• 14.08.2012
      05:00 Uhr
      Joey Starr live in Paris Thema: Summer of Rebels - Bad Boys | arte
       

      Trotz seiner Erfolge als Schauspieler in Maïwenns "Poliezei" und Frédéric Jardins "Sleepless Night - Nacht der Vergeltung" vergisst der französische Musiker Joey Starr nicht, dass er vor allem ein Rapper ist. Das beweist sein Aufritt am 28. März 2012 im Pariser Olympia. Dort stellte er sein zweites Soloalbum "Egomaniac" vor.

      Dienstag, 14.08.12
      05:00 - 06:05 Uhr (65 Min.)
      65 Min.
      Stereo HD-TV

      Trotz seiner Erfolge als Schauspieler in Maïwenns "Poliezei" und Frédéric Jardins "Sleepless Night - Nacht der Vergeltung" vergisst der französische Musiker Joey Starr nicht, dass er vor allem ein Rapper ist. Das beweist sein Aufritt am 28. März 2012 im Pariser Olympia. Dort stellte er sein zweites Soloalbum "Egomaniac" vor.

       

      Stab und Besetzung

      Regie François Goetghebeur

      "Wo ist der Hip-Hop?" Hier ist er, und "nirgendwo anders"! Weder das Gefängnis noch der Kassenerfolg des Films "Poliezei" von Regisseurin Maïwenn, in dem Joey Starr den Agenten Fred von der Jugendschutzpolizei spielt, konnten der wilden Hälfte von der in Frankreich erfolgreichen Hip-Hop-Gruppe NTM, die Rapper-Natur austreiben. Mit harten, metallenen Beats, synthetisch-übersteuerter Instrumentierung und synkopischen Rhythmen folgt sein zweites Soloalbum "Egomaniac" stilistisch dem Vorgänger "Gare au Jaguarr" von 2006.

      Joey Starrs so rauer wie elastischer Flow und seine düsteren, aus Pointen und Selbstzitaten gestrickten Texte, die im Gefängnis entstanden, erinnern an die ursprüngliche Mission von NTM: brutal-kompromisslose Gesellschaftsbilanz. Dazu vereint das Album innovative Sounds mit Old-School-Hip-Hop. Auf der Bühne ist Joey Starr ein ganz besonderes Phänomen, das jedes Konzert angeht wie einen Boxkampf.

      ARTE hat den Auftritt von Joey Starr am 28. März 2012 im legendären Pariser Olympia aufgezeichnet.

      Seit ihrer Entstehung ist Rockmusik mit Rebellion verbunden. Von Anfang an diente sie den Musikern wie ihren Zuhörern dazu, das Establishment zu provozieren oder - mal laut, mal leise - die Gesellschaft herauszufordern. Das beweisen auch die im ARTE-Sommerschwerpunkt "Summer of Rebels" vorgestellten Rockrebellen. "Und ich mach mein Ding, egal was die anderen sagen", heißt es auf Udo Lindenbergs letzter Platte.
      Rebell sein bedeutet, die Kraft und den Mut zu haben, seinen eigenen Weg zu gehen. Ob es Johnny Cash ist, der sich in seinem berühmt gewordenen Auftritt im Folsom Prison für Gefangene engagierte, der französische Fußballexzentriker und Schauspieler Eric Cantona oder der französische Skandalrapper Joey Starr, sie alle stehen für eine kompromisslose Opposition gegen etablierte Regeln. Das gilt auch für den "Panikrocker" Udo Lindenberg, den "letzten Rebellen", wie das Magazin "VIEW" im März 2012 anlässlich seiner umjubelten Konzerttournee titelte.

      Moderiert wird der "Summer of Rebels" vom zweifachen Grimme-Preisträger Ben Becker, selbst lange Zeit ein Rebell unter den Schauspielern.

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      Dienstag, 14.08.12
      05:00 - 06:05 Uhr (65 Min.)
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