• 24.08.2012
      19:30 Uhr
      Südafrikas scheue Elefanten Dokumentation Südafrika 2008 | arte
       

      Die Elefanten des Knysna-Waldes gelten als die am weitesten südlich lebenden Elefanten der Welt. Die Tierdokumenta-tion folgt dem englischen Artenschützer und Autor Gareth Patterson, der sich im südwestlichen Südafrika auf die Suche nach der vom Aussterben bedrohten Tierart gemacht hat. Seit Ende der 90er Jahre gilt die Art als "funktionell ausgestorben".

      Freitag, 24.08.12
      19:30 - 20:15 Uhr (45 Min.)
      45 Min.
      HD-TV Stereo

      Die Elefanten des Knysna-Waldes gelten als die am weitesten südlich lebenden Elefanten der Welt. Die Tierdokumenta-tion folgt dem englischen Artenschützer und Autor Gareth Patterson, der sich im südwestlichen Südafrika auf die Suche nach der vom Aussterben bedrohten Tierart gemacht hat. Seit Ende der 90er Jahre gilt die Art als "funktionell ausgestorben".

       

      Stab und Besetzung

      Regie Mark van Wijk

      Seit mehr als 25 Jahren setzt sich der englische Artenschützer, Buch- und Filmautor Gareth Patterson für das Überleben afrikanischer Löwen und Elefanten ein. Sein Interesse gilt unter anderem den letzten Knysna-Elefanten in Südafrika. Die Tiere leben in dem früher forstwirtschaftlich ausgebeuteten, heute besonders geschützten Wald von Knysna so zurückgezogen, dass kaum jemand sie je zu Gesicht bekommen hat und sie beinahe zur Legende geworden sind. Um festzustellen, wie viele Knysna-Elefanten tatsächlich noch leben, begann Patterson vor sieben Jahren gemeinsam mit den beiden Treibern Wilfred Oraai und Karel Maswatie nach der selten gewordenen Tierart zu suchen.
      Im 19. Jahrhundert wurden noch mehrere Hundert Exemplare gezählt. Doch seit Ende der 90er Jahre gilt die Art als "funktionell ausgestorben", das heißt, man gibt ihr keine Überlebenschance.

      Die Dokumentation begleitet Patterson auf seinen Erkundungen im südwestlichen Südafrika. Dort legt er Tausende von Kilometern zu Fuß durch Wald und Vorgebirge zurück. Er findet Kot- und Dungspuren, die eindeutig belegen, dass es noch Knysna-Elefanten geben muss. Ihr relativ kleiner Körperwuchs ermöglichte ihnen das Leben in Wald und Busch. Und ihre Eigenart, sich still zu verhalten, hat sie vor dem Kontakt mit Menschen bewahrt. So geistern sie, Phantomen ähnlich, durch die Wälder.

      Ein Film von Mark van Wijk

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