• 02.06.2013
      01:50 Uhr
      Was geschah wirklich mit Baby Jane? Spielfilm USA 1962 (Whatever Happened to Baby Jane?) | arte
       

      In einer alten Villa in Hollywood leben die beiden Schwestern Blanche und Jane in völliger Abhängigkeit voneinander. Blanche war eine gefeierte Schauspielerin und ist durch einen Unfall gelähmt. Jane, die ihrer Zeit als Kinderstar auf der Varietébühne nachtrauert, hasst ihre Schwester, von der sie finanziell abhängig ist. Sie macht Blanche das Leben zur Hölle. Ein greller Psychothriller von Hollywoodroutinier Robert Aldrich mit Paraderollen für die beiden gealterten Diven Bette Davis und Joan Crawford.

      Nacht von Samstag auf Sonntag, 02.06.13
      01:50 - 04:00 Uhr (130 Min.)
      130 Min.
      HD-TV Stereo

      In einer alten Villa in Hollywood leben die beiden Schwestern Blanche und Jane in völliger Abhängigkeit voneinander. Blanche war eine gefeierte Schauspielerin und ist durch einen Unfall gelähmt. Jane, die ihrer Zeit als Kinderstar auf der Varietébühne nachtrauert, hasst ihre Schwester, von der sie finanziell abhängig ist. Sie macht Blanche das Leben zur Hölle. Ein greller Psychothriller von Hollywoodroutinier Robert Aldrich mit Paraderollen für die beiden gealterten Diven Bette Davis und Joan Crawford.

       

      Stab und Besetzung

      Baby Jane" Hudson" Bette Davis
      Blanche Hudson Joan Crawford
      Edwin Flagg Victor Buono
      Mrs. Bates Anna Lee
      Mrs. Dehlia Flagg Marjorie Bennett
      Elvira Stitt Maidie Norman
      Ray Hudson Dave Willock
      Cora Hudson Anne Barton
      die junge "Baby Jane" Hudson Julie Allred
      die junge Blanche Hudson Gina Gillespie
      Regie Robert Aldrich
      Autor Henry Farrell
      Drehbuch Lukas Heller
      Kamera Ernest Haller
      Produktion Aldrich Associates
      Seven Arts
      Warner
      Sonstige Mitwirkung Frank de Vol
      Michael Luciano
      Robert Aldrich

      "Baby Jane" Hudson war einst ein blond gelockter Kinderstar. Ihr gelang es nicht, die Karriere im Erwachsenenalter fortzusetzen. Gemeinsam mit ihrer Schwester Blanche lebt sie in einem Haus, das - wie die beiden - schon bessere Tage gesehen hat. Auch Blanche eroberte als junge Frau für kurze Zeit die Leinwand, bevor sie sich, nach einem mysteriösen Unfall gelähmt, für immer vom Film zurückziehen musste. Angeblich war Jane es, die volltrunken den Unfall verschuldet hatte.

      Nachdem die beiden Schwestern lange Jahre in giftiger, von Missgunst erfüllter Gemeinschaft gelebt haben, bricht offener Hass aus. Ihr Streit um längst vergangene Ereignisse wird zum Krieg. Jane verliert immer mehr den Bezug zur Realität, dreht ihre Haare wieder zu putzigen Shirley-Temple-Locken, zwängt sich in zu enge Kleinmädchenkleider und singt mit whiskyrauer Stimme ihren alten Song "I am Writing a Letter to Daddy". Aus der Karikatur eines Kinderstars im Pensionsalter, der absurderweise von einem Wiederaufleben seiner Goldköpfchenkarriere träumt, wird eine schizoide Frau, die ihrer Schwester nach dem Leben trachtet.

      Doch so einfach ist die Sache nicht. Auch die so liebe und gute Blanche hat ihr dunkles Geheimnis.

      Regisseur Robert Aldrich, geboren 1918 in Cranston, Rhode Island, gestorben 1983 in Los Angeles, drehte Anfang der 50er Jahre Fernsehserien, bevor er 1954 mit "Vera Cruz" seinen ersten Spielfilm realisierte. In seinen zahlreichen Filmen war er nicht auf ein Genre festgelegt, sondern realisierte neben Western ("Vera Cruz", "Keine Gnade für Uzala") und Kriminalfilmen ("Rattennest") auch Psychothriller ("Was geschah wirklich mit Baby Jane?", "Wiegenlied für eine Leiche") und Komödien ("Die Chorknaben", "Kesse Bienen auf der Matte"). Auswahl aus der Filmografie von Robert Aldrich: "Vera Cruz", "Massai" und "Menschenraub in Singapur" (1954), "Rattennest" und "Hollywood-Story" (1955), "Herbststürme" (1956), "Vor uns die Hölle" und "Hügel des Schreckens" (1959), "El Perdido" (1960), "Was geschah wirklich mit Baby Jane?" (1962), "Wiegenlied für eine Leiche" (1964), "Der Flug des Phoenix" (1965), "Das dreckige Dutzend" (1966), "Große Lüge, Lylah Clare" (1967), "Das Doppelleben der Sister George" (1969), "Ein Zug für zwei Halunken" und "Keine Gnade für Ulzana" (1972), "Das Ultimatum" (1976), "Die Chorknaben" (1977), "Ein Rabbi im Wilden Westen" (1979) und "Kesse Bienen auf der Matte" (1980).

      Die Kostümbildnerin Norma Koch wurde für "Was geschah wirklich mit Baby Jane?" mit dem Oscar ausgezeichnet und die Schauspielerin Bette Davis erhielt ihre zehnte Oscarnominierung.

      Das "Lexikon des Internationalen Films" schreibt: "Ein greller Psychothriller, von Hollywoodroutinier Robert Aldrich effektvoll inszeniert. Der bedrückende Film bietet Paraderollen für die beiden gealterten Diven Bette Davis und Joan Crawford, die in ihren exaltierten Charakteren aufgehen und ihre ganze Leinwanderfahrung ausspielen."

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      Nacht von Samstag auf Sonntag, 02.06.13
      01:50 - 04:00 Uhr (130 Min.)
      130 Min.
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