• 28.12.2012
      13:35 Uhr
      Tier, Tiere Die schönsten Tiernummern - Thema: Zirkusträume | arte
       

      Raubtiere, Clowns und Akrobaten gehören heute ganz selbstverständlich zu jedem Zirkusbesuch. Das war nicht immer so: Der Brite Philip Astley, ein brillanter Reiter, war der Erste, der dressierte Tiere, genauer gesagt Pferde, in die Manege holte. Deshalb wurden Zirkusleute bis ins 19. Jahrhundert hinein oft auch "englische Reiter" genannt. Die Dokumentation von Michel Huguet liefert einen amüsanten Überblick zur Geschichte der Tiere im Zirkus. Calixte de Nigremont führt als elegant gekleideter Zeremonienmeister durch die Sendung.

      Freitag, 28.12.12
      13:35 - 14:05 Uhr (30 Min.)
      30 Min.
      Stereo HD-TV

      Raubtiere, Clowns und Akrobaten gehören heute ganz selbstverständlich zu jedem Zirkusbesuch. Das war nicht immer so: Der Brite Philip Astley, ein brillanter Reiter, war der Erste, der dressierte Tiere, genauer gesagt Pferde, in die Manege holte. Deshalb wurden Zirkusleute bis ins 19. Jahrhundert hinein oft auch "englische Reiter" genannt. Die Dokumentation von Michel Huguet liefert einen amüsanten Überblick zur Geschichte der Tiere im Zirkus. Calixte de Nigremont führt als elegant gekleideter Zeremonienmeister durch die Sendung.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Michel Huguet
      Paul-Henry Rouget

      Dressierte Tiere, Clowns und Akrobaten gehören heute zu jeder klassischen Zirkusvorstellung. Doch das war nicht immer so: Der Zirkus in seiner heutigen Form mit Tiernummern entstand durch die Zusammenführung verschiedener Ausdrucksformen. Der Brite Philip Astley (1742-1814) war es, der den Zirkus im 18. Jahrhundert revolutionierte. Bis heute gilt der brillante Reiter, der auch der berittenen Infanterie gedient hatte, als Begründer des modernen Zirkus.
      Der damals 26-Jährige kam als Erster auf die Idee, in einer runden Manege Kunststücke mit dressierten Pferden vorzuführen. Im Jahr 1768 eröffnete Philip Astley eine Reitschule in London, südlich der Westminster Bridge, wo er unterrichtete und Vorführungen gab. Er nannte seine Arena nach dem Vorbild des römischen Circus Maximus "Circus". Er wählte die runde Form, weil das Publikum das Geschehen so am besten überblicken konnte. Nach einigen Spielzeiten engagierte er weitere Dressurreiter, ein Orchester, einen Clown, Jongleure und weitere Artisten. Der moderne Zirkus, an dem Tiere und Menschen gleichermaßen mitwirken, war geboren.

      Die Dokumentation gibt Einblicke in die Geschichte der Tiere im Zirkus und in verschiedene Methoden der Tierdressur. Das Bändigen wilder Raubtiere oder mächtiger Elefanten hat für Kinder und Erwachsene bis heute nichts an seiner Faszination verloren.

      Weltbekannte Zirkusnamen, vier neue Shows und noch vieles mehr: am 28. Dezember präsentiert ARTE von 13.30 Uhr bis Mitternacht die große Welt des Zirkus. Von Magie über Trapezkunst zu Poesie und Clowns, von der Tiermanege zum Kabarett - ARTE verzaubert mit dem Cirque du Soleil und dem Cirque Éloize aus Kanada sowie dem Circolombia aus Kolumbien alle unsere Sinne an diesem Tag.

      Der moderne Zirkus von heute vereint fast alle Künste. Doch das war nicht immer so. Akrobatik & Co. haben vom 18. Jahrhundert bis heute viele Veränderungen erfahren. Philip Astley aus dem englischen Newcastle-under-Lyme ließ 1768 in seiner Reitschule als erster dressierte Pferde in einer Manege auftreten. Er nannte sein Londoner Rondell schlicht "Circus".

      Heute treffen sich die jungen Nachwuchsartisten alle zwei Jahre in Wiesbaden zum "European Youth Circus Festival" um ihre Trapez- und Clownskünste unter dem magischen Zeltdach vorzustellen.
      Aber Zirkus ist schon lange keine europäische Erfindung mehr: Jüngstes Beispiel ist URBAN, die Show aus den Vorstädten des kolumbianischen Calí. Die Absolventen der dortigen Zirkusschule "Circo Para Todos" holen mit Tanz, Akrobatik und Rap das eigene Leben in ihre Nummern.

      Das Aushängeschild des internationalen Zirkus ist Kanada. Von dort kommt der inzwischen weltberühmte Cirque du Soleil. 1982 begann alles in der beschaulichen Stadt Baie-Saint-Paul am großen Sankt-Lorenz-Strom; inzwischen ist der Cirque du Soleil ein wahrer Unterhaltungskoloss, der auch das sündhaft spielsüchtige Las Vegas mit seinen Shows erreicht.

      Ein kleine Perle darunter ist die Kabarettshow "Zumanity - Another Side of Cirque du Soleil" und der damit verbundene Dokumentarfilm "Lovesick" (garantiert nur für Erwachsene!), mit dem der Zirkustag auf ARTE schließt. Zuvor stehen aber noch die neuen Shows "La Nouba" und "Amaluna" auf dem Programm. Und ebenso aus Kanada ein Zirkus der Poesie, der auf das Trefflichste Akrobatik, Traum und Musik mit seiner Vorstellung "Rain - Wie Regen in Deinen Augen" vermischt.

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      Freitag, 28.12.12
      13:35 - 14:05 Uhr (30 Min.)
      30 Min.
      Stereo HD-TV

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