• 13.10.2018
      01:30 Uhr
      Wajma - Eine afghanische Liebesgeschichte Spielfilm Afghanistan / Frankreich 2013 (Wajma) | arte
       

      Wajma, eine junge afghanische Frau, lebt mit ihrer Familie in Kabul. Sie ist Teil einer Generation, die sich von alten Traditionen zu emanzipieren versucht. Wajmas Plan: Jura studieren und bald auf eigenen Beinen stehen. Doch dann kommt alles anders: Sie erliegt dem Charme eines jungen Mannes, Mustafa. Überzeugt von seiner Liebe trifft sie ihn heimlich und wird von ihm schwanger. Er hingegen will davon nichts wissen. Und so sieht sich Wajma am Ende mit all der Härte konfrontiert, die jener „Ehrverlust“ in ihrem Vater und dem sozialen Umfeld auslöst.

      Nacht von Freitag auf Samstag, 13.10.18
      01:30 - 02:50 Uhr (80 Min.)
      80 Min.
      VPS 01:45
      Stereo HD-TV Original mit Untertitel

      Wajma, eine junge afghanische Frau, lebt mit ihrer Familie in Kabul. Sie ist Teil einer Generation, die sich von alten Traditionen zu emanzipieren versucht. Wajmas Plan: Jura studieren und bald auf eigenen Beinen stehen. Doch dann kommt alles anders: Sie erliegt dem Charme eines jungen Mannes, Mustafa. Überzeugt von seiner Liebe trifft sie ihn heimlich und wird von ihm schwanger. Er hingegen will davon nichts wissen. Und so sieht sich Wajma am Ende mit all der Härte konfrontiert, die jener „Ehrverlust“ in ihrem Vater und dem sozialen Umfeld auslöst.

       

      Wajma ist eine junge afghanische Frau, die mit ihrer Familie in Kabul lebt. Sie ist Teil einer Generation, die zwischen Tradition und Moderne versucht, ihren eigenen Weg zu gehen. Wajma, deren Pläne von ihrer Familie bislang weitestgehend unterstützt wurden, hat sich für ein Jurastudium beworben, sie möchte bald schon auf eigenen Beinen stehen. Dies imponiert auch dem Kellner Mustafa, einem Bekannten der Familie, der sich gern mit westlichem Flair umgibt und Wajma schöne Augen macht.

      Die junge Frau fühlt sich geschmeichelt und lässt sich schließlich auf eine heimliche Romanze ein. Sie weiß um die gesellschaftlichen Regeln, die sie bricht, glaubt jedoch fest daran, dass Mustafas Liebesbeteuerungen ehrlich sind, und erlebt mit ihm ihr erstes Mal. Als Wajma dann erfährt, dass sie schwanger ist, wendet sie sich verzweifelt an den Vater ihres Kindes, doch der will von all dem nichts wissen. Weder von der zuvor geschworenen Liebe, noch von einer Heirat - Wajmas einziger Rettung. Sie ist verzweifelt, ihr bleibt nichts anderes übrig, als sich ihrer Familie anzuvertrauen.

      Während die Reaktionen der Mutter und Großmutter von Mitgefühl zeugen, entfesselt die Nachricht des „Ehrverlusts“ in Wajmas Vater eine unbändige Wut, die ihn alle Hemmungen verlieren und scheinbar vor nichts mehr zurückschrecken lässt. Er wird brutal, geht auf Wajma los und lässt sie in einem Verschlag hungern und frieren. Nun steht er vor der Wahl: Hält er an seinem kulturell weiterhin legitimierten Recht auf Familienehre fest oder glaubt er an das Leben und die Zukunft seiner Tochter?

      Wajma ist eine junge afghanische Frau, die mit ihrer Familie in Kabul lebt. Sie ist Teil einer Generation, die zwischen Tradition und Moderne versucht, ihren eigenen Weg zu gehen. Wajma, deren Pläne von ihrer Familie bislang weitestgehend unterstützt wurden, hat sich für ein Jurastudium beworben, sie möchte bald schon auf eigenen Beinen stehen. Dies imponiert auch dem Kellner Mustafa, einem Bekannten der Familie, der sich gern mit westlichem Flair umgibt und Wajma schöne Augen macht.

      Die junge Frau fühlt sich geschmeichelt und lässt sich schließlich auf eine heimliche Romanze ein. Sie weiß um die gesellschaftlichen Regeln, die sie bricht, glaubt jedoch fest daran, dass Mustafas Liebesbeteuerungen ehrlich sind, und erlebt mit ihm ihr erstes Mal. Als Wajma dann erfährt, dass sie schwanger ist, wendet sie sich verzweifelt an den Vater ihres Kindes, doch der will von all dem nichts wissen. Weder von der zuvor geschworenen Liebe, noch von einer Heirat - Wajmas einziger Rettung. Sie ist verzweifelt, ihr bleibt nichts anderes übrig, als sich ihrer Familie anzuvertrauen.

      Während die Reaktionen der Mutter und Großmutter von Mitgefühl zeugen, entfesselt die Nachricht des „Ehrverlusts“ in Wajmas Vater eine unbändige Wut, die ihn alle Hemmungen verlieren und scheinbar vor nichts mehr zurückschrecken lässt. Er wird brutal, geht auf Wajma los und lässt sie in einem Verschlag hungern und frieren. Nun steht er vor der Wahl: Hält er an seinem kulturell weiterhin legitimierten Recht auf Familienehre fest oder glaubt er an das Leben und die Zukunft seiner Tochter?

      „Nach mehreren wahren Geschichten“ heißt es zu Beginn des Films, in dem Regisseur Barmak Akram den Konflikt der afghanischen Gesellschaft zwischen Tradition und Moderne am Beispiel eines jungen Paars darstellt. Wenn auch fiktiv erzählt, spielt Akram hier mit den Mitteln des Dokumentarischen, sowohl auf visueller als auch auf schauspielerischer Ebene, denn die Mehrzahl der Charaktere verkörpert sich im Film selbst. Für seine erzählerische Leistung wurde dem Film auf dem Sundance Film Festival der Drehbuchpreis in der Kategorie Internationaler Spielfilm verliehen.

      „Nach mehreren wahren Geschichten“ heißt es zu Beginn des Films, in dem Regisseur Barmak Akram den Konflikt der afghanischen Gesellschaft zwischen Tradition und Moderne am Beispiel eines jungen Paars darstellt. Wenn auch fiktiv erzählt, spielt Akram hier mit den Mitteln des Dokumentarischen, sowohl auf visueller als auch auf schauspielerischer Ebene, denn die Mehrzahl der Charaktere verkörpert sich im Film selbst. Für seine erzählerische Leistung wurde dem Film auf dem Sundance Film Festival der Drehbuchpreis in der Kategorie Internationaler Spielfilm verliehen.

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      Nacht von Freitag auf Samstag, 13.10.18
      01:30 - 02:50 Uhr (80 Min.)
      80 Min.
      VPS 01:45
      Stereo HD-TV Original mit Untertitel

programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 30.05.2020