• 26.03.2013
      01:45 Uhr
      Metropolis Magazin Deutschland 2013 | arte
       

      Themen:

      • Der Fall Pinar Selek: Lebenslang für die türkische Soziologin und Feministin
      • Metropolenreport: Palermo - La Conca d'Oro - Die goldene Muschel im Mittelmeer
      • "Closed Cities" - Die spektakulären Fotografien des Österreichers Gregor Sailer
      • Gilbert & George - Großbritanniens Gentlemen-Künstlerduo kann auch anders.
      • Die Träume eines Realisten: Kofi Annans Autobiografie "Ein Leben in Krieg und Frieden"
      • Das Sägen-Totem und die Spiriale - Die seltsamen Instrumente des Bruno Billaudeau
      • Die Vervieltfältigung des Humors: Sigmar Polkes Editionen aus der Privatsammlung Axel Ciesielski

      Nacht von Montag auf Dienstag, 26.03.13
      01:45 - 02:40 Uhr (55 Min.)
      55 Min.
      HD-TV Stereo

      Themen:

      • Der Fall Pinar Selek: Lebenslang für die türkische Soziologin und Feministin
      • Metropolenreport: Palermo - La Conca d'Oro - Die goldene Muschel im Mittelmeer
      • "Closed Cities" - Die spektakulären Fotografien des Österreichers Gregor Sailer
      • Gilbert & George - Großbritanniens Gentlemen-Künstlerduo kann auch anders.
      • Die Träume eines Realisten: Kofi Annans Autobiografie "Ein Leben in Krieg und Frieden"
      • Das Sägen-Totem und die Spiriale - Die seltsamen Instrumente des Bruno Billaudeau
      • Die Vervieltfältigung des Humors: Sigmar Polkes Editionen aus der Privatsammlung Axel Ciesielski

       
      • Der Fall Pinar Selek: Lebenslang für die türkische Soziologin und Feministin

      Sie wurde gefoltert, verhört, mehrfach angeklagt, wieder freigesprochen und am 24.Januar diesen Jahres vom Obersten Gericht in Ankara zu lebenslanger Haft verurteilt. In Abwesenheit, denn Pinar Selek lebt seit 2009 im Exil, zunächst in Deutschland als Writers-in-Exile-Stipendiatin des PEN in Berlin, inzwischen in Straßburg. Hier schreibt sie an ihrer Doktorarbeit über Emanzipationsbewegungen in der Türkei. 2008 erschien ihr Buch "Zum Mann gehätschelt, zum Mann gedrillt" über Männlichkeitskult und Militarismus in der Türkei. Es wurde ein Erfolg, wenn auch kritisch beäugt von der türkischen Obrigkeit. Ebenso berührte sie mit Themen über Prostitution, Straßenkinder und Homosexualität Tabuzonen.

      • Metropolenreport: Palermo - La Conca d'Oro - Die goldene Muschel im Mittelmeer

      Überwältigend schön, begehrt und berüchtigt, gewalttätig und lebendig - Siziliens Hauptstadt steckt voller Vielfalt und Widersprüche. Man kann sie nur lieben oder ablehnen. Von Phöniziern vor mehr als 2.000 Jahren gegründet, von Arabern erobert, kennt die Stadt nur Fremdherrschaft - ein Spielball wechselnder Dynastien. Auf Normannen- und Stauferkönige folgen Spanier, Österreicher und Bourbonen. Alle hinterlassen luxuriöse Schlösser, Kirchen und Paläste vom Mittelalter bis ins 19. Jahrhundert.

      • "Closed Cities" - Die spektakulären Fotografien des Österreichers Gregor Sailer

      Unwirtlich, unwirklich, gespenstig wirken diese Städte. Manche sind bis heute auf keiner Landkarte zu finden. Noch nicht einmal Straßenverbindungen führen dorthin. Closed Cities. Ohne Genehmigung kommt hier niemand rein und auch keiner raus. Umzäunt, ummauert, in Wasser-, Sand- und Eiswüsten versteckt, mit Waffen beschützt, geheim gehalten vor den Augen der Weltöffentlichkeit. Monatelang hat der 1980 in Tirol geborene österreichische Fotograf Gregor Sailer unzählige Genehmigungsverfahren durchlaufen, um sich Zugang zu verschaffen zu diesen Städten, von denen bis dato nahezu keine Bilder existierten. Er hat diesen verriegelten und unbekannten Städten jetzt ein Gesicht gegeben.

