• 13.08.2012
      16:45 Uhr
      Mit Energie in die Zukunft (1/4) Die Sonne auf Erden | arte
       

      In einer Zeit, in der Erdölreserven und Bauland immer knapper werden, begegnen die vier Projekte dieser Dokumentationsreihe dem ständig wachsenden Energiebedarf mit neuen Methoden: In Kernfusion, Erdwärmegewinnung, energieneutraler Bauweise und nachhaltiger Stadtplanung liegt der Schlüssel zu den Energien der Zukunft. Der erste Teil beschäftigt sich mit verschiedenen Ansätzen zur Energiegewinnung mittels Kernfusion.

      Montag, 13.08.12
      16:45 - 17:30 Uhr (45 Min.)
      45 Min.
      Stereo HD-TV

      In einer Zeit, in der Erdölreserven und Bauland immer knapper werden, begegnen die vier Projekte dieser Dokumentationsreihe dem ständig wachsenden Energiebedarf mit neuen Methoden: In Kernfusion, Erdwärmegewinnung, energieneutraler Bauweise und nachhaltiger Stadtplanung liegt der Schlüssel zu den Energien der Zukunft. Der erste Teil beschäftigt sich mit verschiedenen Ansätzen zur Energiegewinnung mittels Kernfusion.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Jacques Bedel

      Obwohl die fossilen Brennstoffreserven so gut wie erschöpft sind, steigt der Energieverbrauch der Menschheit immer weiter. Erneuerbare Energien allein werden den hohen Energiebedarf nicht decken können. Die Atomkraft wiederum hat - auch wenn sie nicht zum Abbau der fossilen Brennstoffreserven beiträgt - einen schlechten Ruf, denn ihre Methode zur Energiegewinnung beruht bisher ausschließlich auf der Kernspaltung, die wegen ihrer Risiken umstritten
      ist.

      Wissenschaftler auf der ganzen Welt arbeiten allerdings an einer anderen Art von Atomenergie, der Kernfusion. Doch die Erschließung dieser effizienten, sauberen und sicheren Energiequelle erweist sich als ausgesprochen schwierig.
      Derzeit erprobt die Forschung drei verschiedene Ansätze: erstens den Tokamak-Fusionsreaktor, bei dem hundert Millionen Grad heißes Plasma in einer Kammer aus Magnetfeldspulen eingeschlossen wird; zweitens Laserstrahlen, die auf das Atommaterial gerichtet werden und es zur Implosion bringen; sowie drittens die Z-Maschine, die eine mit Gas gefüllte Kapsel mit Hilfe von starken elektromagnetischen Feldern komprimiert.

      Während der Bau des experimentellen Fusionsreaktors ITER in Südfrankreich weiter voranschreitet, arbeiten Wissenschaftler eifrig an der Lösung letzter physikalischer und technischer Probleme. Diese Folge der Dokumentationsreihe begleitet das Team des Tokamak "Tore Supra" bei der Entwicklung seiner Maschine und der Installation neuer Heizfühler.

      Der Megajoule-Laser besteht aus 240 gewaltigen Laserstrahlen, die auf einen wenige Millimeter großen Metallzylinder gerichtet werden. Die gesamte Anlage muss stets absolut sauber sein, denn das kleinste Staubkorn könnte das extrem kostspielige Material zerstören.

      In den nordamerikanischen Sandia National Laboratories steht die Z-Maschine, die leistungsstärkste künstliche Röntgenquelle der Welt. Auch dort investiert man in die Zukunft: Die Maschine wurde gerade modernisiert, um ihre Leistung zu verdoppeln, zurzeit werden in Zusammenarbeit mit Russland neue Methoden getestet, mit denen die Maschine noch schneller arbeiten könnte. Die Wissenschaftler dieser Projekte tauschen wertvolle Kenntnisse über das Plasma aus, das als vierter Aggregatzustand von Materie auf den gasförmigen Zustand folgt. Erst, wenn die Eigenschaften des Plasmas genau erforscht sind, wird man die Kernfusion als Energiequelle nutzen können.

      In einer Zeit, in der Erdölreserven und Bauland immer knapper werden, begegnen die vier Projekte dieser Dokumentationsreihe dem ständig wachsenden Energiebedarf mit neuen Methoden: In Kernfusion, Erdwärmegewinnung, energieneutraler Bauweise und nachhaltiger Stadtplanung liegt der Schlüssel zu den Energien der Zukunft.

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      Montag, 13.08.12
      16:45 - 17:30 Uhr (45 Min.)
      45 Min.
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