• 25.06.2012
      23:55 Uhr
      Der Stadtstreicher Kurzfilm Deutschland 1965 - Zum 30. Todestag Rainer Werner Fassbinders | arte
       

      Ein Stadtstreicher findet eine Pistole. Vergeblich versucht er, die Waffe loszuwerden. Zwei Männer, die ihn beobachten, nehmen ihm die Pistole schließlich weg.

      Montag, 25.06.12
      23:55 - 00:10 Uhr (15 Min.)
      15 Min.
      Stereo HD-TV

      Ein Stadtstreicher findet eine Pistole. Vergeblich versucht er, die Waffe loszuwerden. Zwei Männer, die ihn beobachten, nehmen ihm die Pistole schließlich weg.

       

      Stab und Besetzung

      Frau in Wohnung Irm Hermann
      junger Mann in Lederjacke Rainer Werner Fassbinder
      1. Mann Michael Fengler
      2. Mann Thomas Fengler
      Stadtstreicher Christoph Roser
      Bedienung Susanne Schimkus
      Regie Rainer Werner Fassbinder
      Kamera Josef Jung
      Produktion Roser-Film

      Dieser Kurzfilm von Fassbinder mit dem Titel "Der Stadtstreicher" ist ein cineastischer Gruß an Éric Rohmer und dessen "Le Signe du Lion" (1959), den Fassbinder sehr bewunderte. ARTE zeigt "Der Stadtstreicher" im Rahmen einer Filmreihe zum 30. Todestag Rainer Werner Fassbinders.

      "Momentaufnahme eines Einsamen. Keine Veränderung, kein Vorankommen im Leben, nur der kurze Augenblick einer Angst und einer Todessehnsucht. Fassbinders Sympathie zeigt sich im ruhigen, beharrlichen Blick seiner Kamera, in der Wahl der melancholischen Musik und der Poesie eines kleinen Liedes, gesungen für eine Scheibe Brot." (Christian Ziewer)

      • Filmreihe zum 30. Todestag Rainer Werner Fassbinders

      "Ich hatte nur diese bestimmte Zeit ...": Er war der produktivste und kreativste Filmemacher seiner Generation. Als Rainer Werner Fassbinder am 10. Juni 1982, zehn Tage nach seinem 36. Geburtstag, starb, war sofort klar, wie groß der Verlust war, von dem der deutsche Film durch diesen frühen Tod betroffen wurde. Heute ist es Gewissheit: Auch 30 Jahre nach seinem Tod hat sich kein deutscher Regisseur gefunden, der ebenso beharrlich und intensiv vom Hier und Jetzt erzählt. Mit Fassbinder hat der deutsche Film seine vitalste Kraftquelle verloren.

      Geboren am 31. Mai 1945, im selben Jahr wie Wim Wenders und der Generation Werner Herzogs, Volker Schlöndorffs und Alexander Kluges angehörend, galt Rainer Werner Fassbinder zunächst als das Wunderkind des Neuen Deutschen Films, später als "agent provocateur" im deutschen Kulturbetrieb. Das Multitalent zeichnete nicht nur als Drehbuchautor und Regisseur verantwortlich, sondern übernahm auch die Ausstattung, Kamera und Schnitt, und spielte in vielen seiner eigenen Filme mit.

      Über 40 Kino- und Fernsehfilme sowie drei Kurzfilme hat der Autodidakt zwischen 1969 und 1982 gedreht. In jungen Jahren hatte er vergeblich versucht, an verschiedenen Schauspielschulen aufgenommen zu werden und gründete daraufhin sein eigenes Ensemble, mit dem er "Unbehagen an Einrichtungen des Bürgertums" schaffen wollte: das Antiteater. Viele Schauspieler aus dieser Zeit begleiteten Fassbinder seine ganze Karriere lang und gelangten selbst zu hoher Bekanntheit, wie etwa seine Muse Hanna Schygulla.

      ARTE zeigt acht der bekanntesten Spielfilme Rainer Werner Fassbinders, zwei seiner Kurzfilme sowie zwei Dokumentarfilme über den außergewöhnlichen Filmemacher.

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      Montag, 25.06.12
      23:55 - 00:10 Uhr (15 Min.)
      15 Min.
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