• 25.03.2013
      22:00 Uhr
      Zeit der Helden (2/9) Fernsehserie Deutschland 2013 | arte
       

      Wo steht man in der Mitte seines Lebens? Ist es Anfang, Mitte oder Ende? Eine Woche, die das etablierte Leben von fünf Erwachsenen durcheinanderbringt. Fünf Tage Midlife-Crisis, Tag 1, 22.01 Uhr. - Der zweite Einblick in das Leben der Brunners und ihrer Freunde bringt verborgene Ängste und unerfüllte Träume zutage. In der wohl etablierten Welt der Brunners beginnen sich erste Risse zu zeigen.

      Montag, 25.03.13
      22:00 - 22:35 Uhr (35 Min.)
      35 Min.
      HD-TV Stereo

      Wo steht man in der Mitte seines Lebens? Ist es Anfang, Mitte oder Ende? Eine Woche, die das etablierte Leben von fünf Erwachsenen durcheinanderbringt. Fünf Tage Midlife-Crisis, Tag 1, 22.01 Uhr. - Der zweite Einblick in das Leben der Brunners und ihrer Freunde bringt verborgene Ängste und unerfüllte Träume zutage. In der wohl etablierten Welt der Brunners beginnen sich erste Risse zu zeigen.

       

      Arndt scheint seiner Familie etwas zu verbergen und benutzt einen fingierten Anruf eines Kunden als Vorwand, um noch einmal loszufahren. Mai spürt, dass Arndt nicht ganz ehrlich ist. Aber auch Mai und Sohn Ben haben ihrer Familie etwas zu verheimlichen. Mais Unsicherheit zeigt sich besonders im Kontrast zu Powerfrau Sandra, die bis spät abends arbeitet. Derweil wird Gregors gespaltene Meinung über Christoph deutlich. Als Christoph bei Gregor und Sandra eintrifft, erfährt er, dass sich die Pläne für den Skiurlaub geändert haben.

      Was passiert in fünf Tagen im Leben der Familie Brunner und ihrer Freunde? Genau diese Zeit wird in "Zeit der Helden" erzählt. Die Zuschauer erleben die Brunners in Form einer Serie, die in Echtzeit erzählt, was zeitgleich im Leben der Brunners passiert. Die Protagonisten führen ein Leben, das viel über unsere Gesellschaft aussagt: über ihren Jugendwahn, über die Schwierigkeit, erwachsen und älter zu werden, über den Verlust von Rollenbildern und die Unfähigkeit, die vielen Freiheiten auch zu nutzen. Die Serie zeigt auch, dass es sich lohnt, Risiken einzugehen, von denen man jahrelang nur geträumt hat.

      Fernsehzeit und erzählte Zeit stimmen in dieser Echtzeit-Fiktion überein. Darüber hinaus gibt es über den Tag verteilt "Schnappschüsse", die kurz von den aktuellen Ereignissen rund um die Familie Brunner berichten. Sie verweisen zugleich auf die zweite Plattform der Erzählung, das Internet. In Zusammenarbeit mit dem Regisseur der Serie, Kai Wessel, wurden hier die Figuren weiter entwickelt und auch ihre Vorgeschichte erzählt.

      Produziert wurde die Serie von Thomas Kufus und Volker Heise von zero one film ("Schwarzwaldhaus 1902", "24h Berlin"). Das Drehbuch stammt von Beate Langmaack ("Hat er Arbeit?", "Willkommen im Westerwald", "Blaubeerhaus") und Daniel Nocke ("Familienkrise", "Duell in der Nacht" und "Die fremde Familie"), die hier erstmals zusammenarbeiten. Gedreht wurde an Originalschauplätzen in Mannheim und Weinheim im Frühsommer 2012.
      Der Regisseur Kai Wessel begründete seine Karriere mit dem Film "Martha Jellneck" (1988), der 1988 für den Bundesfilmpreis nominiert wurde. Er realisierte vor allem Fernsehproduktionen wie die zwölfteilige Serie "Klemperer - Ein Leben in Deutschland" (1999), "Mein Bruder, der Idiot (2000, Kasseler Bürgerpreis) "Hat er Arbeit?" (2001), der beim Filmfest München als bester Fernsehfilm ausgezeichnet wurde und "Die Flucht" (2007). Einer seiner letzten Spielfilme, "Hilde" (2009), wurde in vier Kategorien des Deutschen Filmpreises nominiert.

