• 12.10.2018
      17:40 Uhr
      Kanada - Vier Männer und ein Ziel Dokumentation Norwegen / Südafrika 2014 | arte
       

      Eine rund tausend Kilometer lange Reise durch die kanadische Arktis, die 65 Tage dauern wird - bei zumeist minus 35 Grad: Vier Männer begeben sich mit ihren Skiern und Schlittenhunden auf die Spuren des berühmten norwegischen Polarforschers Otto Sverdrup (1854-1930). Von 1898 bis 1902 kartierte die 15 Mann starke Besatzung unter Sverdrups Leitung 150.000 Quadratkilometer der kanadischen Arktis. Bei Lands Lokk, dem „Ende der Erde“, errichtete Sverdrup eine Steinpyramide, die den nördlichsten Punkt der Expedition markierte. Bis heute wurde sie nicht wiedergefunden.

      Freitag, 12.10.18
      17:40 - 18:35 Uhr (55 Min.)
      55 Min.
      Stereo HD-TV

      Eine rund tausend Kilometer lange Reise durch die kanadische Arktis, die 65 Tage dauern wird - bei zumeist minus 35 Grad: Vier Männer begeben sich mit ihren Skiern und Schlittenhunden auf die Spuren des berühmten norwegischen Polarforschers Otto Sverdrup (1854-1930). Von 1898 bis 1902 kartierte die 15 Mann starke Besatzung unter Sverdrups Leitung 150.000 Quadratkilometer der kanadischen Arktis. Bei Lands Lokk, dem „Ende der Erde“, errichtete Sverdrup eine Steinpyramide, die den nördlichsten Punkt der Expedition markierte. Bis heute wurde sie nicht wiedergefunden.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Kyle O'Donoghue
      Kyle O'Donoghue

      Der südafrikanische Regisseur Kyle O'Donoghue begleitet die Expedition eines internationalen Teams von Polar-Abenteurern in die Arktis. Mit dabei sind der Norweger Tobias Thorleifsson, der US-Amerikaner John Huston und der Kanadier Hugh Dale-Harris. Die vier Männer wollen sich vom Tagebuch des norwegischen Polarforschers Otto Sverdrup auf rund tausend Kilometern leiten lassen und die Steinpyramide finden, die den nördlichsten Punkt der Expedition markierte und die bis heute nicht gefunden wurde.

      Zwischen 1898 und 1902 leitete Sverdrup, der zuvor an Fridtjof Nansens Forschungsreisen teilgenommen hatte, an Bord der „Fram“ seine eigene Arktis-Expedition: Er wollte Grönland umfahren und dabei die Baffin Bay durchqueren. Gemeinsam mit 15 Besatzungsmitgliedern erkundete er die Ellesmere-Insel sowie, westlich davon, eine Inselgruppe, die man später Sverdrup-Inseln nannte. Während der Expedition kartierten Sverdrup und seine Mannschaft über 150.000 Quadratkilometer der kanadischen Arktis, mehr als jede andere Polar-Expedition. Bei seiner Rückkehr nach Norwegen wurde er als Held gefeiert.

      Der südafrikanische Regisseur Kyle O'Donoghue begleitet die Expedition eines internationalen Teams von Polar-Abenteurern in die Arktis. Mit dabei sind der Norweger Tobias Thorleifsson, der US-Amerikaner John Huston und der Kanadier Hugh Dale-Harris. Die vier Männer wollen sich vom Tagebuch des norwegischen Polarforschers Otto Sverdrup auf rund tausend Kilometern leiten lassen und die Steinpyramide finden, die den nördlichsten Punkt der Expedition markierte und die bis heute nicht gefunden wurde.

      Zwischen 1898 und 1902 leitete Sverdrup, der zuvor an Fridtjof Nansens Forschungsreisen teilgenommen hatte, an Bord der „Fram“ seine eigene Arktis-Expedition: Er wollte Grönland umfahren und dabei die Baffin Bay durchqueren. Gemeinsam mit 15 Besatzungsmitgliedern erkundete er die Ellesmere-Insel sowie, westlich davon, eine Inselgruppe, die man später Sverdrup-Inseln nannte. Während der Expedition kartierten Sverdrup und seine Mannschaft über 150.000 Quadratkilometer der kanadischen Arktis, mehr als jede andere Polar-Expedition. Bei seiner Rückkehr nach Norwegen wurde er als Held gefeiert.

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