• 11.02.2013
      00:00 Uhr
      ARTE Lounge - Special Berlinale Get Well Soon / Westbam | arte
       

      Alljährlich im Februar schaut die Filmwelt nach Berlin, wenn die Berlinale ihre Pforten öffnet, das Publikum in Scharen von einem Kino zum nächsten hetzt und die Filmrollen glühen. In diesem Jahr wird die "ARTE Lounge" den musikalischen Takt dazu geben und hat hierzu keine Mühe gescheut. Zu Gast sind: der Star-Geiger Daniel Hope, der Jazz-Trompeter Till Brönner, die französische Newcomerin Irma, der Singer-Songwriter "Get Well Soon" alias Konstantin Gropper sowie der legendäre DJ Westbam.

      Nacht von Sonntag auf Montag, 11.02.13
      00:00 - 01:00 Uhr (60 Min.)
      60 Min.
      VPS 00:15
      HD-TV Stereo

      Alljährlich im Februar schaut die Filmwelt nach Berlin, wenn die Berlinale ihre Pforten öffnet, das Publikum in Scharen von einem Kino zum nächsten hetzt und die Filmrollen glühen. In diesem Jahr wird die "ARTE Lounge" den musikalischen Takt dazu geben und hat hierzu keine Mühe gescheut. Zu Gast sind: der Star-Geiger Daniel Hope, der Jazz-Trompeter Till Brönner, die französische Newcomerin Irma, der Singer-Songwriter "Get Well Soon" alias Konstantin Gropper sowie der legendäre DJ Westbam.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Axel Ludewig

      Der Geigenvirtuose Daniel Hope ist seit mehr als zwei Jahrzehnten international erfolgreich. Er tritt mit den weltgrößten Orchestern und Dirigenten auf und ist berühmt für seine musikalische Vielfältigkeit und Kreativität. 1985 lud Yehudi Menuhin den 1974 in Südafrika geborenen jungen Geiger ein, mit ihm die Bartók-Duos für das deutsche Fernsehen aufzuführen; es war der Beginn einer langjährigen musikalischen Partnerschaft, während der die beiden Geiger mehr als 60 gemeinsame Konzerte gaben. 1999 führte er bei Menuhins letztem öffentlichen Auftritt das Violinkonzert von Schnittke in Düsseldorf auf.
      Daniel Hope erhielt zahlreiche Auszeichnungen für seine Aufnahmen, darunter fünf Echo-Preise, den Classical Brit Award, den Deutschen Schallplattenpreis und eine Reihe von Grammy-Nominierungen. Doch Daniel Hope ist nicht nur einer der weltbesten Geigensolisten, er ist auch musikalischer Leiter des Savanna Music Festivals sowie der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern. Dort arrangierte Daniel Hope ein spezielles Multi-Genre Konzert, um auf die Weltklimaänderung aufmerksam zu machen. Der vielseitige Künstler ist auch als Autor und Produzent tätig. Sein neues Album "Spheres" erscheint im Februar 2013.

      Der 1971 in Deutschland geborene und in Italien aufgewachsene Jazz-Trompeter Till Brönner kommt aus einer Musikerfamilie. In seiner musikalischen Karriere hat er mit Größen wie Dave Brubeck, Tony Bennett Ray Brown, James Moody, Natalie Cole, Chaka Khan und vielen anderen gearbeitet. Auch als Produzent hat sich Till Brönner einen Namen gemacht. Unter Anderem komponierte und produzierte er für Hildegard Knef. Außerdem produzierte er mit den No Angels ein Album, in dem Pop-Songs im Stil von Swing umarrangiert wurden. Für seine Alben erhielt er 2007-2009 dreimal hintereinander einen Echo in der Kategorie "Jazz national/international", und auch sein neues, im November 2012 erschienenes Album "Till Brönner" wurde begeistert aufgenommen. Er selbst sagt ganz lakonisch dazu: "Dieses Album war einfach auf meiner Agenda und jetzt ist es da." Davon wird in der "ARTE Lounge" hoffentlich einiges zu hören sein!

      Als Irma mit zarten 15 Jahren ins große Paris zieht, spielt sie die Songs ihrer Idole auf ihre eigene, unbekümmerte Art und beginnt, Videos auf YouTube hoch zu laden. Diese erstrahlen so in einem neuen Gewand und stoßen auf eine Menge Begeisterung. Es dauert nicht lange, und Irma wird zum heimlichen Star des Internet. Angespornt von dieser positiven Resonanz veröffentlicht die 1988 in Kamerun geborene Sängerin erste eigene Kompositionen. 2011 veröffentlicht sie dann ihr Debütalbum "Letter to the Lord", das bis auf Platz 6 der Albumcharts klettert und Platin-Status erreicht.
      Bei den "MTV Europe Music Awards 2012" wurde sie als bester französischer Act nominiert. Stilsicher bewegt sich die 24-jährige zwischen jugendlicher Unbekümmertheit und erstaunlicher Reife, zwischen nachdenklicher Prosa und energiegeladenem Frohsinn, zwischen eingängigen Melodien und künstlerischer Versiertheit.

      "Get Well Soon" ist einer der aufregendsten Musik-Acts der letzten Jahre in Deutschland. Dahinter verbirgt sich der deutsche Sänger, Songschreiber und Multiinstrumentalist Konstantin Gropper. An seinem Debütalbum "Rest Now, Weary Head! You Will Get Well Soon" (2008) arbeitete Gropper drei Jahre im Alleingang. Da er keine Studioaufnahmen finanzieren konnte, produzierte er die Titel hauptsächlich zu Hause in seinem Schlafzimmer. Gropper spielte dabei die meisten Instrumente selbst ein. Bei Liveauftritten wird er von Maximilian Schenkel (Gitarre, Trompete, Vibraphon), Timo Kumpf (Bass), Verena Gropper (Violine, Gesang), Marcus Wuest/Daniel Roos (Akkordeon, Klavier, Gesang, Vibraphon, Glockenspiel) und Paul Kenny (Schlagzeug) unterstützt. 2008 war Gropper zudem mit den Titeln "Busy Hope" und "Good Friday" auf dem Soundtrack zum Wim-Wenders-Film "Palermo Shooting" vertreten. Das zweite Album "Vexations" (2010) stieg gleich auf Platz 11 in die deutschen Albumcharts ein. Nun legt Gropper mit dem dritten Album "The Scarlet Beast O' Seven Heads" erfolgreich nach. "Get Well Soon" - das ist dunkle Romantik mit viel Pathos: Musik für Träumer.

      Westbam ist eine lebende Legende und eine der schillerndsten Persönlichkeiten der internationalen Musikszene. Er war Veranstalter der ersten House Party Deutschlands in Berlin und hat als einziger DJ auf allen Love Parades aufgelegt. Doch Westbam ist kein Mann der Vergangenheit, er hat den Blick auf die Zukunft gerichtet und arbeitet an seinem neuen Album, bei dem die menschliche Stimme in Verbindung mit Elektrosounds eine tragende Rolle spielt. Als DJ spielt er auf den weltweit größten Festivals und steht heute mehr denn je für kickende, energetische Sets, die das Publikum in Ekstase versetzen.

      Thema: Die Bären sind los: 63. Berlinale

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      Nacht von Sonntag auf Montag, 11.02.13
      00:00 - 01:00 Uhr (60 Min.)
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