• 27.08.2012
      19:30 Uhr
      Geheimnis der Feenkreise Dokumentation Österreich 2011 | arte
       

      Namibia hat viele bekannte Seiten: die Etosha-Pfanne, die Skelettküste, das Diamantensperrgebiet, die Wüsten Kalahari und Namib. Doch das Land im Südwesten Afrikas birgt auch ein unerklärliches Phänomen: die Feenkreise. Aus der Luft betrachtet, bestehen die Kreise aus Tausenden roten Punkten auf grünem Grund, denn begrenzt werden die kahlen Stellen durch einen Ring aus hohem dichten Gras, das aus der sonst dürftigen Vegetation heraussticht. Wahrgenommen haben diese Feenkreise nicht nur Einheimische, sondern wahrscheinlich auch alle Forschungsreisenden und Namibia-Touristen, denn sie sind unübersehbar!

      Montag, 27.08.12
      19:30 - 20:15 Uhr (45 Min.)
      45 Min.
      Stereo HD-TV

      Namibia hat viele bekannte Seiten: die Etosha-Pfanne, die Skelettküste, das Diamantensperrgebiet, die Wüsten Kalahari und Namib. Doch das Land im Südwesten Afrikas birgt auch ein unerklärliches Phänomen: die Feenkreise. Aus der Luft betrachtet, bestehen die Kreise aus Tausenden roten Punkten auf grünem Grund, denn begrenzt werden die kahlen Stellen durch einen Ring aus hohem dichten Gras, das aus der sonst dürftigen Vegetation heraussticht. Wahrgenommen haben diese Feenkreise nicht nur Einheimische, sondern wahrscheinlich auch alle Forschungsreisenden und Namibia-Touristen, denn sie sind unübersehbar!

       

      Stab und Besetzung

      Regie Barbara Fally-Puskás

      Woher kommen diese mysteriösen Kreise? Sind sie eine Laune der Natur? Wer ist dafür verantwortlich? Fragen, denen Barbara Fally-Puskás in ihrer Dokumentation nachgeht.

      Wie mit dem Zirkel gezogen stechen vegetationslose Kreise aus dem dürren Gras der Steppe hervor. Nicht einer, nicht zwei oder drei, sondern Millionen, wie Luftaufnahmen zeigen. Von oben betrachtet, könnte das Bild den Titel tragen: rote Punkte auf gelbem Grund. Das ist das Faszinierende an den Feenkreisen: Während die drei bis zehn Meter großen, kreisrunden Stellen vollkommen kahl und unfruchtbar wirken, wächst rundherum ein Ring aus hohem und dichtem Gras - ein Anziehungspunkt für viele Lebewesen in der Wüste: Mäuse, Borstenhörnchen und Löffelhunde halten sich bevorzugt in der Nähe der Feenkreise auf.

      Feenkreise gibt es nur in extrem trockenen Gebieten des südlichen Afrikas - auf einem schmalen Streifen von der Küste bis etwa 160 Kilometer landeinwärts. Bislang sind sie ein naturwissenschaftliches Rätsel. Sind Meteoriteneinschläge dafür verantwortlich oder Pflanzen, die den Boden vergiften? Oder gibt es in einem der schönsten Naturparadiese Afrikas tatsächlich Feen, die beim Tanzen die kreisrunden Kahlstellen erzeugen? Daher der Name Feenkreise - das augenzwinkernde Eingeständnis, dass bis jetzt niemand genau weiß, woher diese Muster rühren.

      Das Team rund um Regisseurin Barbara Fally-Puskás ging dem Phänomen der Feenkreise erstmals mit aller Konsequenz auf den Grund - zusammen mit Professor Norbert Jürgens von der Universität Hamburg, der seit mehr als drei Jahrzehnten die Pflanzenwelt im südlichen Afrika studiert. Jürgens leitet große internationale Forschungsprojekte zur nachhaltigen Landnutzung. Das Steckenpferd des Wissenschaftlers jedoch sind die Feenkreise. Seit zehn Jahren nutzt er jede freie Minute, um diesem Geheimnis auf den Grund zu gehen - denn an Feen glaubt der Mann nicht, umso mehr an ein wissenschaftlich erklärbares Naturereignis. Mit dem Filmteam begibt er sich auf eine spannende Forschungsfahrt quer durch die eindrucksvollsten Regionen Namibias, von den Dünen der Namib bis zu den Wasserfällen des Kunene, um das Geheimnis der Feenkreise für die Zuschauer zu lüften.

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      Montag, 27.08.12
      19:30 - 20:15 Uhr (45 Min.)
      45 Min.
      Stereo HD-TV

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