• 01.12.2012
      06:45 Uhr
      Philosophie Rousseau - Raphaël Enthoven im Gespräch mit Raymond Trousson, Schriftsteller | arte
       

      "Das hin und her fließende Wasser, sein unaufhörliches, von Zeit zu Zeit aber verstärktes Rauschen, das mein Auge und Ohr unablässig betäubte, ersetzte die durch meine Träumerei erloschene innere Seelenbewegung, und dies war hinreichend, mich mein Dasein mit Vergnügen spüren zu lassen, ohne die Mühe des Denkens zu haben." Die "Träumereien eines einsamen Spaziergängers" sind Rousseaus letztes Werk, das vom Aufenthalt des Philosophen auf der Sankt Petersinsel im Bieler See inspiriert ist.

      Samstag, 01.12.12
      06:45 - 07:15 Uhr (30 Min.)
      30 Min.

      "Das hin und her fließende Wasser, sein unaufhörliches, von Zeit zu Zeit aber verstärktes Rauschen, das mein Auge und Ohr unablässig betäubte, ersetzte die durch meine Träumerei erloschene innere Seelenbewegung, und dies war hinreichend, mich mein Dasein mit Vergnügen spüren zu lassen, ohne die Mühe des Denkens zu haben." Die "Träumereien eines einsamen Spaziergängers" sind Rousseaus letztes Werk, das vom Aufenthalt des Philosophen auf der Sankt Petersinsel im Bieler See inspiriert ist.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Philippe Truffault
      Gast Raymond Trousson

      Im Boot ausgestreckt überlässt er sich der "reinen Lust am Dasein".

      Von diesem in rhythmischer Prosa verfassten Alterswerk ausgehend versucht diese Ausgabe der Sendung "Philosophie", die schillernde Gestalt des Philosophen, revolutionären Vordenkers der Demokratie, Musiktheoretikers, Komponisten, Pädagogen und großartigen Schriftstellers zu erfassen.

      Jeden Sonntag lädt ARTE zum Philosophieren ein. Der Philosoph und Moderator Raphaël Enthoven zieht eine Linie von der Vergangenheit zur Gegenwart und verbindet die vermeintlich trockene Literatur der großen Philosophen mit aktuellem Zeitgeschehen. Jede Woche zu einem neuen Thema.

      Der belgische Schriftsteller Raymond Trousson, der heutige Gast der Sendung, lebt in Brüssel und lehrt dort an der Freien Universität. Seine Leidenschaft gilt der vergleichenden Literaturwissenschaft mit Schwerpunkt Moderne Literatur und Literatur des 18. Jahrhunderts, insbesondere Voltaire, Rousseau und Diderot. 1979 wurde er in die Königliche Akademie für Sprache und französische Literatur Belgiens gewählt. Seit 2006 ist er Dr. hc an der Universität von Nantes. Zu seinen Veröffentlichungen zählen unter anderem "Dictionnaire de Diderot" (1999), "Dictionnaire général de Voltaire" (2003), "Voltaire" (2008), "Jean-Jacques Rousseau" (2012), "Rousseau" (2012).

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      Samstag, 01.12.12
      06:45 - 07:15 Uhr (30 Min.)
      30 Min.

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