• 12.08.2018
      09:30 Uhr
      Mein Onkel Spielfilm Frankreich / Italien 1958 (Mon Oncle) | arte
       

      Monsieur Hulot lebt in einem kleinbürgerlichen Viertel und besucht regelmäßig seine Schwester in ihrem modernen Haus, das mit den neuesten Hightech-Geräten ausgestattet ist. Dort bringt der unbeholfene Hulot so einiges durcheinander, denn die Elektrogeräte überfordern ihn völlig. Zum Glück ist da noch sein Neffe Gérard, mit dem Hulot, abseits der überflüssigen Technik, Zeit verbringt. Aber Hulots Schwester sieht den Umgang der beiden nur sehr ungern und will ihren Bruder loswerden.

      Sonntag, 12.08.18
      09:30 - 11:25 Uhr (115 Min.)
      115 Min.
      Stereo HD-TV

      Monsieur Hulot lebt in einem kleinbürgerlichen Viertel und besucht regelmäßig seine Schwester in ihrem modernen Haus, das mit den neuesten Hightech-Geräten ausgestattet ist. Dort bringt der unbeholfene Hulot so einiges durcheinander, denn die Elektrogeräte überfordern ihn völlig. Zum Glück ist da noch sein Neffe Gérard, mit dem Hulot, abseits der überflüssigen Technik, Zeit verbringt. Aber Hulots Schwester sieht den Umgang der beiden nur sehr ungern und will ihren Bruder loswerden.

       

      Monsieur Hulot lebt allein in einer kleinen gemütlichen Wohnung in einem beschaulichen Viertel. Er verbringt viel Zeit bei seiner Schwester, die mit Monsieur Arpel, einem Plastikschlauch-Fabrikanten, verheiratet ist. Das Paar lebt im Neubauviertel in einem hypermodernen Haus, das mit den neuesten Elektrogeräten ausgestattet ist. Wenn Hulot zu Besuch ist, bringt er regelmäßig die moderne Technik durcheinander. Die neuen Errungenschaften bedeuten für ihn keine Erleichterung, sondern bringen ihm nur Probleme ein.

      Dafür versteht sich Hulot blendend mit seinem neunjährigen Neffen Gérard. Der spielt am liebsten auf einem brachliegenden Gelände und liebt den Schmutz - zum Kummer seiner Eltern. Der Junge ist von seinem Onkel Hulot begeistert, denn zum ersten Mal versteht ein Erwachsener seine Spiele. Madame Arpel sieht diese Beziehung mit Missgunst und überredet ihren Mann, für Hulot eine Anstellung in seinem Betrieb zu finden. Doch in der Plastikfabrik löst Hulot nur Chaos aus. Schließlich wird er von der Familie in die Provinz geschickt …

      Komik entsteht hier aus den Kontrasten: Die pittoreske, nie ganz sichtbare, kleinbürgerliche Welt Hulots steht der hellen, durchsichtigen, modernen der Arpels gegenüber. Der Film hält einer technisierten Gesellschaft einen satirischen Spiegel vor. Mit seiner unbekümmerten Neugier bringt Hulot immer wieder die reibungslosen Abläufe durcheinander und führt damit die Tücken - und gelegentlich auch die Nutzlosigkeit - der modernen Technik drastisch vor Augen.

      Monsieur Hulot lebt allein in einer kleinen gemütlichen Wohnung in einem beschaulichen Viertel. Er verbringt viel Zeit bei seiner Schwester, die mit Monsieur Arpel, einem Plastikschlauch-Fabrikanten, verheiratet ist. Das Paar lebt im Neubauviertel in einem hypermodernen Haus, das mit den neuesten Elektrogeräten ausgestattet ist. Wenn Hulot zu Besuch ist, bringt er regelmäßig die moderne Technik durcheinander. Die neuen Errungenschaften bedeuten für ihn keine Erleichterung, sondern bringen ihm nur Probleme ein.

      Dafür versteht sich Hulot blendend mit seinem neunjährigen Neffen Gérard. Der spielt am liebsten auf einem brachliegenden Gelände und liebt den Schmutz - zum Kummer seiner Eltern. Der Junge ist von seinem Onkel Hulot begeistert, denn zum ersten Mal versteht ein Erwachsener seine Spiele. Madame Arpel sieht diese Beziehung mit Missgunst und überredet ihren Mann, für Hulot eine Anstellung in seinem Betrieb zu finden. Doch in der Plastikfabrik löst Hulot nur Chaos aus. Schließlich wird er von der Familie in die Provinz geschickt …

      Komik entsteht hier aus den Kontrasten: Die pittoreske, nie ganz sichtbare, kleinbürgerliche Welt Hulots steht der hellen, durchsichtigen, modernen der Arpels gegenüber. Der Film hält einer technisierten Gesellschaft einen satirischen Spiegel vor. Mit seiner unbekümmerten Neugier bringt Hulot immer wieder die reibungslosen Abläufe durcheinander und führt damit die Tücken - und gelegentlich auch die Nutzlosigkeit - der modernen Technik drastisch vor Augen.

      Neun Monate dauerten die Dreharbeiten zu „Mein Onkel“, ein Jahr der Schnitt und die Tonbearbeitung. Das zeigt die Sorgfalt und Exaktheit, mit der Jacques Tati seinen dritten langen Spielfilm komponierte. Die Komik entsteht aus dem Umgang mit der modernen Technik und der Absurdität. In den französischen Kinos wurde „Mein Onkel“ der größte Kassenerfolg des Jahres 1958. Im folgenden Jahr erhielt er auf dem Festival in Cannes den Spezial-Preis der Jury und wurde mit dem Oscar für den besten fremdsprachigen Film ausgezeichnet.

      Neun Monate dauerten die Dreharbeiten zu „Mein Onkel“, ein Jahr der Schnitt und die Tonbearbeitung. Das zeigt die Sorgfalt und Exaktheit, mit der Jacques Tati seinen dritten langen Spielfilm komponierte. Die Komik entsteht aus dem Umgang mit der modernen Technik und der Absurdität. In den französischen Kinos wurde „Mein Onkel“ der größte Kassenerfolg des Jahres 1958. Im folgenden Jahr erhielt er auf dem Festival in Cannes den Spezial-Preis der Jury und wurde mit dem Oscar für den besten fremdsprachigen Film ausgezeichnet.

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      Sonntag, 12.08.18
      09:30 - 11:25 Uhr (115 Min.)
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programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 22.11.2019