• 12.08.2018
      18:25 Uhr
      Brahms' Klavierkonzert Nr. 2 Lahav Shani trifft Rudolf Buchbinder | arte
       

      Im Klavierkonzert Nr. 2 B-Dur von Johannes Brahms trifft der israelische Nachwuchsdirigent Lahav Shani auf den österreichischen Pianisten Rudolf Buchbinder - begleitet vom Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks. Die Dokumentation beobachtet die beiden Künstler bei den Proben im Münchner Herkulessaal, beleuchtet aber auch die jeweilige Herkunft der beiden, ihre individuelle Herangehensweise an die Musik, ihre persönliche Erfahrung aus der Begegnung mit dem Musizierpartner vor der Brahms'schen Partitur.

      Sonntag, 12.08.18
      18:25 - 19:10 Uhr (45 Min.)
      45 Min.
      Stereo HD-TV

      Im Klavierkonzert Nr. 2 B-Dur von Johannes Brahms trifft der israelische Nachwuchsdirigent Lahav Shani auf den österreichischen Pianisten Rudolf Buchbinder - begleitet vom Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks. Die Dokumentation beobachtet die beiden Künstler bei den Proben im Münchner Herkulessaal, beleuchtet aber auch die jeweilige Herkunft der beiden, ihre individuelle Herangehensweise an die Musik, ihre persönliche Erfahrung aus der Begegnung mit dem Musizierpartner vor der Brahms'schen Partitur.

       

      Stab und Besetzung

      Klavier Rudolf Buchbinder
      Regie Benedict Mirow
      Sonstige Mitwirkung Johannes Brahms
      Ludwig van Beethoven
      Dirigent Lahav Shani

      Dies ist mehr als das musikalische Aufeinandertreffen zweier Generationen: Es ist eine glückliche Verschmelzung von Erfahrung und Intuition, Jugendlichkeit und Abgeklärtheit, Weitblick und Spontanität - wobei keineswegs offensichtlich ist, welchem der beiden Protagonisten welcher Begriff jeweils zuzuschreiben ist.

      Lahav Shani, der knapp 30-jährige israelische Nachwuchsdirigent am Pult, trifft auf den über 70-jährigen Österreicher Rudolf Buchbinder am Flügel, begleitet von einem der besten Orchester der Welt, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks. Im Klavierkonzert Nr. 2 B-Dur von Johannes Brahms, von ihm ironisch als "kleines Konzertchen mit Scherzo" beschrieben, ist der Solist im Zentrum und doch ständig im Dialog. So steht gleich am Beginn ein romantisches Hornsolo, aus dem sich eine Klavierkadenz entspinnt, im zweiten Satz spielt das Cello mit dem Klavier im Duett und in den Klarinetten zitiert Brahms aus seinem Lied "Todessehnen".

      Die Dokumentation beobachtet die beiden Künstler bei den Proben im Münchner Herkulessaal, beleuchtet aber auch die jeweilige Herkunft der beiden, ihre individuelle Herangehensweise an die Musik, ihre persönliche Erfahrung aus der Begegnung mit dem Musizierpartner vor der Brahms'schen Partitur. In Ausschnitten aus der Aufzeichnung des Konzerts am 26. Mai 2017 lernt der Zuschauer zudem die Gestalt und Eigenart des ausladenden viersätzigen Werks kennen, das Brahms selbst als Solist am Klavier 1881 uraufführte.

      Die Filmemacher Dorothee Binding und Benedict Mirow konnten in den letzten Jahren erfolgreiche Dokumentationen mit Top-Musikern der internationalen Klassikszene realisieren. Darunter Künstler wie Lang Lang, Hilary Hahn, Mischa Maisky, Plácido Domingo und Daniel Müller-Schott.

      Die Produktion "Theresienstadt - Musik als Zuflucht" mit Daniel Hope und Anne Sofie von Otter wurde unter anderem mit dem ICMA 2014 für die beste Dokumentation sowie dem Diapason d'Or 2014 ausgezeichnet.

      Der Konzertmitschnitt "Lang Lang - Live at Carnegie Hall" von 2003 erhielt zwei Jahre später den Klassik-Echo für die beste Musik-DVD.

      Klavier: Rudolf Buchbinder

      Regie: Benedict Mirow
      Sonstige Mitwirkung: Johannes Brahms
      Sonstige Mitwirkung: Ludwig van Beethoven
      Dirigent: Lahav Shani

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