• 09.02.2013
      02:15 Uhr
      Nostalgie Kurzfilm Venezuela 2012 | arte
       

      Die Frau ist gestorben, zu jung und zu früh. Tomás, ihr Mann, bleibt alleine zurück. Nicht ganz - da ist noch Alberto, der kleine gemeinsame Sohn. Die Nacht ist zu dunkel. Tomás ist das erste Mal alleine. Er trinkt, er trauert. Am nächsten Morgen ist es Alberto, der ihn weckt, der ihn fordert. Er hat Hunger. Das Leben geht weiter.

      Nacht von Freitag auf Samstag, 09.02.13
      02:15 - 02:50 Uhr (35 Min.)
      35 Min.
      Stereo

      Die Frau ist gestorben, zu jung und zu früh. Tomás, ihr Mann, bleibt alleine zurück. Nicht ganz - da ist noch Alberto, der kleine gemeinsame Sohn. Die Nacht ist zu dunkel. Tomás ist das erste Mal alleine. Er trinkt, er trauert. Am nächsten Morgen ist es Alberto, der ihn weckt, der ihn fordert. Er hat Hunger. Das Leben geht weiter.

       

      Die Konfusion des Unbekannten leitet den Vater, er folgt seinen Instinkten, um die Verantwortung für seinen Sohn zu übernehmen. Aber immer wieder überfällt ihn die Trauer, in der Einsamkeit ihres Zuhauses, mitten in der venezolanischen Pampa. Um diesen Gefühlen zu entgehen, beginnt Tomás zu trinken. In einer solchen Nacht entscheidet er, dass er bei seiner Frau sein will.

      Ein beindruckendes Werk aus Venezuela. Der Regisseur Gustavo Rondón Córdova verwendet in seinem Film kaum Dialog, allein durch nuancierte Handlungen, Gesten und Blicke agieren die Figuren. Ein sehr ruhiger, emotionaler Film.

      Der Film lief im Wettbewerb der Berlinale 2012. Derzeit schreibt der venezolanische Regisseur am Drehbuch zu seinem ersten Langfilm.
      Gustavo Rondón Córdova wurde 1977 in Caracas geboren. Er studierte Kommunikationswissenschaft an der UCV Universität Venezuela und anschließend Regie an der Filmhochschule FAMU in Prag.

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      Nacht von Freitag auf Samstag, 09.02.13
      02:15 - 02:50 Uhr (35 Min.)
      35 Min.
      Stereo

programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 05.12.2022