      • Gilbert & George - Großbritanniens Gentlemen-Künstlerduo kann auch anders.

      Sie sind wie immer in Anzug und Krawatte nach Duisburg gekommen: das international bekannte britische Künstlerduo Gilbert & George , präsentiert ganz gentlemanlike ab dem 20. März im Museum Küppersmühle seine "London Pictures", in denen es mit humoristischem Blick eine tief greifende Bestandsaufnahme der psychisch-sozialen Beschaffenheit unserer westlichen Gesellschaften vornimmt. "London Pictures" versammeln Botschaften der so genannten Zeitungsschürzen, die in England an den Verkaufsständen der Zeitungshändler potentielle Käufer mit reißerischen Schlagzeilen werben und an unsere Lust an Sensationen, Katastrophen und Exzessen appellieren- mit Themen wie Liebe und Sex, Macht und Geld, Gewalt und Tod.

      • Die Träume eines Realisten: Kofi Annans Autobiografie "Ein Leben in Krieg und Frieden"

      Als Botschafter der Weltgemeinschaft und Krisenmanager an den politischen Brandherden ist der 1938 in Ghana geborene Kofi Annan einer der bekanntesten Politiker der Welt. Vier Jahrzehnte arbeitete Annan in verschiedenen Organisationen der Vereinten Nationen, koordinierte die weltweiten UN- Blauhelmoperationen in Somalia, Ruanda und im ehemaligen Jugoslawien, wurde UN-Sonderbeauftragter in Zagreb. Als Nachfolger von Boutros Boutros-Ghali wurde Annan als erster Schwarzafrikaner 1996 vom UN-Sicherheitsrat zum Generalsekretär der Vereinten Nationen gewählt, deren vorrangige Aufgaben die Sicherung des Weltfriedens, die Einhaltung des Völkerrechts, der Schutz der Menschenrechte und die Förderung der internationalen Zusammenarbeit sind. In seine Amtszeiten als Generalsekretär fallen die Konflikte auf dem Balkan, die Anschläge des 11.September und die darauf folgenden Kriege in Afghanistan und Irak, mit dem die USA ihre eigenen Vorstellungen von der künftigen Weltordnung gegen die internationale Staatengemeinschaft durchzusetzen suchten und damit die Glaubwürdigkeitskrise der UN verschärften.

      • Das Sägen-Totem und die Spiriale - Die seltsamen Instrumente des Bruno Billaudeau

      Bruno Billaudeau ist Instrumentenbauer, Komponist und Performance-Musiker. Wenn er ein Konzert gibt, ist er Interpret und Dirigent zugleich und erweckt seine "seltsamen Instrumente", wie er sie nennt, zum Leben. Sein Orchester: Eine Installation gleich mehrerer Instrumente. Spiriale heißen sie, Sägen-Gong oder hängende Harfe. Mit seinen außergewöhnlichen Instrumenten erzeugt er einen sphärischen Klangteppich, erzählt Geschichten und akustische Gedichte, die einen mit auf eine imaginäre Reise nehmen

      • Die Vervieltfältigung des Humors: Sigmar Polkes Editionen aus der Privatsammlung Axel Ciesielski - zu sehen in Siegen und Toulouse

      Der 2010 verstorbene Sigmar Polke gilt international als einer der bedeutendsten Vertreter der deutschen Gegenwartskunst. Am Kunstmarkt erzielt sein Werk Millionen. Der Beuys-Schüler und Mitbegründer der Gruppe "Kapitalistischer Realismus" war als Maler, Grafiker und Fotokünstler ein vielfältiger Virtuose, der mit verschiedenen Stil- und Ausdrucksformen experimentierte und dessen ebenso komplexes wie heterogenes Werk sich keiner Kunstrichtung zuordnen lässt. Ob Rasterdrucke, farbige, serielle Prints mit Alltagsmotiven, reportageartige, sozialkritische Fotos oder mixed-media-Bilder auf Dekostoff: Polke ging neue Wege in der Kunst. Davon legt eine Ausstellung Zeugnis ab.

      Neueste Filme und Bücher, Aktuelles aus Musik, Theater und Tanz präsentiert ARTE jede Woche in "Metropolis".
      Mehr Informationen unter: www.arte.tv/metropolis

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      Nacht von Montag auf Dienstag, 26.03.13
      01:45 - 02:40 Uhr (55 Min.)
      55 Min.
      HD-TV Stereo

programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 28.09.2022