• 14.08.2012
      10:30 Uhr
      Die Goldmacher Sport in der DDR - Dokumentarfilm Deutschland 2008 | arte
       

      Der Film blickt auf über 40 Jahre deutsche Teilung zurück - und damit auch auf 40 Jahre geteilten Sport. Olympiasieger, Funktionäre, Mediziner und Trainer berichten von der Erfolgsgeschichte des DDR-Sports, aber auch von den Schattenseiten.

      Dienstag, 14.08.12
      10:30 - 12:05 Uhr (95 Min.)
      95 Min.
      Stereo

      Der Film blickt auf über 40 Jahre deutsche Teilung zurück - und damit auch auf 40 Jahre geteilten Sport. Olympiasieger, Funktionäre, Mediziner und Trainer berichten von der Erfolgsgeschichte des DDR-Sports, aber auch von den Schattenseiten.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Albert Knechtel

      "The Miracle Machine" nannten ausländische Sportfunktionäre voller Ehrfurcht und Neid den DDR-Sport. Circa 4.000 Medaillen waren es am Ende - bei Olympia, Europa- oder Weltmeisterschaften. Ziemlich viel für ein 17-Millionen-Volk. "Da wundert man sich schon, wenn man heute drüber nachdenkt, dass schon auf der Kinder- und Jugendsportschule die Nachtspeicheröfen in den Stuben verwanzt waren", sagt ein Olympiasieger lapidar. Aber wegen der sonst optimalen Bedingungen für die Sportler habe er diese Form der Überwachung in Kauf genommen. So sieht Jens Weissflog "seine" DDR, zwei Jahrzehnte nach dem Mauerfall. Militärisch - in Ton und Organisation - sei der Sport gewesen, anders seien solche Leistungen nicht zu erzielen, meint sein Kollege, der Olympiasieger Hans-Georg Aschenbach. In einem System von Befehl und Gehorsam wurde die Einnahme von Dopingmitteln nicht kritisch hinterfragt. "War doch toll, der Muskelzuwachs in wenigen Wochen, für einen jungen Burschen wie mich", erzählt der Handballer Wolfgang Böhme.

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      Dienstag, 14.08.12
      10:30 - 12:05 Uhr (95 Min.)
      95 Min.
      Stereo

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