Dokumentation über den Einfluss der Star Trek-Zukunftsvisionen auf Wissenschaft und Forschung, am Sonntag, den 26. Mai, um 23.10 und 23.55 Uhr

      Für das begleitende Internetangebot zur Star Trek-Filmreihe sucht ARTE Star Trek-Fans jeglichen Alters. Ziel ist es, die Geschichten der Fans zusammenzuschneiden und damit eine ganz neue Geschichte zu erzählen. Das Video wird im Anschluss auf der ARTE-Homepage veröffentlicht.

      Die Star Trek-Saga, die 1966 mit Gene Roddenberrys "Raumschiff Enterprise" ihren Anfang nahm, ist heute ein weltweites Medienphänomen. Vom Start der Serie im amerikanischen Fernsehen bis zu ihrer ersten Leinwandadaptation vergingen jedoch ganze 13 Jahre - denn während erfolgreiche Kinofilme in den 60er und 70er Jahren durchaus schnell eine TV-Fortsetzung fanden, war der umgekehrte Fall damals weit weniger üblich.
      Mit "Star Trek - Der Film" ("Star Trek - The Motion Picture") reagierte man im Jahr 1979 auf die wachsende Beliebtheit der Serie und bediente den Trend zu kostspieligen Science-Fiction-Filmen, zu dem bereits George Lucas' "Krieg der Sterne" (1977), Steven Spielbergs "Unheimliche Begegnung der dritten Art" (1977) und Richard Donners "Superman - Der Film" (1978) beigetragen hatten. Für das Drehbuch der modernen Weltraumoper engagierte man den jungen Filmemacher Philip Kaufman, der mit dem Remake von "Die Körperfresser kommen" erfolgreich gewesen war. Doch Kaufmans ambitioniertes Skript erwies sich als allzu weit vom Serienuniversum entfernt, erinnerte in seinem epischen Stil an den Japaner Akira Kurosawa und enthielt zahlreiche Sexszenen, die bei Gene Roddenberry wenig Anklang fanden. Also verfasste dieser selbst eine ganz neue Geschichte und übergab die Regie dem zuverlässigen Hollywood-Talent Robert Wise, der bereits mit Science-Fiction-Juwelen wie "Der Tag, an dem die Erde stillstand" (1951) und "Andromeda - Tödlicher Staub aus dem All" sein Können bewiesen hatte.
      Für die Hauptrollen wählte er die Darsteller der Serie und setzte zudem auf die spektakulären Spezialeffekte von Douglas Trumbull ("2001 - Odysee im Weltraum") und Jerry Goldsmiths eindrucksvolle Filmmusik. So öffnete die Kinoleinwand den intergalaktischen Abenteuern der Enterprise-Crew ungeahnte Dimensionen, ohne den Geist der Serie zu verraten.

      Der Film stieß bei Star Trek-Fans (den sogenannten "Trekkies") und Science-Fiction-Liebhabern auf einstimmige Begeisterung; letzteren gefiel besonders seine seriöse Annäherung an das Thema der außerirdischen Intelligenz. Für die DVD-Fassung rehabilitierte man das Werk später in einer Version, die besser mit Robert Wises ursprünglichem Konzept übereinstimmte als die unter Zeitdruck produzierte erste Kinofassung.
      Auf "Star Trek - Der Film" folgten bis 1991 insgesamt fünf weitere Fortsetzungen. Im Jahr 1987 schrieb Roddenberry eine zweite Fernsehserie ("Star Trek - Das neue Jahrhundert"), in der er Kirk, Spock und Co. durch neue Protagonisten ersetzte und moralische, soziale und diplomatische Konflikte thematisiert. Diese Serie bildete die Grundlage für die Filme der "neuen Generation", die zwischen 1994 und 2002 im Kino liefen.
      Im Jahr 2009 ließ J. J. Abrams das Star-Trek-Universum in einer originellen Verfilmung wieder aufleben, die mit der Chronologie der Serie bricht und von der Jugendzeit der ursprünglichen Hauptfiguren erzählt. Auch sein neuestes Werk "Star Trek Into Darkness" (seit 9. Mai 2013 im Kino) knüpft an bewährte Erfolgsrezepte an und schickt die Crew von Raumschiff Enterprise noch einmal auf große Fahrt.

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