• 11.02.2013
      09:15 Uhr
      Amerikas legendäre Straßen (1/5) Der Mohawk-Trail | arte
       

      Der Mohawk-Trail gehörte lange Zeit zu den beliebtesten Autorouten an der Ostküste Amerikas. Einst verlief hier ein alter Handelspfad der Indianer, auf dem auch die ersten Siedler weiter nach Westen vordrangen. Seit 1914 ist der Trail asphaltiert und als erste "Scenic Route" der USA ausgewiesen. Auch wenn heute hier nicht mehr viel los ist, hat die Straße weit mehr zu bieten als nur schöne Aussichten.

      Montag, 11.02.13
      09:15 - 10:00 Uhr (45 Min.)
      45 Min.
      HD-TV Stereo

      Der Mohawk-Trail gehörte lange Zeit zu den beliebtesten Autorouten an der Ostküste Amerikas. Einst verlief hier ein alter Handelspfad der Indianer, auf dem auch die ersten Siedler weiter nach Westen vordrangen. Seit 1914 ist der Trail asphaltiert und als erste "Scenic Route" der USA ausgewiesen. Auch wenn heute hier nicht mehr viel los ist, hat die Straße weit mehr zu bieten als nur schöne Aussichten.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Katja Esson

      Auf der Route von Boston nach Buffalo mit all den kleinen Städten entlang des Weges lassen sich noch immer die Spuren der Indianer und Siedler "erfahren". Und auch die berüchtigte Haarnadelkurve, der "hairpin turn", hat nichts von seiner Anziehungskraft verloren. Früher hielten die Ausflügler hier, um sich Wasser für die überhitzten Motoren ihrer Autos zu besorgen. Katja Esson zeigt malerische Landschaften und verträumte kleine Städte wie Berlin oder Wendell, die sich ihre Geschichte und ihren Reiz bewahrt haben.

      Kaum ein Land ist so berühmt für seine Straßen wie die USA. Endlose Highways ziehen sich wie Lebensadern durch das Land. Für diejenigen, die es eilig haben, gibt es die modernen Autobahnen, die Interstates. Was aber gibt es zu entdecken, wenn man sich Zeit nimmt und den alten legendären Straßen folgt? Die fünfteilige Dokumentationsreihe unternimmt eine Reise durch atemberaubende Landschaften, vorbei an alten Diners, Postämtern und Tante-Emma-Läden, verlassenen Minenstädten, in denen einst das Leben pulsierte und heute nur noch ein paar Häuser stehen. Einst wurden die Straßen entlang der alten Indianerpfade gebaut in der Hoffnung auf ein besseres Leben. Heute zeugen sie vom industriellen Aufschwung oder auch vom Niedergang, erzählen von Glücksrittern und Goldsuchern, aber auch von Sklaverei und Rassentrennung.

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