• 11.02.2013
      01:30 Uhr
      Philosophie Ursprung | arte
       

      Gemeinhin versteht man unter "Ursprung" die Ursache, die Grundlage, den Ausgang, den Beginn, die lebendige Quelle, die Wiege, die Geburtsstätte, die Gründung oder die Entstehung von etwas. Doch der Begriff ist völlig paradox, denn er geht von einer Zeit vor dieser Zeit aus.

      Nacht von Sonntag auf Montag, 11.02.13
      01:30 - 01:55 Uhr (25 Min.)
      25 Min.
      VPS 01:50

      Gemeinhin versteht man unter "Ursprung" die Ursache, die Grundlage, den Ausgang, den Beginn, die lebendige Quelle, die Wiege, die Geburtsstätte, die Gründung oder die Entstehung von etwas. Doch der Begriff ist völlig paradox, denn er geht von einer Zeit vor dieser Zeit aus.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Philippe Truffault
      Gast Etienne Klein

      Die Sendung schlägt den Bogen vom Ursprung des Weltalls bis zu Gustave Courbets skandalträchtigem Gemälde "L'Origine du monde" (Der Ursprung der Welt), das einen geöffneten weiblichen Schoß darstellt. Der Physiker Etienne Klein führt den Zuschauer an die Grenze zwischen der physischen und der rein mathematischen Welt, dorthin, wo die Zahlen wild durcheinanderpurzeln und sich die argumentative Logik in Poesie verwandelt.

      Der junge Philosoph und Moderator Raphaël Enthoven zieht zusammen mit seinem Gast eine Linie von der Vergangenheit zur Gegenwart und verbindet die vermeintlich trockene Literatur der großen Philosophen mit aktuellem Zeitgeschehen.

      Etienne Klein hat die École Centrale de Paris absolviert und über ein wissenschaftsphilosophisches Thema promoviert. Er ist Forschungsdirektor des französischen Kommissariats für Kernenergie und alternative Energien (CEA). Zurzeit leitet er das Forschungslabor für Wissenschaften der Materie in Saclay. Im Europäischen Kernforschungszentrum (CERN) wirkte er an der Konzeption des europäischen Teilchenbeschleunigers LHC (Large Hadron Collider, Großer Hadronen-Speicherring) mit. An der École Centrale de Paris lehrte er mehrere Jahre Quanten- und Teilchenphysik; gegenwärtig hat er eine Professur für Wissenschaftsphilosophie inne. Sein Spezialgebiet ist die Frage der Zeit in der Physik. Jüngste Veröffentlichungen sind: "Discours sur l'origine de l'univers" (Flammarion, 2010) und "Le small bang des nanotechnologies" (O. Jacob, 2011).

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      Nacht von Sonntag auf Montag, 11.02.13
      01:30 - 01:55 Uhr (25 Min.)
      25 Min.
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