• 26.03.2013
      05:10 Uhr
      Tracks Magazin Frankreich 2012 | arte
       

      Diese Woche in "Tracks":

      • Sixto Rodriguez: Top of the Folks
      • Boat Punks: Wir basteln uns ein Boot
      • Saint Vitus: The Dark Side of the Mood
      • La Playa D.C. von Juan Andrés Arango
      • Foreign Beggars: Grime, Dubstep und vieles mehr

      Dienstag, 26.03.13
      05:10 - 06:05 Uhr (55 Min.)
      55 Min.
      HD-TV Stereo

      Diese Woche in "Tracks":

      • Sixto Rodriguez: Top of the Folks
      • Boat Punks: Wir basteln uns ein Boot
      • Saint Vitus: The Dark Side of the Mood
      • La Playa D.C. von Juan Andrés Arango
      • Foreign Beggars: Grime, Dubstep und vieles mehr

       
      • Sixto Rodriguez: Top of the Folks

      Der inzwischen 70jährige Sixto Rodriguez ist der Protagonist des für einen Oscar-nominierten Dokumentarfilms "Sugar Man". Rodriguez, Jahrgang 1942, ist das sechste Kind einer mexikanischen Einwandererfamilie, die in den Sechzigerjahren auf Arbeitssuche nach Detroit kam. Als junger Mann schrieb Rodriguez eigene Texte und Musik und besang in den verrauchten Bars der Motor City das Leben der kleinen Leute. 1970 und 71 brachte er zwei Alben bei Motown heraus, aber in den USA interessierte sich niemand für ihn. In Südafrika hingegen verkaufte sich sein erstes Album 12 Millionen Mal - ohne dass er davon etwas wusste. Rodriguez hatte die Musik an den Nagel gehängt und arbeitete auf Baustellen, während seine Songtexte eine ganze Generation von Afrikaanern zum Kampf gegen die Apartheid motivierten. Da er völlig untergetaucht war, hielt ihn alle Welt für tot. Erst 1998 fand man seine Spur wieder - und Rodriguez erfuhr, dass er in Südafrika genauso bekannt wie Elvis war. Man lud ihn zu einer im Nu ausverkauften Konzerttournee ein, bei der er seine Zigtausenden Fans entdeckte.

      • Boat Punks: Wir basteln uns ein Boot

      Wer hat gesagt, Segeln sei ein Sport für Reiche? In den USA suchen Boat Punks die Freiheit auf dem Wasserweg. Für sie ist ganz klar, dass Seemannsknoten machen, Segel hissen und nach den Sternen navigieren ebenso zur Punk Attitude gehört wie eine Platte der Sex Pistols. Mit ihren Booten fahren sie Stadtbrachen, Flussufer und stillgelegte Häfen an. In den USA soll es mehrere Hundert Boat Punks geben, die nach dem Vorbild der Helden von Mark Twain und der "Hobos" leben, jenen Landstreichern des 19. Jahrhunderts, an denen sich schon die Hippies inspirierten.
      "Tracks" wird seefest, auf Do-It-Yourself-Flößen, mit einer Erkundung der New Yorker Flüsse und bei Punk-Segelkursen! Ahoi!

      • Saint Vitus: The Dark Side of the Mood

      1979 gründete Gitarrist Dave Chandler zusammen mit seinem High-School-Kumpel Mark Adams in Los Angeles die Band Saint Vitus, in Anlehnung an den Black-Sabbath-Titel "Saint Vitus Dance", zu Deutsch "Veitstanz" (eine Erbkrankheit, die unkontrollierte Zuckungen auslöst). Fünf Jahre später brachte die Formation ihr erstes Album heraus und heuerte Frontman Scott "Wino" Weinrich an, der für das Abenteuer sogar das Parallelangebot ausschlug, Prospect (Mitglied auf Probe) bei einer Bikergang zu werden Die legendären Hardcore-Punks von Black Flag standen Pate für Saint Vitus, deren Musikgenre sich als Doom Metal durchsetzte: ein düsterer Metal-Sound mit langsamem Tempo. 2012 feierte Saint Vitus ihren 34. Auftritt auf dem Festival Hellfest.

      • La Playa D.C. von Juan Andrés Arango

      Nach den überaus produktiven Jahren des brasilianischen, mexikanischen und argentinischen Autorenfilms, überrascht jetzt Kolumbien mit reicher filmischer Phantasie. 2012 wurden dort nicht weniger als 30 Filme produziert, darunter "La Playa D.C." von Juan Andrés Arango. Der Film, der in Bogotá und ausschließlich mit Schulterkamera gedreht ist, wurde letztes Jahr in Cannes gezeigt.

      • Foreign Beggars: Grime, Dubstep und vieles mehr

      Pavan alias MC Orifice Vulgatron und der Produzent Dag Nabbit trafen sich 1993 in Dubai, wo sie die ersten Drum'n'Bass-Abende der Vereinigten Arabischen Emirate organisierten. Seit 1999 sind sie in London angesiedelt, wo sie ihr eigenes Label und 2002 die Band Foreign Beggars gründeten. Seither verschmelzen die "fremden Bettler" Musikgenres wie Grime und Drum'n'Bass und surfen mit ihrer Hip-Hop-Variante "made in UK" auf der Dubstep-Welle. Ihre Konzerte sind berühmt-berüchtigt, denn die beiden MCs, die ihre Texte auf Beats im Bereich von 90 bis 170 BPM legen, schrecken vor nichts zurück.

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      Dienstag, 26.03.13
      05:10 - 06:05 Uhr (55 Min.)
      55 Min.
      HD-TV Stereo

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