• 30.03.2017
      23:35 Uhr
      Meine Reise zum Dach der Welt (Alexandra David-Néel - J´irai au pays des neiges) | arte
       

      Alexandra David-Néel schafft 1924 das Unmögliche: Sie erhält als erste Ausländerin eine Audienz beim Dalai Lama und gelangt als erste Europäerin nach Lhasa, der Hauptstadt des von China besetzten Tibet. Das Land ist das Ziel einer langen Reise: 14 Jahre verbrachte die passionierte Buddhistin in Asien auf dem Weg zu religiöser Erkenntnis.

      Donnerstag, 30.03.17
      23:35 - 01:20 Uhr (105 Min.)
      105 Min.
      Stereo HD-TV

      Alexandra David-Néel schafft 1924 das Unmögliche: Sie erhält als erste Ausländerin eine Audienz beim Dalai Lama und gelangt als erste Europäerin nach Lhasa, der Hauptstadt des von China besetzten Tibet. Das Land ist das Ziel einer langen Reise: 14 Jahre verbrachte die passionierte Buddhistin in Asien auf dem Weg zu religiöser Erkenntnis.

       

      Eine unbeugsame französische Dame reist 1911 alleine nach Indien: Nach dem Studium asiatischer Sprachen will Alexandra David-Néel den Buddhismus selbst erfahren. In Indien findet sie religiöse Inspiration: Ein Swami, ein hinduistischer Gelehrter, weiht sie in die Lehren des Buddhismus ein, und sie hält selbst Vorträge über Religion, Anarchie und Feminismus. Schließlich wird sie in den Stand des Lamas, eines spirituellen Führers, erhoben. Ihre Gedanken und Erlebnisse hält sie in Tagebüchern und Briefen an ihren Ehemann fest. Als sie von der Einnahme Tibets, Königreich des Buddhismus, durch China und der Flucht des Dalai Lama nach Sikkim erfährt, beschließt sie, als erste Europäerin den Dalai Lama persönlich zu treffen. Sie reist nach Sikkim und führt Gespräche mit dem Prinzen des Königreichs. Schließlich erhält sie durch ihn als erste Ausländerin überhaupt eine Audienz beim höchsten religiösen Führer Tibets. Danach will sie selbst nach Lhasa reisen. Dies ist jedoch nur mit einer Sondergenehmigung der Briten möglich, die Indien besetzt haben. Mit Hilfe des neu gewonnenen jungen Begleiters und Lama Yongden versucht sie, durch das Hochgebirge des Himalaya nach Tibet zu gelangen. Der Versuch scheitert jedoch, als sie entdeckt und des Landes verwiesen werden. Alexandra gibt sich nicht geschlagen und reist über den Seeweg von Indien über Japan nach China, von wo sie abermals den Versuch unternimmt, nach Tibet einzureisen. An der Grenze werden sie und Yongden von den chinesischen Grenzern jedoch abgewiesen - Ausländern ist es nicht gestattet, die tibetische Grenze zu passieren. Alexandra, mittlerweile 56 Jahre alt, und Yongden sehen nur noch eine Möglichkeit: Sie müssen sich als einheimische Tibeter verkleiden, um unbemerkt nach Lhasa zu gelangen …

      Joël Farges‘ „Meine Reise zum Dach der Welt“ erzählt die wahre Geschichte der französischen Orientalistin, Abenteurerin und Schriftstellerin Alexandra David-Néel, die sich gänzlich dem buddhistischen Leben verschrieb. Ihr gelang es 1924 als erster Europäerin, in die tibetische Hauptstadt Lhasa zu reisen. Regisseur Joël Farges realisierte 1976 seinen ersten Film „La Semaine sanglante“, für den er auch das Drehbuch schrieb. Weitere Regie- und Drehbucharbeiten folgten, darunter 1980 der Kurzfilm „La petite enfance du cinéma“, 1993 die Tragikömodie „Amok“ und 2002 das Drama „Serko“ mit Jacques Gamblin.

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      23:35 - 01:20 Uhr (105 Min.)
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