• 10.02.2013
      05:35 Uhr
      Künstler hautnah Sabina Lang und Daniel Baumann | arte
       

      Das Markenzeichen des Schweizer Künstlerpaares Sabina Lang (37) und Daniel Baumann (42), die seit fast 20 Jahren unter dem Label L/B arbeiten, ist die spielerische Aufhebung der Grenzen zwischen Kunst, Architektur und Design. Die Dokumentation zeigt, wie Lang und Baumann Pop-Art-Elemente der 70er Jahre, zum Beispiel Bonbonfarben und runde Formen, abwandeln und ästhetisch verfremden.

      Sonntag, 10.02.13
      05:35 - 06:00 Uhr (25 Min.)
      25 Min.
      Stereo

      Das Markenzeichen des Schweizer Künstlerpaares Sabina Lang (37) und Daniel Baumann (42), die seit fast 20 Jahren unter dem Label L/B arbeiten, ist die spielerische Aufhebung der Grenzen zwischen Kunst, Architektur und Design. Die Dokumentation zeigt, wie Lang und Baumann Pop-Art-Elemente der 70er Jahre, zum Beispiel Bonbonfarben und runde Formen, abwandeln und ästhetisch verfremden.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Claire Laborey

      Das Spektrum ihres poppigen Designs reicht dabei von aufblasbaren Arbeiten über Installationen bis hin zu Wandmalereien. Eines ihrer berühmtesten Werke ist das mobile Hotel "Everland", das nur ein Zimmer hat, aber mit allem ausgestattet ist und - je nachdem wo die Wohnkapsel gerade aufgestellt ist - durch ein großes Fenster einen imposanten Ausblick auf die Umgebung bietet.

      "Es ist spannend, die Kunst in den Alltag einfließen zu lassen", erklärt Daniel Baumann. Wo hört die Realität auf und wo beginnt die Kunst? Die Antwort auf diese Frage muss der Betrachter bei den Designern L/B selbst herausfinden. Zum Beispiel, wenn er mit dem Fahrrad durch einen ringsherum bunt bemalten Tunnel fährt, bei dessen Gestaltung sich das Paar von urbanen Zeichen inspirieren ließ. Oder wenn er in einem von L/B gestalteten Eisstadion mit Schlittschuhen über ein Bodengemälde mit bewegten Linien fährt und sich dabei nicht aus der Bahn bringen lassen darf.

      Schon durch die farbliche Gestaltung von Räumen heben die beiden Künstler die gewohnte Perspektive des Betrachters auf. Der Mensch wird dabei selbst zum Teil des Kunstwerks. Die interaktiven Kunstaktionen im öffentlichen Raum wirken dabei wie ein immenses Spiel voller Ästhetik und Humor.

      Zu Wort kommen in der Sendung Marc-Olivier Wahler, damals Direktor des Pariser Palais de Tokyo, der Sammler Jürg Nyffeler sowie der Galerist Hervé Loevenbruck.

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      Sonntag, 10.02.13
      05:35 - 06:00 Uhr (25 Min.)
      25 Min.
      Stereo

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