      Julia Jäger, die die stille und unsichere Mai Brunner spielt, begann ihre Karriere als Schauspielerin mit "Erster Verlust" (1990, Regie: Maxim Dessau), für den sie 1991 den Max-Ophüls-Preis als beste Nachwuchsdarstellerin erhielt. Sie wirkte in vielen Kino- und Fernseh-Produktionen mit und ist vor allem bekannt durch ihre Rolle der Paola Brunetti in der Krimiserie "Donna Leon". In dem oscarprämierten Kurzfilm "Spielzeuglang" (2007, Regie: Jochen Alexander Freydank) gab Julia Jäger die Marianne.

      Der Theater- und Filmschauspieler Oliver Stokowski stellt den scheinbar groben und verlorenen Arndt Brunner dar, der das Gefühl hat, dass seine Familie ihn nicht mehr braucht. Sein Filmdebüt gab Stokowski 1989 in der Komödie "Tiger, Löwe, Panther" (Regie: Dominik Graf). Weitere seiner vielen Fernsehproduktionen waren "Echte Kerle" (1996, Regie: Rolf Silbers) und "Die Geisel" (2002, Regie: Christian Görlitz). Außerdem spielte Oliver Stokowski von 2001 bis 2005 die Hauptrolle in der Krimi-Reihe "Der Ermittler", für den er 2001 den Deutschen Fernsehpreis in der Kategorie "Bester Schauspieler" Serie bekam, als auch bei "Tatort", "Polizeiruf 110" und "Kommissar Stolberg". Im Kino war er in "Das Experiment" (2001, Regie Oliver Hirschbiegel), "Friedliche Zeiten" (2008, Regie: Neele Vollmar) und "Der kleine Nazi" (2010, Regie: Petra Lüschow) zu sehen.

      Im Internet wird unter www.zeitderhelden.de die Geschichte aus der Serie vertieft. Lernen Sie Familie Brunner aus Weinheim kennen. Teilen Sie ihren Alltag und entdecken Sie ihre Geheimnisse. Die Krise lauert überall ...

      • Schwerpunkt: 40 plus - Jetzt oder nie!

      Manchmal ist es ein schleichender Prozess, manchmal eine plötzliche Erkenntnis: Bei den meisten Menschen stellt sich in der Lebensmitte das Gefühl ein, dass die Zeit auf Erden für jeden Menschen endlich ist. Und dann kommen die Fragen: Was möchte ich mit meiner verbleibenden Zeit anfangen? Welche Träume habe ich verwirklicht? Habe ich überhaupt noch welche? Manche denken "Jetzt oder nie!", verlassen Haus und Familie und touren mit dem Motorrad um die Welt. Andere versuchen, ihrer inneren Leere und den morgendlichen Rückenschmerzen mit Yoga entgegenzuwirken.

      Aber ist die Krise in der Lebensmitte eigentlich ein biologischer Mechanismus? Und wie gehen unterschiedliche Kulturen oder das jeweils andere Geschlecht damit um? ARTE und der SWR haben dieses Thema, das so viele Menschen umtreibt, sender-, länder und ressortübergreifend aufbereitet: mit dem Programm-Event "40 plus: Jetzt oder nie!". In der Karwoche 2013 (25. bis 29. März) wird das Phänomen "Midlife-Crisis" beleuchtet.

      Herzstück ist die Fernsehserie "Zeit der Helden" von Kai Wessel, produziert von zero one film - eine Innovation im deutschen Fernsehen. Eine fiktionale Geschichte wird über neun Primetime-Folgen in Echtzeit erzählt - wenn es bei den Zuschauern also 20.43 Uhr ist, ist es auch in der Serie 20.43 Uhr.

      Darüber hinaus strahlen ARTE und SWR Fernsehen aufwendige, eigens produzierte Dokumentationen aus, die die Krise in der Lebensmitte aus Sicht von Frauen, Männern und der Wissenschaft behandeln. Im Internet wird außerdem unter zeitderhelden.de die Geschichte aus der Serie vertieft.

      Wird geladen...
      Montag, 25.03.13
      22:00 - 22:35 Uhr (35 Min.)
      35 Min.
      HD-TV Stereo

programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 06.10.2022