• 02.12.2012
      03:40 Uhr
      Wenn die Füße Flügel hätten Dokumentation Frankreich / Deutschland / Finnland 2006 | arte
       

      Der Eiskunstlauf - glamourös und theatralisch - gilt als Diva unter den Sportarten. Die Mischung aus körperlicher Höchstleistung und künstlerischem Ausdruck, aus Eleganz und Sex-Appeal macht ihn seit mehr als 50 Jahren zum Publikumsmagneten. "Wenn die Füße Flügel hätten" erzählt die Geschichte dieser besonderen Wintersportart seit 1945 aus der Sicht von Läufern, Trainern und Fans - als ihre ganz persönliche Geschichte, wie auch als Reflexion von Zeitgeschehen und Zeitgeist.

      Nacht von Samstag auf Sonntag, 02.12.12
      03:40 - 05:00 Uhr (80 Min.)
      80 Min.
      Stereo

      Der Eiskunstlauf - glamourös und theatralisch - gilt als Diva unter den Sportarten. Die Mischung aus körperlicher Höchstleistung und künstlerischem Ausdruck, aus Eleganz und Sex-Appeal macht ihn seit mehr als 50 Jahren zum Publikumsmagneten. "Wenn die Füße Flügel hätten" erzählt die Geschichte dieser besonderen Wintersportart seit 1945 aus der Sicht von Läufern, Trainern und Fans - als ihre ganz persönliche Geschichte, wie auch als Reflexion von Zeitgeschehen und Zeitgeist.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Henrike Sandner, Christian Schulz

      Enorme körperliche Höchstleistungen paaren sich mit Eleganz, Dramatik und künstlerischem Ausdruck. Was in den meisten anderen Sportarten undenkbar ist, macht den Eiskunstlauf gerade aus: Schauwert und Emotion siegen gelegentlich über das Reglement. Rivalität zwischen sprungbetonten Läufern und solchen, die hohen künstlerischen Ausdruck in den Vordergrund stellen, prägt die Geschichte dieses Sports. Anrührende Liebesgeschichten zwischen Läufern - wirkliche oder erfundene - und Skandale haben das Übrige getan, um ein Massenpublikum anzuziehen. All dies, verbunden mit einer Fixierung dieses Sports auf Sex-Appeal, insbesondere beim Eiskunstlauf der Damen und im Paarlauf, macht diesen Sport in ganz besonderer Weise zum Spiegel des Zeitgeschmacks - und damit seine Geschichte zu einem spannenden Sujet, nicht nur für Eislauffans.

      Dies umso mehr, als zu Zeiten der Spaltung der Welt in Ost und West auch die Politik mittanzte. Insbesondere in der DDR und der UdSSR war Eiskunstlauf Staatssport. Der Wettkampf ehrgeiziger Läufer wandelte sich zum Politikum - und brachte dem Sport erhöhte Aufmerksamkeit, die bis in die 90er Jahre anhielt. Am letzten Star der DDR, Katarina Witt, schieden sich die Geister: International wurde sie als exotische Schönheit aus dem Land hinter dem Eisernen Vorhang bewundert; im eigenen Land sahen viele in ihr eine opportunistische Privilegienhascherin. Doch der Kollaps des Ostens ist auch das Ende des vom Staat instrumentalisierten Eiskunstlaufs - es schlägt die Stunde des Showbusiness' und grenzübergreifenden Glamours.
      Dieser Film erzählt die Geschichte des Eiskunstlaufes seit 1945 aus der Sicht von Läufern, Trainern und Fans - als ihre ganz persönliche Geschichte wie auch als Reflexion von Zeitgeschehen und Zeitgeist.

      Es ist niemals der Sport allein, der fasziniert. Der Eistänzer verschafft allen die wunderbare Illusion, er sei schwerelos. Das hat einen ganz eigenen Zauber. Als ob die Füße Flügel hätten ...

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      Nacht von Samstag auf Sonntag, 02.12.12
      03:40 - 05:00 Uhr (80 Min.)
      80 Min.
      Stereo

programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 17.08.2022