• 03.03.2013
      03:35 Uhr
      Julia Kristeva Seltsame Fremde | arte
       

      Julia Kristeva stammt aus Bulgarien, lebt und arbeitet in Paris und New York. Sie hat es geschafft, alle Möglichkeiten, die sich ihr als Intellektuelle bieten, auszuschöpfen. So hat sie sich nicht nur als Literatur- und Sprachwissenschaftlerin einen Namen gemacht, sondern ist auch als Psychoanalytikerin und Romanschriftstellerin bekannt geworden.

      Nacht von Samstag auf Sonntag, 03.03.13
      03:35 - 05:00 Uhr (85 Min.)
      85 Min.
      Stereo HD-TV

      Julia Kristeva stammt aus Bulgarien, lebt und arbeitet in Paris und New York. Sie hat es geschafft, alle Möglichkeiten, die sich ihr als Intellektuelle bieten, auszuschöpfen. So hat sie sich nicht nur als Literatur- und Sprachwissenschaftlerin einen Namen gemacht, sondern ist auch als Psychoanalytikerin und Romanschriftstellerin bekannt geworden.

       

      Stab und Besetzung

      Regie François Caillat

      Julia Kristeva wurde 1941 in Bulgarien geboren und ging 1965 nach Frankreich, um ihre Doktorarbeit zu schreiben. Bei Claude Lévi-Strauss und Roland Barthes entdeckte sie die Semiologie. Sie lernte Philippe Sollers, den Begründer der Zeitschrift "Tel Quel", und andere junge Akademiker kennen. Es war die große Zeit der Literaturkritik. Die Theorie des Strukturalismus und die Psychoanalyse öffneten neue Forschungswege. Nachdem sie an den Seminaren des Psychoanalytikers Jacques Lacan teilgenommen hatte, beschloss Julia Kristeva 1979, auch Psychoanalytikerin zu werden. Als Sprachtheoretikerin stellt sie den Dialog zwischen Semiologie und Psychoanalyse her. Seit ihren ersten Arbeiten über Literatur und das Erlebnis des Schreibens treibt sie ihre Forschungen über Semiologie und Psychoanalyse weiter voran.

      Kristeva unterrichtet an der Universität Paris VII und ist seit 1974 Gastprofessorin an der Columbia Universität in New York. Sie hat mehrere Sachbücher verfasst, darunter "Die Revolution der poetischen Sprache", "Das weibliche Genie. Band 1: Hannah Arendt", "Schwarze Sonne", "Fremde sind wir uns selbst" sowie einige Romane veröffentlicht. Ihr Werk, "Meurtre à Byzance", ein historischer Kriminalroman, befasst sich mit dem Thema Exil und Herkunft. Die Werke der Schriftstellerin wurden in mehrere Sprachen übersetzt. 1986 erschien bei Columbia University Press ein Essay über sie von Toril Moi unter dem Titel "Kristeva Reader".

      Dokumentation Frankreich 2005

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      Nacht von Samstag auf Sonntag, 03.03.13
      03:35 - 05:00 Uhr (85 Min.)
      85 Min.
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